Presseberichte 2021

26.5.21: Osternburg nicht von der Stadt abhängen

Die Osternburger fühlen sich als Bürger 2. Klasse. Sie fordern einen raschen Brückenneubau.

OLDENBURG
In der Diskussion über die zukünftige verkehrliche Nutzung der neuen Cäcilienbrücke meldet sich nun auch der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor zu Wort. Die ohnehin angespannte verkehrliche Situation mit vielen Staus im Stadtteil habe sich durch die Sperrung der Cäcilienbrücke verschärft. Den Bürgerverein erreichten viele Beschwerden aus dem Stadtteil, dass sich der Verkehr auf der Amalienbrücke regelmäßig bis zur Kreuzung Cloppenburger Straße/Bremer Straße und darüber hinaus zurückstaue. Und dies, obgleich der Verkehr in den vergangenen Monaten coronabedingt deutlich abgenommen habe.

Eine dauerhafte Sperrung der Cäcilienbrücke für den Pkw-Verkehr würde im Übrigen zu Umgehungsverkehren und zu einer Zunahme des Verkehrs auf den ohnehin stark belasteten Straßen im Stadtteil wie Stedinger Straße, Cloppenburger Straße und Schützenhofstraße führen sowie für zusätzlichen Verkehr in Wohnstraßen wie Am Festungsgraben sorgen. Auch das Gerichtsviertel bräuchte die Brücke als schnellen Weg nach Osternburg. „Der Stop-and-go-Verkehr und damit der CO2-Ausstoß im Stadtteil nehmen zu. Es darf nicht sein, dass wir Osternburger Bürger 2. Klasse sind“, teilt Ursula Hörmann vom Vorstand des Bürgervereins mit. Warum sollte die Stadt Geld investieren, um die City attraktiver zu machen, wenn gleichzeitig die Zuwegung erschwert wird, fragt sie weiter.
Zudem würden Umplanungen zu weiteren Verzögerungen führen, die dem Stadtteil nicht zugemutet werden könnten. Der Stadtteil dürfe nicht abgehängt werden, weil es zudem mit den Bahnübergängen an der Stedinger Straße und der Bremer Heerstraße sowie der Kreuzung Bremer Heerstraße/Müllersweg mit seiner Autobahnauf-/-abfahrt weitere Verkehrshindernisse im Stadtteil gebe, die regelmäßig zu Staus führten.

Linken-Ratsherr und Oberbürgermeisterkandidat Jonas Christopher Höpken regt an, auf der Straße Damm für Autos ein Tempolimit von 20 Stundenkilometer einzuführen. Radverkehr wäre damit auf der Straße erlaubt. Dies hätte eine deutliche Entspannung der Verkehrssituation zur Folge. Der Autoverkehr würde sich teilen: Ein Teil der Autofahrer würde die stark reduzierte Geschwindigkeit in Kauf nehmen und über die Cäcilienbrücke fahren, der andere Teil würde den Weg über die Amalienbrücke nehmen. Stedinger Straße und Westfalendamm wären nicht über die Maßen belastet; gleichzeitig wäre die Situation an der Cäcilienbrücke entspannter.

„Osternburg gehört wohl nicht mehr zu Oldenburg dazu“, fragt unterdessen Jürgen Günther mit Hinweis auf die durch die Sperrung begründete Verkehrsbelastung des Stadtteils.



25.5.21: Für und Wider Autoverkehr auf der Brücke

Die Bewohner der angrenzenden Viertel fühlen sich abgeschnitten. Anderseits eröffnen sich ohne den Autoverkehr Möglichkeiten.

OLDENBURG
Der Abriss und Neubau der Cäcilienbrücke beschäftigt nach wie vor unsere Leser. Soll die Brücke auch für Kraftfahrzeuge passierbar oder nur für Radfahrer und Fußgänger nutzbar sein?

