Presseberichte 2026
Juli 2026: Fahrradverkehr Westfalendamm
Ende März haben sich Vertreter des Bürgervereins Osternburg-Dammtor, der Stadt Oldenburg und der Polizei bei der Ampelanlage am Westfalendamm am Fuße der Behelfsbrücke für die fehlende Cäcilienbrücke getroffen.
Im Mittelpunkt des Ortstermins stand die teils angespannte Verkehrssituation für Radfahrerinnen und Radfahrer, die diesen Bereich täglich nutzen. Insbesondere das teils unklare Miteinander von Auto- und Fahrradverkehr im Ampelbereich führte in der Vergangenheit an dieser Engstelle immer wieder zu Unsicherheiten und potenziell gefährlichen Situationen.
Als Ergebnis der gemeinsamen Begehung ist die konkrete Maßnahme durch die Stadt Oldenburg umgesetzt: Durch das Aufbringen gut sichtbarer Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn / Westfalendamm soll die Führung des Radverkehrs klarer und verständlicher gestaltet werden. Die Markierungen machen deutlich, wo Radfahrende fahren sollen bzw. dürfen, und erhöhen zugleich die Aufmerksamkeit der Autofahrenden.
Erste Rückmeldungen aus der Bevölkerung fallen positiv aus. Viele Radfahrende berichten von einem verbesserten Sicherheitsgefühl und einer besseren Orientierung im Kreuzungsbereich.
Juli 2026: Demo Ersatzneubau Cäcilienbrücke
Am Samstag, den 27. Juni folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Oldenburger Politik und Verwaltung der Einladung des Bürgervereins Osternburg-Dammtor und versammelten sich an der ehemaligen Cäcilienbrücke. Auch wenn die Veranstaltung aufgrund der hohen Temperaturen etwas kürzer ausfiel, wollten die Teilnehmenden ein deutliches Zeichen setzen: Der Ersatzneubau der Cäcilienbrücke darf nicht weiter aufgeschoben werden.
Seit der Sperrung im Jahr 2020 und dem Abriss der markanten Brückentürme im Jahr 2025 warten die Menschen in Osternburg und ganz Oldenburg auf sichtbare Fortschritte. Nach der Dienstaufsichtsbeschwerde des Bürgervereins Osternburg-Dammtor im März gegen die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn ist öffentlich bekannt gegeben worden, dass sich der Ersatzneubau erneut verzögert und derzeit kein verbindlicher Baubeginn genannt werden kann.
Diese Entwicklung sorgt in Oldenburg und insbesondere in Osternburg für großes Unverständnis. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich mit ihren täglichen Einschränkungen allein gelassen. Lange Umwege, die zusätzlichen Verkehrsbelastungen auf den Umgehungsstraßen und die fehlende direkte Verbindung zwischen den Stadtteilen beeinträchtigen den Alltag vieler Menschen.
Der Bürgerverein Osternburg-Dammtor wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Ersatzneubau der Cäcilienbrücke zeitnah umgesetzt wird. Nach Jahren der Planung und dem Abriss der alten Brücke erwarten die Bürgerinnen und Bürger nun konkrete Maßnahmen sowie einen verbindlichen Zeitplan.
Mittlerweile hat sich die Finanzierungsfrage geklärt. Herr Dennis Rohde, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen hat dem Bürgerverein mitgeteilt, dass die Ausschreibung für den Ersatzneubau am 10. Juli vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee veröffentlicht wurde. Damit ist sichergestellt, dass die Arbeiten Anfang kommenden Jahres beginnen können und die Brücke 2029 fertiggestellt wird.
Juli 2026: Gartenprämierung jetzt Herbstfest
Die langjährig durchgeführte Gartenprämierung des Bürgervereins Osternburg wird ab diesem Jahr nicht mehr stattfinden können. Aufgrund fehlender organisatorischer Kapazitäten für die Planung, Durchführung und Bewertung kann die Gartenprämierung künftig nicht fortgesetzt werden.
