Presseberichte 2017

Plötzlich ohne Dach über dem Kopf

Hilfe Für Obdachlose In Oldenburg

Plötzlich ohne Dach über dem Kopf

Oldenburg Dem großen Knall nach einem Streit folgte der freie Fall. Plötzlich stand Klaus-Dieter S. Ende 2015 ohne Wohnung da. Seine Lebensgefährtin hatte ihn von jetzt auf gleich vor die Tür gesetzt, das Haus gehörte der Frau. „Natürlich in der Nacht von Freitag auf Samstag“, erinnert sich der 65-Jährige. Was also tun?....... Klaus-Dieter S. lebt mittlerweile in einer kleinen Mietwohnung. 1200 Euro Rente bekommt er, ist also weit davon entfernt, verarmt zu sein. Dass sich die Drogen- und Obdachlosenszene durch den Umzug an die Cloppenburger Straße trennen lassen, glaubt er übrigens nicht.

Da müssen wirksame Konzepte her, meint Diakoniesprecher Hinrichs.

Bürgervereine bringen Farbe ins Frühjahr

Osternburg /Ofenerdiek /Donnerschwee Während die Blätter fallen und man damit beschäftigt ist, den Garten winterfest zu machen, denkt man in den Bürgervereinen schon ans Aufblühen im nächsten Frühjahr. Damit es dann wieder bunt wird, damit Narzissen, Tulpen, Krokusse und Co. Farbe ins Stadtbild bringen, müssen eben jetzt die Blumenzwiebeln in die Erde gebracht werden. Hobbygärtner machen’s auf ihrem privaten Areal, die Bürgervereine auf öffentlichem Grund.

In Osternburg wird an diesem Samstag geackert. Der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor ist am Dählmannsweg aktiv. Ab 11 Uhr sollen dort laut Heidi Tauchert vom Sprecherteam des Vereins „viele, viele“ Krokuszwiebeln in den Boden der Pflanzinseln gesteckt werden.....

Geplanter Umzug Von Tagesaufenthalt

„Das Problem wird nur verlagert“

Thomas Husmann

Nachbarn in Osternburg fühlen sich uninformiert und nicht in die Entscheidungen eingebunden. Die Stadt will Obdachlosen- und Drogenszene trennen.

Osternburg /Nadorst Mit einem von Birgit Klempau und Mirko Dohse unterschriebenen Offenen Brief wenden sich Nachbarn des Mädchentreffs an der Cloppenburger Straße an die im Stadtrat vertretenen Fraktionen. Thema ist der geplante Gebäudetausch vom Mädchentreff an der Cloppenburger Straße mit dem Tagesaufenthalt für Obdachlose an der Ehnernstraße, der zukünftig an der Cloppenburger Straße beheimatet sein soll.

„Wir sind besonders Erschrocken über die fehlende Einbindung in den Entscheidungsprozess. In der direkten Nachbarschaft haben wir noch keine Vorschläge oder Konzepte gesehen, die dafür sorgen, dass die Probleme der jetzigen Tagesstätte nicht mit nach Osternburg umziehen“, teilen die Unterzeichner mit.

Dabei seien die Auswirkungen des geplanten Tausches vielfältig. Sie bedeuteten nicht nur den Verlust des Mädchentreffs für die Osternburger Mädchen, sondern auch den „Zuzug“ von ca 80 bis 100 Menschen täglich, die den Obdachlosentagesaufenthalt besuchen.

Sozialdezernentin Dagmar Sachse hatte den Umzug gegenüber der NWZ u.a. damit begründet,...............

Osternburg In Aufruhr

Widerstand gegen Obdachlosenunterkunft

Thomas Husmann

Auf 80 Anfragen für Gesprächstermine der Nachbarn ging Sozialdezernentin Sachse nicht ein. Die Anwohner fürchten, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und plötzlich die Drogenszene vor der eigenen Haustür zu haben.

Bürgerfelde/Osternburg Gegen die Pläne der Stadt, den Tagesaufenthalt für Obdachlose von der Ehnernstraße an die Cloppenburger Straße zu verlegen, regt sich in der Nachbarschaft in Osternburg Widerstand. Im Gegenzug soll der an der Cloppenburger Straße beheimatete Mädchentreff in das Haus am Anfang der Ehnernstraße ziehen. „80 Anlieger haben schriftlich bei der Sozialdezernentin um einen Gesprächstermin gebeten. Den hat sie aber verweigert“, ärgert sich Axel Hansen, der unmittelbar neben dem Mädchentreff mit seiner Ehefrau vor wenigen Monaten eine Wohnung gekauft hat. Sachse hatte den Bedenkträgern allerdings schriftlich geantwortet.......

Osternburg verschonen

Betrifft: Verlegung des Tagungsaufenthalts von der Ehnern- an die Cloppenburger Straße; mehrere NWZ-Berichte

Keine Verlegung des Tagesaufenthalts der Diakonie nach Osternburg! Nicht nur ich bin darüber erschrocken und empört, dass der Tagesaufenthalt für Obdachlose der Diakonie aus der Ehnernstraße in das Gebäude des Mädchentreffs an der Cloppenburger Straße verlegt werden soll.