„Das Gerichtsviertel braucht die Cäcilienbrücke und damit den schnellsten Zugang nach Osternburg“, wirft Geert Claußen ein, der bis zum vergangenen Jahr dem Vorstand des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg/Dammtor angehörte. Für die Bewohner des Gerichtsviertels und das Wohngebiet rund um den Festungsgraben bliebe für ihre Einkäufe und Besorgungen nur das Auto, der Radweg zur Cloppenburger Straße sei sehr weit und die Auffahrt zum Niedersachsendamm steil. Der Lebensmittelmarkt in den Schlosshöfen sei keine Alternative, ihn zu erreichen, sei insbesondere für Senioren, schwierig und auch mit dem Auto umständlich. „Die nächste Einkaufsmöglichkeit bleibt für die Zukunft nur der Osternburger Markt mit einem Autoverkehr über eine neue vollständige Cäcilienbrücke“, meint er....



21.5.21: Autofreie Cäcilienbrücke

Autofreie Cäcilienbrücke sorgt weiter für Diskussionen

Was soll nun werden? Für den Brückenersatz in Oldenburg gibt es verschiedene Möglichkeiten – mit oder ohne Autoverkehr. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander.

OLDENBURG
Das Thema Cäcilienbrücke mit oder ohne Autos wird in der Stadt weiter heiß diskutiert. Uns erreichen viele Reaktionen, die wir nach und nach abdrucken wollen.

„Die beiden längerfristigen Brückenschließungen haben gezeigt, dass kein Verkehrschaos entstanden ist“, schreibt Klas Krüger. Das Leben sei auf der stadtabgewandten Seite des Kanals viel ruhiger geworden. Allerdings fühle man sich als Fußgänger und/oder Radfahrer von der Stadt abgeschnitten, seitdem es nur noch den Umweg von 270 Metern über den Kanal gibt. Dieser Zustand werde durch das unnötige Radfahrverbot auf der Umleitungsstrecke verschärft.....



20.5.21: Pro und contra Autoverkehr

Das Herz vieler Oldenburger hängt an der Cäcilienbrücke. Wie wird es nun mit ihr weitergehen?

OLDENBURG
Die Cäcilienbrücke ist zwar ohne Funktion, nur noch die vier Türme stehen am Ufer des Küstenkanals, doch die Frage, was an dieser Stelle zukünftig passieren soll, bewegt die Oldenburger. Das zeigen die Reaktionen auf einen Bericht unserer Redaktion, der am Dienstag erschienen ist. Nachfolgend eine kleine Auswahl: ....



19.5.21: Diskussion um Cäcilienbrücke in Oldenburg

Die Cäcilienbrücke in Oldenburg taucht wieder auf der politischen Tagesordnung auf. Das befürchtete Verkehrschaos ist nach der Sperrung ausgeblieben. Das wirft die Frage auf, ob die Brücke dauerhaft autofrei bleiben soll. Was meinen Sie?

OLDENBURG Es war am 24. April vergangenen Jahres ein bewegender Moment. Zum letzten Mal hob sich in ihrer Geschichte die Cäcilienbrücke, um ein Schiff passieren zu lassen. Die Scherengitter schlossen, die Glocke schrillte ein letztes Mal, dann war es vorbei mit der „Cäci“. Gut zwei Wochen später, am 8. Mai, wurde der bewegliche Teil der Brücke, der Überbau, ausgehoben. Und das war’s dann endgültig, seitdem ragen die vier verbliebenen Türme wie Mahnmale in den Himmel....


https://www.nwzonline.de/plus-oldenburg-stadt/oldenburg-verkehr-die-neue-caecilienbruecke-ohne-autos_a_51,1,2064928439.html


Aus dem Vorstand

Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins kann anders als geplant wegen der Corona-Einschränkungen leider nicht im Juni stattfinden. Die Veranstaltung wird auf den 07. September verlegt. Ort und Uhrzeit werden noch gesondert mitgeteilt.
Die Mehrtagesreise nach Kropp in Schleswig-Holstein, die für den Zeitraum vom 22. bis 27. Juni vorgesehen war, müssen wir wegen der Corona-Einschränkungen ebenfalls absagen. Diejenigen, die sich bereits angemeldet haben, bitten wir um Verständnis. Die Fahrt wird aber nachgeholt. Der Bürgerverein wird die Reise nach Kropp in den Veranstaltungskalender 2022 wieder aufnehmen.
Die Schnitzeljagd „Mit offenen Augen durch Osternburg“ wird bis Anfang Juni verlängert. Die Fragen finden Sie auf unserer Homepage unter
www.buergerverein-osternburg-dammtor.de
Wir wünschen viel Spaß! Unter all denjenigen, die uns ihre Antworten zuschicken, verlosen wir 10 Eisgutscheine für die Eisdiele am Osternburger Markt.