An die Stelle der Gartenprämierung tritt in diesem Jahr erstmals ein Herbstfest. Wie gewohnt soll bei Kaffee und Kuchen sowie einem Showact ab diesem Jahr in gemütlicher Atmosphäre Gelegenheit zum Austausch und geselligen Beisammensein geboten werden.
Das Herbstfest findet am Sonntag, den 08. November im Bümmersteder Krug statt. Weitere Details zum Herbstfest werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Juli 2026: Tagesfahrt nach Bremerhaven
Die Seestadt bietet eine einzigartige Mischung aus weltbekannten Erlebnismuseen, maritimem Flair und faszinierenden Hafeneinblicken. Von Oldenburg fahren wir im bequemen Reisebus zum Schaufenster Fischereihafen. Dort besteigen wir den Hafenbus und fahren an den Sehenswürdigkeiten vorbei zum Container-Terminal. Der Hafenbus bringt uns direkt in den geschlossenen Bereich des Hafens. Jetzt sind wir mittendrin am Puls des Hafens. Nach dieser Runde geht’s zurück zum Ausgangspunkt. Mit unserem Bus fahren wir jetzt zur „letzten Kneipe vor New York“ dort gibt es ein schmackhaftes Mittagessen. Anschließend geht´s zum Atlantic Sail Hotel auf die Aussichtsplattform in 86 m Höhe. Von hier aus genießen Sie einen Blick über die Hafenwelten und über die Wesermündung. Weiter geht es zum Auswandererhaus oder zum Klimahaus nach Wahl (je mind. 15 Pers.).
Gestartet wird am 24. Oktober um 9:30 Uhr ab dem Combi-Markt, Bremer Heerstraße. Der Fahrpreis inklusive Mittagessen und aller Eintritte sowie Hafenbus beträgt nur 77,80 €. Verbindliche Anmeldungen können vorgenommen werden bei: Heiko Künnemann, Telefon 203524 oder per Mail: heiko.kuennemann@buergerverein-osternburg-dammtor.de
10.07.2026: Zehn Jahre für eine Brücke –
Bild: Ursula Hörmann
Zehn Jahre für eine Brücke – Bau rückt endlich in greifbare Nähe
Oldenburg wartet seit Jahren auf die neue Cäcilienbrücke. Jetzt ist die Ausschreibung raus – endlich. Doch Papierberge und Vorschriften zeigen: In Deutschland ist noch viel Luft beim Bürokratieabbau, findet Markus Minten.
Ende gut, alles gut? So weit ist es leider immer noch nicht. Aufatmen dürfen wir Oldenburger erst, wenn die ersten Menschen die neue Cäcilienbrücke tatsächlich passieren.
Ein wichtiger Schritt ist mit der Veröffentlichung der Ausschreibung allerdings getan. Endlich. Die Planung liegt seit langem vor, die Notwendigkeit des Neubaus ist unstrittig. Allein mangelte es an Geld – oder genauer am politischen Willen, vorhandenes Geld aus dem sogenannten Sondervermögen (auch wenn das bekanntlich kein Vermögen ist, sondern Schulden) auch für derartige Infrastruktur zu verwenden.
Dieses Manko ist nun behoben. Und dann ging es überraschend schnell: Anfang der Woche wurden die Mittel freigegeben, Ende der Woche ist die Ausschreibung raus. Da könnte einem fast wieder der Begriff der Deutschlandgeschwindigkeit von Ex-Kanzler Olaf Scholz in den Sinn kommen.
Wer angesichts des nun angeschlagenen Tempos zu euphorisch wird, dem sei ein Blick in die Ausschreibungsunterlagen empfohlen. Mehr als 2000 Seiten lassen erahnen, wie komplex schon ein einfacher Brückenbau ist. Solange es beispielsweise eigene Anhänge für Inhalt und Maß des Baustellenschildes sowie für dessen Zusatzschilder gibt, ist in Deutschland noch reichlich Luft, Vorgaben zu entschlacken. Ein Anfang hat WSA schon einmal bei der Pressemitteilung zur Ausschreibung gemacht: Die ist gerade einmal drei Sätze lang.
