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Donnerstag, 13. Februar 2020 - 10:50 Uhr
Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Osternburg-Dammtor findet am 10. März 2020 im Gemeindehaus „Jochen-Klepper-Haus“ Bremer Straße 28 um 19 Uhr statt. Neben Jahresberichten und Wahlen wird Dr. Sven Uhrhan, Dezernent für Bauen, Umwelt und Verkehr über Planungen für Osternburg-Dammtor informieren.

Heidi Tauchert
Bild: BVOD

Donnerstag, 13. Februar 2020 - 10:44 Uhr
Osternburger Film ist der Knüller

Jede Vorstellung des Films „Wie die Zucchini nach Osternburg kam“ ist ausgebucht. Die Resonanz auf den Film, der aus dem Projekt „Osternburg – Fremdes Land“ hervorging, ist auch für Werkstattfilm überwältigend. Die DVD des Filmes, in dem Zeitzeugen zu Wort kommen, kann auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins käuflich erworben werden.

Heidi Tauchert
Bild: www.werkstattfilm.de

Donnerstag, 13. Februar 2020 - 10:15 Uhr
„Oldenburg räumt auf“ Fleißige Helfer gesucht am 21. März

Auch in diesem Jahr stellt der Bürgerverein Osternburg-Dammtor eine Sammelgruppe zusammen um die Aktion zu unterstützen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Combi-Markt, Bremer Heerstraße. Müllsäcke und Handschuhe sind dann vorhanden. Organisation vor Ort. Interessierte melden sich bitte bei der Geschäftsstelle Tel.: 202137,
oder per e-mail: h.tauchert@buergerverein-osternburg-dammor.de

Heidi Tauchert
Bild: H. Tauchert

Donnerstag, 13. Februar 2020 - 10:09 Uhr
Demnächst: Utkiek im Focus

Die höchste Erhebung Oldenburgs, der „Utkiek“ ist ein beliebtes Ziel für Jogger, Spaziergänger und bietet auf seinem „Gipfel“ eine ungewöhnliche Perspektive und einen weiten Blick ins Oldenburger Umland. An den Schaukeln, Geräten und Wegen hat aber inzwischen der Zahn der Zeit genagt und die weitere Entwicklung dieses Areals ist im Dornröschenschlaf versunken. Nun bildet sich innerhalb des Bürgervereins eine Initiative die den Utkiek in den Focus nehmen will. Diese geplante Aktion begrüßt der Vorstand außerordentlich. Kontaktdaten dazu werden Interessierte in einer der nächsten OMZ finden.

Heidi Tauchert

Mittwoch, 22. Januar 2020 - 11:40 Uhr
Bilder der Jubiläumskohlfahrt - 160 Jahre Bürgerverein

160 Jahre Bürgerverein Osternburg – Dammtor

Wenn jemand 160 Jahre alt wird, lässt man die Geburtstagsfeier allgemein ein wenig geruhsamer angehen.
Und so entschloss sich der Vorstand die 160 Jahrfeier des Bürgervereins bei einem Kohlessen in honoriger Umgebung mit seinen Mitgliedern zu begehen und wie Ulf Prange in seiner Begrüßungsrede sagte – sich selbst zu feiern.
170 Personen fanden sich am 19. Januar mittags bei Meiners, Hatterwüsting, ein, um dort vorzüglich zu essen und das bunte Rahmenprogramm mit unserer beliebten Helga Diers und dem Gesangsprogramm vom Chor Sound & Joi, unter Leitung von Kalle Popp, zu genießen.
Die heitere Stimmung im Saal und viele Begegnungen mit alten Bekannten deuteten darauf hin, dass mit diesem Jubiläumsessen genau der richtige Feierakzent gesetzt wurde.
Ein guter Auftakt für die weiteren Jahre.

Heidi Tauchert

Hinweis F. Kreye: Die Fotos der Feier können Sie sich hier auf unseren Seiten gerne anschauen.