Bei der letzten Sitzung der AStoB waren Vertreter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu Gast und haben über den aktuellen Planungsstand für den Ersatzbau der Cäcilienbrücke informiert. Wenngleich wir als Bürgerverein die vorliegende Gestaltung, die immerhin einige Elemente der Bestandsbrücke aufgreift, begrüßen, halten wir den Zeitplan für den Ersatzbau, der eine Fertigstellung Ende 2025 vorsieht, für problematisch. Der Stadtteil Osternburg darf nicht abgehängt werden. Die Vertreter des Bürgervereins haben in dem Termin mit der WSV ihre Unzufriedenheit mit den zeitlichen Abläufen deutlich gemacht und eine Beschleunigung von Planung, Genehmigung und Bau der Brücke eingefordert.

Cornelia Both, Schriftführerin



05.2021: BV fordert Bahnunterführung

BV fordert Bahnunterführung an der Stedinger Straße

Der Bürgerverein hat am 24. April mit einer Bahn-Demo seiner Forderung nach einer Bahnunterführung an der Stedinger Straße Ausdruck verliehen. Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße. Bereits im Jahr 2014 hat die Stadt Oldenburg eine Machbarkeitsstudie eingeholt, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass eine Bahnunterquerung verkehrstechnisch umsetzbar ist. Der Bürgerverein fordert, dass Stadt und Bahn die Beseitigung des höhengleichen Doppelbahnübergangs an der Stedinger Straße - des Bahnübergangs mit den meisten Zugquerungen und längsten Schrankenschließzeiten in Oldenburg - in Angriff nehmen. Der Verkehr auf der Stedinger Straße ist auch in Folge der IKEA-Ansiedlung in den letzten Jahren weiter angestiegen. Der Bürgerverein geht davon aus, dass sowohl der Bahnverkehr durch weitere Zugverbindungen als auch der Straßenverkehr, u.a. durch das neue Hafenquartier in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Erhebliche Rückstaus an den Bahnübergängen sind schon jetzt die Regel. Die Belastung des Stadtteils und seiner BewohnerInnen durch Verkehrslärm und Abgase ist aus Sicht des Bürgervereins nicht mehr zumutbar. Des Weiteren fordert der Bürgerverein die Bahn auf, den auf der der Stadt zugewandten Seite vorhandenen Rad- und Fußweg über die Eisenbahnbrücke zu öffnen und so die Verbindung zwischen Stedinger Straße und Stau für RadfahrerInnen und FußgängerInnen zu verbessern. Dadurch könnte auch das neue Hafenquartier besser an das Rad- und Fußwegenetz angebunden werden. Zurzeit steht für beide Fahrrichtungen nur der verhältnismäßig schmale Rad- und Fußweg auf der der Stadt abgewandten Seite zur Verfügung, der jedenfalls in Stoßzeiten nicht ausreicht.

Cornelia Both, Schriftführerin



04.2021: Anwohner demonstrieren für Unterführungen

Anwohner demonstrieren für Unterführungen in Ofenerdiek und Osternburg

An der Alexanderstraße in Oldenburg wird der beschrankte Bahnübergang verschwinden. Doch dabei soll es nicht bleiben. Auch in anderen Stadtteilen fordern Anwohner den Bau von Unterführungen.

Oldenburg Die Zukunft der Bahnübergänge in Oldenburg ist derzeit ein zentrales Verkehrsthema. An der Alexanderstraße laufen die Arbeiten für eine Beseitigung der Schranken. Doch auch an anderer Stelle haben Anwohner keine Lust mehr auf Staus.