Der Tagesaufenthalt ist offensichtlich so problematisch für die bisherigen Anwohner in der Ehnernstraße, dass die Verwaltung sich gezwungen sieht, ihn woanders unterzubringen – ausgerechnet in Osternburg, ein ohnehin benachteiligter Stadtteil (...).

Aus der Verwaltung verlautet, ohne eine öffentliche Diskussion mit den betroffenen Anwohnern abzuwarten, dies sei bereits beschlossene Sache. (...) Befragte Geschäftsleute aus der Nachbarschaft des Mädchenhauses äußern Existenzängste, falls der Tagestreff kommen sollte. Die Bürger dort haben Angst...........

Helmut Schultheiß erhält Ehrennadel

Oldenburg (red). Die Oldenburgische Landschaft hat den Ehrenvorsitzenden und früheren Vorsitzenden des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor, Helmut Schultheiß, mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Sie würdigte damit sein langjähriges ehrenamtliches Engagement vor allem für den Oldenburger Stadtteil Osternburg. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der 13. Jahrestagung der Heimat- und Bürgervereine im Oldenburger Land, die in diesem Jahr in Elisabethfehn stattfand. Landschaftspräsident Thomas Kossendey und Vorstandsmitglied der Oldenburgischen Landschaft, Ulf Prange, der die Laudatio hielt, nahmen die Ehrung gemeinsam vor.......

13.06.: Presseerklärung

Presseerklärung des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor vom 13. Juni 2017

Der Vorstand des Bürger-und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor hat sich nach intensiver Beratung einstimmig gegen den geplanten Umzug des Tagesaufenthaltes für Obdachlose an die Cloppenburger Straße ausgesprochen.

Der Vorstand befürchtet ähnliche Umstände wie an der Ehnernstraße. Die dortigen Probleme würden mit dem Umzug an die Cloppenburger Straße nicht gelöst, sondern nur nach Osternburg verlagert.

Dagegen wehren wir uns! - Außerdem ist das Mädchenhaus mit seinen Angeboten z.B. Schulaufgabenhilfe für den Standort unverzichtbar.

Für den Vorstand

MdL Ulf Prange, Helmut Schultheiß, Heidi Tauchert, Geert Claußen

Begründung *):

Der Umzug des „Mädchenhaus“ an die Ehnernstraße bedeutet Aufgabe eines bewährten Standortes und die Neugründung (!) an anderer Stelle.

Zum neuen Standort werden wegen des weiten Weges keine Mädchen aus Osterburg kommen! In Osternburg fehlt dann in der Nähe der Oberschule (!) ein wichtiges Zentrum für Betreuung und Unterstützung für Mädchen besonders aus sozial schwachen Verhältnissen.

Für den neuen Standort bedeutet das Neugründung, und zwar weit abseits der Oberschule Alexanderstraße und des Neuen Gymnasiums.

Gegen ein geplantes Obdachlosenasyl (mit unerwünschten „Gästen“) an der Cloppenburger Straße 35 sprechendas umliegende Wohngebiet an der Cloppenburger Straße, am Lustgarten, an der Anton-Günther-Straße und an der Sophie-Schütte-Straße mit Ein- und Mehrfami-lienhäusern,die geplante Neubauten auf der Nordseite der Cloppenburger Straße für Wohnungen
(erste Hausabbrüche bereits erfolgt, Freiflächen vorhanden), die Nähe zur Oberschule Osternburg auf der gegenüberliegenden Straßenseite(mit Einkäufen im Aktivmarkt und im Kiosk an der Schützenhofstraße);die Nähe der Evangelischen Familienbildungsstätte in der Gorch-Fock-Straße 5 mit Kindertagesstätte,die Nähe des Matthäus-Kindergarten an der Ekkardstraße,
die Nähe der Grundschule Wunderburg an der Ekkardstraße.

Der Friedhof bei der Dreifaltigkeitskirche könnte (wie bisher der Gertrudenfriedhof an der Nadorster Straße) als Drogenversteck, Müllablage und Toiletten benutzt werden. Die Klagen der Friedhofsverwaltung dort sind bekannt.

Der Schulhof, die dortigen überdachten Unterstellplätze und die bebuschten Fläche der Oberschule Osternburg könnten als Drogenverstecke, Warte- und Schlafplätze benutzt werden, und zwar mit der Gefahr der Vermüllung (Spritzen u. ä.).

Nach den Erfahrungen aus dem Obdachlosenasyl an der Ehnernstraße warten „Gäste“, die Hausverbot haben, vor dem Haus auf der Straße. An der Cloppenburger Straße bedeutete das ein Blockieren des Fuß- und Radweges an einer vielbefahrenen Straße.

Eine Lärmbelästigung der benachbarten Bewohner ist zu erwarten! Das war an der Nadorster Straße nicht der Fall.