Bild: S. Tauchert, F. Kreye

Mittwoch, 22. Januar 2020 - 09:50 Uhr
Top Thema – Straßenzustand in Osternburg

Auf der ersten Sitzung des Bürgervereinsvorstandes im neuen Jahr stand gleich das Tages-Thema: Zustand der Straßen in Osternburg an.
Alle Anwesenden waren sich vollkommen einig, dass die meisten Straßen über Jahre, oft über Jahrzehnte hinweg verwahrlost worden sind. Die städtischen Straßenunterhaltungskosten reichen nicht aus oder sind in Osternburg nie angekommen.
Ungläubige sollten einmal den Warnsweg befahren oder den Gehweg am Herrenweg benutzen.
Es war einmal – vor vielen Jahren – als die Wünsche noch wahrgenommen wurden, da sagte Prof. Bernd Müller markig: „Jetzt ist mal Osternburg dran!“ So gelangten der Ausbau der Bremer Heerstraße, des Sandweges und des Herrenweges in die städtische Planungs-Pipeline und zwar in dieser Reihenfolge, damit die Verkehrsströme verträglich gelenkt werden können.
Nun hat sich der Ausbau der Bremer Heerstraße bereits wieder ein Jahr verzögert und so glauben selbst Optimisten nicht an den Ausbau des Sandweges vor 2023 und in der Folge wird auch der Herrenweg nicht vor 2025 zum Zuge kommen. So lange kann aber der unzumutbare Fußweg dort nicht warten! Hier ist Gefahr im Verzuge. Vor dem großen Straßenausbau ist vorab eine Sanierung dringend nötig. Bei Regen zwingt die Seenplatte dort Fußgänger und auch Schulkinder auf die Fahrbahn. Und für Menschen mit Rollatoren ist der Fußweg durch die vielen Verwerfungen schlicht eine Unmöglichkeit.
Hier ist die Verwaltung, aber auch die Politik gefordert ihren Blick mal hier nach Osternburg zu werfen und die heeren Ziele Fahrradschnellwege und neue Fahrradstraßen mal hintenan zu stellen.
Bei den angesprochenen Straßen geht es um blanke Alltagsvorsorge und Lebens- und Wohnqualität im Quartier. Erste Priorität hat eine Fußwegsanierung am Herrenweg zwischen Bahnübergang und Bremer Heerstraße. Hier erwartet der Vorstand des Bürgervereins ein energisches Engagement aller Ratsvertreter, insbesondere der Osternburger Ratsmitglieder!
Ein Ortstermin muss jeden Verantwortlichen überzeugen.

Heidi Tauchert

Bild: pixabay.com

Freitag, 20. Dezember 2019 - 14:11 Uhr
Jahresmitgliederversammlung

Die Jahresmitgliederversammlung des Bürger- und Gartenbauvereins findet am Dienstag, 10. März 2020, 19 Uhr im Jochen-Klepperhaus, Bremer Straße 28, statt. Neben Wahlen steht ein Referat des neuen Stadtbaurats, Dr. Sven Uhrhahn, auf dem Programm.

Bild: pixabay.com

Montag, 16. Dezember 2019 - 20:43 Uhr
Die Bilder der Adventsfahrt nach Leer sind online

