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April 2021: Demo Bahnunterführung Stedinger Straße

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Bürgerverein fordert Bahnunterführung an der Stedinger Straße

Vergangenen Samstag hat der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor mit einer Bahn-Demo seiner Forderung nach einer Bahnunterführung an der Stedinger Straße Ausdruck verliehen. Die Demo fand aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Hygienekonzept und bewusst in einem kleinen Rahmen statt, war von der Stadt im Vorfeld genehmigt worden. „Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße und kurzfristig eine Optimierung der Schrankenschließzeiten an den Bahnübergängen. Des Weiteren fordert der Bürgerverein die Bahn auf, den auf der der Stadt zugewandten Seite vorhandenen Rad- und Fußweg über die Eisenbahnbrücke zu öffnen und so die Verbindung zwischen Stedinger Straße und Stau für RadfahrerInnen und FußgängerInnen zu verbessern.“ fasst Ulf Prange, stellvertretender Vorsitzender, die Forderungen des Osternburger Bürgervereins zusammen.

Bereits im Jahr 2014 hat die Stadt Oldenburg eine Machbarkeitsstudie eingeholt, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass eine Bahnunterquerung verkehrstechnisch umsetzbar ist. Die Umsetzung war wegen der Klage der Stadt gegen die Bahn und der Forderung nach einer Bahnumfahrung zurückgestellt worden. Der Bürgerverein fordert, nachdem das Klageverfahren gegen die Bahn keinen Erfolg hatte, dass Stadt und Bahn nun die Beseitigung des höhengleichen Doppelbahnübergangs an der Stedinger Straße - des Bahnübergangs mit den meisten Zugquerungen und längsten Schrankenschließzeiten in Oldenburg - in Angriff nehmen. Der Verkehr auf der Stedinger Straße ist auch infolge der IKEA-Ansiedlung in den letzten Jahren weiter angestiegen. Erhebliche Rückstaus an den Bahnübergängen sind die Regel. Die Belastung des Stadtteils und seiner BewohnerInnen durch Verkehrslärm und Abgase ist aus Sicht des Bürgervereins nicht mehr zumutbar.

Die Schließzeiten am Doppelübergang sind auch deshalb länger als an anderen Bahnübergängen, weil die Signaltechnik veraltet ist. Der Bürgerverein fordert eine Optimierung der technischen Ausstattung, um den Stadtteil kurzfristig verkehrlich zu entlasten.

Die vom Bürgerverein geforderte Reaktivierung des gesperrten Rad- und Fußwegs über die Eisenbahnbrücke würde die Rad- und Fußwegeverbindung zwischen Osternburg und der nördlichen Innenstadt verbessern und das neue Hafenquartier besser an das Rad- und Fußwegenetz anbinden. Zur Zeit steht für beide Fahrtrichtungen nur der verhältnismäßig schmale Rad- und Fußweg auf der der Stadt abgewandten Seite zur Verfügung, der jedenfalls in Stoßzeiten nicht ausreicht.

„Wir gehen davon aus, dass sowohl der Bahnverkehr durch weitere Zugverbindungen als auch der Straßenverkehr, u.a. durch das neue Hafenquartier, in den nächsten Jahren weiter zunehmen.“ fasst Prange die Sorgen des Bürgervereins zusammen. Weitere Aktionen seitens des Bürgervereins seien bereits geplant.

Cornelia Both

Die Teilnehmenden des Bürgervereins (von links): Michael Heß, Cornelia Both, Wilfried Koopmann, Karsten Dierig, Bernd Meiburg, Ulf Prange, Frank Kreye, Helmut Schultheiß, Ursula Hörmann, Dieter Weber

Bilder: Bürgerverein Osternburg-Dammtor e.V.

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