Der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor hat mit einer Bahn-Demo seiner Forderung nach einer Bahnunterführung an der Stedinger Straße Ausdruck verliehen. „Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße und kurzfristig eine Optimierung der Schrankenschließzeiten“, so Ulf Prange, stellvertretender Vorsitzender (zudem SPD-Ratsherr und -Landtagsabgeordneter). Zudem möchte der Verein, dass der Rad- und Fußweg über die Eisenbahnbrücke auf der Innenstadt-Seite geöffnet wird.

Bereits 2014 hatte die Stadt eine Machbarkeitsstudie eingeholt, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass eine Bahnunterquerung verkehrstechnisch umsetzbar ist. Auf rund 20 Millionen Euro wurden damals die Kosten geschätzt. Die Umsetzung war wegen der Klage der Stadt gegen die Bahn und der Forderung nach einer Bahnumfahrung zurückgestellt worden. Nachdem diese nicht erfolgreich war, muss das Thema nach Ansicht des Vereins wieder auf den Tisch.

Die Schließzeiten führten zu Staus, Lärm und Abgasen, heißt es zur Begründung. Die Schließzeiten am Doppelübergang seien länger als an anderen Bahnübergängen, auch weil die Signaltechnik veraltet sei. Kurzfristig fordert der Bürgerverein daher eine Optimierung der technischen Ausstattung.

Die vom Bürgerverein geforderte Reaktivierung des gesperrten Rad- und Fußwegs über die Eisenbahnbrücke würde Verbindung zwischen Osternburg und der nördlichen Innenstadt verbessern und das neue Hafenquartier besser an das bestehende Verkehrsnetz anbinden, so die Argumentation. Die zurzeit für beide Fahrtrichtungen geöffnete, schmale Verbindung auf der anderen Seite reiche zu Stoßzeiten nicht aus.

Weitere Aktionen seitens des Bürgervereins seien bereits geplant.......



04.2021: Bahndemo an Stedinger Straße

Der Bürgervereinsvorstand hat sich in seiner letzten Vorstandssitzung intensiv mit der verkehrlichen Situation am Bahnübergang Stedinger Straße befasst. Der Bahnübergang an der Stedinger Straße hat die meisten Zugquerungen im Vergleich zu den anderen Oldenburger Bahnübergängen, da über die Gleise an der Stedinger Straße sowohl der Verkehr in Richtung Bremen als auch nach Osnabrück abgewickelt wird. Parallel hat in den letzten Jahren der Verkehr auf der Stedinger Straße deutlich zugenommen, u. a. bedingt durch das große Gewerbegebiet mit IKEA. Weitere Verkehre sind durch das neue Hafenquartier zu erwarten. Nachdem die Klage der Stadt Oldenburg gegen die Bahn keinen Erfolg hatte, muss der Blick wieder stärker auf den Aus- und Umbau der durch Oldenburg führenden Bahntrassen gerichtet werden. Aktuell wird in der Stadt viel über die Bahnübergänge an der Alexanderstraße und in Ofenerdiek diskutiert. Dabei darf der verkehrlich am stärksten belastete Osternburger Bahnübergang an der Stedinger Straße nicht vergessen werden. Deshalb wird der Bürgerverein mit einer Demo am Bahnübergang auf die schwierige verkehrliche Situation im Stadtteil hinweisen. Unsere Forderungen sind der Bau einer Unterführung sowie der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Lärm und Emissionen. Ferner werden immer wieder Beschwerden über die verhältnismäßig langen Schrankenschließzeiten an der Stedinger Straße an uns herangetragen. Dies hängt nach unserem Kenntnisstand damit zusammen, dass die Schrankentechnik vom Bahnhof aus bedient und noch nicht voll digitalisiert ist. Dies muss sich kurzfristig ändern. Dafür setzen wir uns ein. Im Zusammenhang mit der Debatte um den Bahnübergang fordern wir schließlich, dass der Rad- und Fußweg entlang der Eisenbahnbrücke auf der der Stadt zugewandten Seite endlich wieder geöffnet wird. Dies wäre eine wichtige Verbesserung für den Radverkehr und die Anbindung des neuen Stadtquartiers am Hafen.