Bild: BVOD

Montag, 9. Dezember 2019 - 19:00 Uhr
Essen der Ehrenamtlichen

Zur guten Tradition des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor gehört es seit vielen Jahren, jenen Ehrenamtlichen Danke zu sagen, die sich im Vorstand und im Beirat, bei der Organisation von Tages- und Urlaubsreisen, bei der Prämierung von Gärten im Stadtteil, bei der Verteilung der „Oldenburger Monatszeitung“ und in vielen anderen Tätigkeiten (Gestaltung der Homepage, Geburtstagsbesuchen, Vertretung in kommunalen Organisationen) engagieren. Sie stellen einen Teil ihrer Freizeit dem Verein und seinen Mitgliedern zur Verfügung. Immer Anfang Dezember werden sie deshalb zum gemeinsamen Grünkohlessen in den „Bümmersteder Krug“ eingeladen. Ehrenvorsitzender Helmut Schultheiß ist der Organisator der Veranstaltung.
Am 6. Dezember 2019 begrüßte der amtierende 2. Vorsitzende Ulf Prange 55 Ehrenamtliche, die der Einladung gefolgt waren. Er übernahm in diesem Jahr die Aufgabe des Vorlesers einer Weihnachtsgeschichte - auch eine Tradition bei diesem Essen. Für einige Stunden tauschte die Runde ihre Erfahrungen aus. Es musste aber leider auch festgestellt werden, dass in dieser Runde die jüngere Generation kaum vertreten war. So ist es 2020 eine Aufgabe, neue Mitarbeiter für den Kreis der Ehrenamtlichen zu werben.

Geert Claußen

Bild: Bümmersteder Krug, Oldenburg

Samstag, 7. Dezember 2019 - 14:52 Uhr
160 Jahre Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor von 1859