*) Text: Geert Claußen (1. Schriftwart)

08.06.: Oddachlose ziehen zum Mädchentreff

Soziale Einrichtung Neben Oldenburger Grundschule

Obdachlosen-Treff soll nach Kreyenbrück umziehen

Der Tagesaufenthalt für Obdachlose an der Ehnernstraße ist aufgrund seiner Nachbarschaft zur Heiligengeisttor-Grundschule umstritten. Jetzt soll die Einrichtung ihren Platz mit einem Mädchentreff tauschen.

Bürgerfelde/Osternburg
Der Plan klingt ein wenig abenteuerlich und verwegen, Sozialdezernentin Dagmar Sachse ist aber überzeugt, ihn verwirklichen zu können. Am Mittwochabend wurden die Runden Tische Osternburg und Vordere Nadorster Straße in einer gemeinsamen Sitzung darüber informiert, dass der Tagesaufenthalt für Obdachlose an der Ehnernstraße und der Mädchentreff an der Cloppenburger Straße ihre Standorte tauschen.....

08.06.: Enthüllung in Osternburg

Erstmals erwähnt wurde „Osterenborch“ 1428. 1616 wurde Osternburg wurde zur Gemeinde.

Osternburg
400 Jahre Osternburg: Der Bürgerverein hat dem Stadtteil zum Geburtstag vor einem Jahr eine Zeittafel gestiftet. Die wichtigsten Ereignisse und Stationen Osternburgs wurden auf dieser Tafel dokumentiert, die am jüngst eröffneten Hotel „Villa Stern“ am Osternburger Markt angebracht wurde. Von der Geburtsstunde Osternburgs, der Stiftung der Kirche durch den Grafen über die für Osternburgs Entwicklung so wichtige Zeit der Industriealisierung und die Eingemeindung Osternburgs in den 20-er Jahren bis heute, der Entwicklung Osternburgs zu einem schönen und interessanten Stadtteil, ist darauf alles festgehalten.

Erstmals erwähnt wurde der Ort laut Ulf Prange, stellvertretender Vorsitzender des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor, im gräflichen Salbuch von 1428 mit „de twe hus to Osterenborch“. 1616 wurde Osternburg rechtlich eine eigenständige Gemeinde, was im vergangenen Jahr gefeiert wurde.....

23.3: Osternburger trumpfen mit Superlativen auf

Osternburg Ein Verein mit Superlativen: Der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor ist Oldenburgs ältester (seit 1859) und mit rund 850 Mitgliedern auch größter Verein dieser Art im Stadtgebiet. Rege ist auch das Vereinsleben. Davon wusste der 2. Vorsitzende Ulf Prange in der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung im „Café Herz“ an der Stedinger Straße zu berichten.

Lange Tradition

Keine der geplanten Veranstaltungen im vergangenen Jahr musste ausfallen, sagte Prange. Besonders hob er die Tages- und Mehrtagesfahrten hervor, die alle ausgebucht waren und große Zustimmung gefunden hatten. Also lobte Prange mit Recht die Organisatoren der Kohlfahrt und der Radtour (Beate Kreye und Heike Koopmann) und der zwei Mehrtagesfahrten (Irmtraud Hülsebusch und Waltraut Waje). Diese Veranstaltungen haben eine ebenso lange Tradition wie der Pflanzenflohmarkt im April (Organisation Wilfried Koopmann). Die Gartenprämierung der Gärten Anfang November ist ein Höhepunkt im Vereinsleben und wird immer von rund 250 Mitgliedern besucht......

Januar 2017: Dynamik in Osternburg

Osternburg ist als Wohnort absolut angesagt. Es ist „Hip“ in diesem Stadtteil zu wohnen. Die Vorteile der Innenstadtnähe und der guten Infrastruktur überzeugen, wie hiesige Makler und Wohnungsgesellschaften betonen.
Besonders auffällig ist die Vielfalt des pädagogischen Angebots. Als vor Jahren die Waldorfschule ihren Standort an dem Blumenhof in Osternburg wählte, was das fast eine Sensation.
Inzwischen sind mit der Montessori-Schule, der Oldenburger Kunstschule Klecks weitere Kultur – und Schulformen in unserem Stadtteil ansässig. Inklusive Bildungs- und Schulformen, wie Selam und Pro Techna am Eylersweg und der Burmesterstraße gehören selbstverständlich dazu, wie die Loges-Schule.
Mitten in Altosternburg haben wir das große Gebiet von Baumhaus A.G. und Antharis. Neue erfolgreiche Formen des inklusiven Wohnens und Arbeitens prägen das ehemalige Bahlsengelände. Unsere Grundschulen sind gut ausgestattet und die Oberschule Osternburg hat u.a. eine neue Mensa bekommen. Die Schullandschaft ist hier sehr vielfältig und dynamisch.
Etwas für den Bürgerverein erfolgreiches zum Schluss: Wir haben uns hartnäckig für den Erhalt des alten Schulgebäudes an der Ekkardstraße eingesetzt und freuen uns, dass dieses fast abgängige Gebäude von dem neuen Eigentümer sensibel renoviert wurde und jetzt als Beispiel für mustergütige Sanierung in neuem Glanz erstrahlt.

Heidi Tauchert

Beitrag in der Februar Ausgabe der OMZ, Oldenburger Monatszeitung

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