Cornelia Both, Schriftführerin



04.2021: Chronik soll neu aufgelegt werden

Die Chronik „Osternburg – Ein Ort mit vielen Gesichtern“ von Matthias Schachtschneider soll neu aufgelegt werden. Dem Bürgerverein liegt mittlerweile ein Angebot des Verlages Isensee vor. Mit der Neuauflage setzt der Vorstand einen Beschluss der letzten Mitgliederversammlung um. Wir planen, dass die Neuauflage pünktlich zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Eingemeindung Osternburg“ im nächsten Jahr herauskommt. Die Neuauflage ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Deshalb würden wir uns über die ein oder andere Spende freuen.

Cornelia Both, Schriftführerin



04.2021: Osternburg spielerisch entdecken

Wir freuen uns über die gute Resonanz auf unsere Schnitzeljagd „Mit offenen Augen durch Osternburg“. Die Antworten werden wir – wie angekündigt – Anfang Mai auf der Homepage www.buergerverein-osternburg-dammtor.de veröffentlichen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 10 Gutscheine über je 10,- € für die Eisdiele am Osternburger Markt. Das Mitmachen lohnt sich also.

Cornelia Both, Schriftführerin



02.2021: Aus dem Vorstand

Die Corona-Pandemie erschwert die Vereinsarbeit für viele Vereine, auch für den Bürgerverein Osternburg-Dammtor. Durch die aktuellen Corona-Regelungen sind Präsenzsitzungen, die für die Vereinsarbeit so wichtig sind, leider nicht möglich. Wir planen daher, für Februar erstmalig auf ein digitales Format für unsere Vorstandssitzungen zurückzugreifen und hoffen auf eine gute Resonanz.
Wir freuen uns sehr darüber, dass die Bauarbeiten am Jochen-Klepper-Haus (siehe Foto) so gut vorangehen und uns die Räumlichkeiten dann hoffentlich im nächsten Jahr – wie in den Vorjahren – von der Kirchengemeinde wieder für unsere Jahreshauptversammlungen zur Verfügung gestellt werden. Jetzt geht es aber zunächst darum, für die in diesem Jahr anstehende Jahreshauptversammlung eine Lösung zu finden. Wir hoffen, in einigen Wochen Klarheit darüber zu haben, ob, wo und unter welchen Bedingungen wir die Jahreshauptversammlung in diesem Jahr durchführen können. Dann werden wir hier wieder berichten.

Cornelia Both, Schriftführerin



02.2021: Sandweg

Seit langem beschäftigt den Bürgerverein der Zustand der Straßen im Stadtteil. Wir hoffen sehr, dass der Ausbau der Bremer Heerstraße - anders als im Vorjahr - nun zügig vorangeht. Nach Abschluss der Arbeiten an der Bremer Heerstraße soll ab 2022 der Ausbau des Sandweges im Abschnitt zwischen Buswendeanlage und Müllersweg erfolgen. Die Ausbauplanung ist mittlerweile abgestimmt. Auch für den Herrenweg und den Warnsweg stehen in der Finanzplanung der Stadt Mittel für den Ausbau zur Verfügung. Eine zeitliche Abstimmung der Ausbauarbeiten ist laut Stadtverwaltung aber noch erforderlich. Dazu haben wir zu Beginn des Jahres nochmal nachgefragt. Ferner sind wir aus dem Stadtteil angesprochen worden, wann der Ausbau des vorderen Abschnitts des Sandweges zwischen Schulstraße und Buswendeanlage erfolgen soll. Auch diesbezüglich sind wir an die Stadtverwaltung herangetreten.

Cornelia Both, Schriftführerin



02.2021: Volleyballplatz am Drielaker See

Nachdem wir aus dem Stadtteil auf den Zustand des Volleyballfeldes am Drielaker See angesprochen worden sind, haben wir im Vorjahr die Verwaltung angeschrieben und nachgefragt, ob die Stadt hier helfen kann. Die Einzäunung ist abgängig und das Volleyballfeld ist teilweise zugewachsen. Die Verwaltung hat angeboten, die Einzäunung einschließlich des störenden Bewuchses zu entfernen und die Randbereiche des Volleyballfeldes in Ordnung zu bringen. Nach der Beseitigung der Einzäunung könnte der Rasen dann bis an die Spielfeldgrenze durch die Stadt gemäht werden, sodass das Volleyballfeld künftig nicht mehr zuwächst. Ferner hat die Stadt das Aufstellen von zwei Müllbehältern sowie ein gelegentliches Ergänzen des Sandes angeboten. Über dieses Angebot der Stadtverwaltung haben wir uns sehr gefreut und die Verwaltung gebeten, die Arbeiten am Volleyballplatz auf den Weg zu bringen.