160 Jahre Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor von 1859
Am 11. Dezember 1859 gründete sich der „Osternburger Verein“ im Schützenhof „Zur Wunderburg“ an der Wunderburgstraße (heute Straße „Am Wunderhorn“). Laut
Statut Artikel 1 war sein Zweck, „durch freundschaftliche Unterhaltung, Lesen von
Zeitschriften, gesellige Spiele, Tanz- und anderen Parthien den Mitgliedern Erholung
von ihren Berufsgeschäften zu gewähren“. Es ging nur um Geselligkeit, denn die
Statuten lauteten: „Jedes Mitglied des Vereins ist schuldig, dahin zu wirken, dass
eine fröhliche und heitere Stimmung in der Gesellschaft unterhalten wird. - Der
Verein hatte es darüber hinaus von Anfang an zur Aufgabe gemacht, die „ Interessen der Gemeinde Osternburg in jeder Weise zu fördern“. Öffentliche Aufmerksamkeit war aber offenbar nicht im Sinne des Vereins, denn über die Mitgliederstruktur und das Vereinsleben liegen keine Unterlagen vor. In der Folgezeit gab es in diesem Verein in Osternburg Bürger, die sich aus verschiedensten Gründen trafen, um ihre Anliegen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Aktiv wurden sie zum Beispiel bei Gemeinderatswahlen. Ein Landtags- und Reichstagsabgeordneter aus Drielake regte an, in Osternburg einem Bürgerverein die entsprechenden Statuten zu geben und dabei die Ideen von 1859 einzubeziehen. Hier waren nunmehr „Menschen aller Berufsstände und aus allen Teilen der Gemeinde willkommen, die die Gemeindeinteressen vor die Sonderinteressen stellten und die Besserung der Gemeindeverhältnisse anstrebten“.
In diesem Sinne wurde am 5. Februar 1898 der „Osternburger Bürgerverein“ gegründet. Noch im gleichen Monat wurde die Gaststätte „Harmonie“ an der Dragonerstraße Vereinslokal. Ziel des Bürgervereins war es, die Interessen Osternburgs gegenüber der Landesregierung in Oldenburg zu vertreten.
„Unsere Zeit steht im Zeichen einer außerordentlich raschen Entwicklung auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens“. Dazu gehörten neben Veranstaltungen zur Unterhaltung und „Belehrung“ u. a. die Verbesserung im Kommunalwahlrecht, Auf-stellung von Bebauungsplänen, Verbesserung der Straßen und Wege, der Straßenreinigung und Straßenbeleuchtung, die Anlage von Wasserleitungen und Kanalisation, die Anpflanzungen von Bäumen, die Einrichtung von Schulen und vieles mehr (vergleichbar den Aufgaben im heutigen Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor). Bis zum Beginn des 1. Weltkrieges 1914 waren die Vorbereitungen von Gemeinderats- und Landtagswahlen und die Aufstellung der Listen der Kandidaten Aufgaben und Themen im „Osternburger Verein“.
Dabei gab es nicht selten „tagespolitische Meinungsverschiedenheiten und persönliche Rivalitäten. “Es wurde auch „verbal kräftig ausgeteilt“. „Bürger, die nicht nach der Pfeife einiger Herren im Bürgerverein tanzen wollten, wurden nicht gewählt“. Auch zu Beginn der Weimarer Republik 1919 bot der Bürgerverein den bürgerlichen Parteien, darunter die SPD, zum letzten Mal für deren Listen Mitglieder an. 1922 wurde Osternburg ein Stadtteil von Oldenburg. Dadurch veränderte sich auch der Aufgabenbereich des Vereins. Er richtete sein Augenmerk durch Vorträge städtischer Beamter auf die Entwicklung der städtebaulichen und technischen Infrastruktur des neuen Stadtteils, aber auch zur „Vorgartengestaltung,
Balkonschmuck, Blumenpflege und Vogelschutz“. 1927 verteilte der Bürgerverein an
Schulkinder 500 Blumenpflanzen und stellte 32 gestiftete Ruhebänke auf. Mitglieder
pflanzten im Stadtteil 5000 Bäume und Sträucher. Auf der Bremer Heerstraße wurden 1934 Lindenbäume gepflanzt. Ab 1932 wurden Gärten und Vorgärten von einer Kommission prämiert; von 2000 besichtigten wurden 400 ausgezeichnet. Das alles zeigt, dass der Verein einen neuen Betätigungsbereich gefunden hatte.
Nach der Machtübernahme der Regierung durch die Nazis 1933 wurde auch der
Bürgerverein neu strukturiert. Es gab jetzt eine Abteilung für „Heimatpflege“ mit den
entsprechenden Veranstaltungen im Sinne der NS-Ideologie. Propaganda bestimmte
auch das Wirken des Bürgervereins, der als Helfer der Staatspartei gesehen wurde.
Bald passte ein Bürgerverein trotzdem nicht mehr als Interessenvertretung der
Bürger in das politische Konzept. Die Bürgervereine wurden 1937 aufgefordert, sich
aufzulösen, „da sie im nationalsozialistischen Staat keine Daseinsberechtigung mehr
hatten“. Die Osternburger beschlossen allerdings, diesem Auflösungsbefehl nicht
nachzukommen. Sie wandelten den Verein in einen „Garten-bauverein‘“ um und
unterstellten ihn dem „Reichsnährstand“, der konzentrierte sich vor allem auf die
Lenkung der Produktion, des Vertriebs und der Preise von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Der Beitritt geschah im September1937 und wurde vom Staat
anerkannt. Der Verein hieß jetzt „Gartenbauverein Osternburg-Dammtor“.
Nunmehr betrieb der Verein in „keiner Weise Politik“, sondern die „Förderung des
Gartenbaus durch Belehrung, Bezug und Verteilung von Düngemitteln, Sämereien
und durch andere geeignete Mittel“. Der Bürgerverein fungierte so als Verwalter und
Verteiler von Saatgut aller Art, aber auch als „Verschönerer“ von Straßen und
Plätzen. Nach 1945 blieb es bei diesen Aufgaben, nur nannte man sich ab 1948 „Obst- und Gartenbauverein“, ab 1951 mit dem Zusatz „Bürgerverein“ und ab 1953 mit dem heutigen Namen mit dem Zusatz aus der Tradition „von 1859“.
Seitdem haben sich bis in die Gegenwart zahlreiche Osternburger im Vorstand des
Vereins engagiert. Heute, nach 160 Jahren, sind hier über 800 Mitglieder verzeichnet und er ist Oldenburgs ältester und in Deutschland zweitältester seiner Art.

Geert Claußen
Bild: Geert Claußen, OMZ, Matthias Schachtschneider - Osternburg - Ein Ort mit vielen Gesichtern

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