Cornelia Both, Schriftführerin



6.1.2021: Hauptversammlung geht auch digital

CORONA-PANDEMIE - Ein Vorstand muss gewählt werden: Was jetzt für Oldenburger Vereine im Lockdown gilt

von Chelsy Haß

OLDENBURG.
Die Corona-Pandemie hat so manches auf den Kopf gestellt. Auch bei den Vereinen. So kam im Frühjahr 2020 unter anderem die Frage nach Jahreshauptversammlungen (JHV) in Zeiten des Lockdowns auf. Auch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie hat die Situation für Vereine geändert.

Was darf, kann und muss? Harald Götting ist Rechtsanwalt und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Stadtoldenburger Bürgervereine (Astob) und erklärt im Gespräch mit unserer Redaktion, was jetzt für Vereine gilt und wichtig ist.

Darf die JHV verschoben werden ?
„Das hängt von der jeweiligen Vereinssatzung ab“, erklärt Götting. Wenn eine jährlich stattfindende Versammlung in der Satzung verankert ist, müsse sie stattfinden. „Manchmal steht aber auch darin, es ,soll’ eine Versammlung abgehalten werden. Mit einer solchen Formulierung kann sie verschoben werden“, sagt der Jurist. Einige Vereine haben in diesem Jahr außerdem die Möglichkeit wahrgenommen, im Internet zusammenzukommen.

„Viele Bürgervereine haben ihre Versammlungen im Frühjahr allerdings noch vor dem Lockdown durchführen können“, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Der Bürgerverein Eversten, dem Götting angehört, hat seine Versammlung verschoben und im Oktober in Form einer Präsenzveranstaltung nachholen können.

Wie viele Mitglieder müssen teilnehmen ?
„Auch das ist abhängig von der jeweiligen Satzung“, sagt Götting. So gebe es bei einigen Vereinen zum Beispiel keine Mindestanzahl, um beschlussfähig zu sein. „Und auch das Vereinsrecht gibt da nichts vor“, erklärt er.

Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie sagt allerdings aus, dass der Vorstand im Amt bleiben darf, wenn kein neuer gewählt werden kann. Das gilt „bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt“, heißt es in dem Gesetz. Wie Götting sagt, gebe es ähnliche Regelungen tatsächlich schon in einigen Vereinssatzungen.

Welche Möglichkeiten zur Stimmenabgabe gibt es ?
„Wenn die Mitglieder nicht vor Ort oder online ihre Stimme abgeben können, dann gibt es die Möglichkeit, schriftlich abzustimmen“, sagt Harald Götting. Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie ermögliche es.

Allerdings, das besagt das Gesetz auch, ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder nur gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde. „Das kann eine Hürde sein“, sagt Harald Götting und nennt als Beispiel den Bürgerverein Ofenerdiek. „Der hat rund 800 Mitglieder. Bei einer normalen Versammlung kommen weit weniger als die Hälfte zusammen. Wenn schriftlich aber mindestens 50 Prozent abstimmen müssen, könnte das schwierig werden“, sagt er.

Das Gesetz habe zum Glück einiges erleichtert. „Dadurch, dass die Satzungen etwas gelockert sind, hat das Gesetz zur Entschärfung der Situation beigetragen“, erklärt Götting. Er könnte sich vorstellen, dass einige Vereine ihre Satzungen anpassen werden, wenn die Corona-Pandemie vorbei ist. „Zum Beispiel die Möglichkeit der Online-Versammlungen könnten mit reingenommen werden“, sagt er. Denn irgendwann werde das Gesetz zur Abmilderung der Pandemie-Folgen auslaufen. „Die Vereine müssen sich für die Zukunft aufstellen“, sagt Harald Götting.



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