Man bedenke: Die 1927 erbaute Brücke wurde im April 2020 außer Betrieb genommen und das Brückenteil ausgehoben, der Abriss der alten Türme erfolgte 2025. Und man erinnere sich: Ursprünglich sollte die 26,6 Millionen Euro teure neue Brücke 2025 fertiggestellt sein, dann 2028. Nun wird es mindestens 2030 – aber immerhin wird es anscheinend. Wenn ab jetzt alles nach Plan läuft, vergehen zwischen Abriss und Eröffnung des Neubaus ziemlich genau zehn Jahre. Dann wird der Einsatz vieler endlich belohnt und der Stadtsüden ist endlich wieder an die Innenstadt angebunden – und umgekehrt.
10.07.2026: Ausschreibung für Cäcilienbrücke läuft
Bild: Frank Kreye
Ausschreibung für Cäcilienbrücke läuft – Mehr als zweieinhalb Jahre Bauzeit geplant
Monate des Wartens und der Ungewissheit sind vorbei: Die Ausschreibung für die Cäcilienbrücke ist raus, das Vergabeverfahren läuft damit. Bis der Verkehr rollt, wird es aber noch eine ganze Zeit dauern.
Oldenburg - Im Januar 2030 könnte es endlich so weit sein: Nach geplant 33 Monaten Bauzeit könnte der Ersatzneubau der Cäcilienbrücke in Betrieb gehen – wenn Ausschreibung, Vergabe und Bau laufen wie geplant. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee (WSA) hat am Freitag die Ausschreibung der Arbeiten veröffentlicht. Die erforderlichen Finanzmittel waren Anfang der Woche zugeteilt worden. Zugleich hatte das Bundesverkehrsministerium grünes Licht für den Start des Vergabeverfahrens erteilt.
„Bei einem planmäßigen Verlauf des Vergabeverfahrens sind wir zuversichtlich, den Auftrag im Dezember erteilen zu können“, erklärte Telse Bartens, zuständige Fachgebietsleiterin beim WSA Weser-Jade-Nordsee. Interessenten können ihre Angebote bis zum 13. Oktober einreichen.
Neue Brücke erst ab 2030 befahrbar
Der Beginn der Bauarbeiten ist für das zweite Quartal kommenden Jahres vorgesehen. Nimmt man optimistisch den 1. April 2027 endet die gut zweieinhalbjährige Bauzeit am 1. Januar 2030. Fast zehn Jahre nach Sperrung im April 2020 soll der Stadtsüden Oldenburgs dann wieder über eine zweite Brücke angebunden sein. Derzeit ist die Amalienbrücke die einzige direkte Verbindung und insbesondere zu Stoßzeiten ein Nadelöhr.
Der Neubau der Türme beginnt .....
Engagement der Bürger zahlt sich aus
„Wir freuen uns, dass nun endlich ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung gegangen wird“, sagt Lea Pohland. Die Vorsitzende des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor lobt das Engagement aller, die daran mitgewirkt hätten: Anwohner, Bürger, Politik, IHK und Medien – „das haben alle zusammen geschafft“. Auch wenn nun noch eine lange Bauzeit anstehe, sei „alles besser als die Situation vor ein paar Wochen“. Noch im April dieses Jahres hatte das WSA mitgeteilt, dass der eigentlich für dieses Jahr avisierte Baustart für die seit April 2020 gesperrte Brücke und die 2025 abgerissenen Türme nichts werde.
„Diese Nachricht ist ein echter Durchbruch“, freut sich auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Nach Jahren der Unsicherheit“ sei nun endlich der Weg für die Ausschreibung frei. „Es hat sich ausgezahlt, dass wir in dieser Frage nicht lockergelassen haben. Gemeinsam mit dem Stadtrat sowie vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere dem Bürgerverein Osternburg-Dammtor – haben wir deutlich gemacht, wie wichtig die Cäcilienbrücke für Oldenburg ist. Dieses gemeinsame Engagement hat Wirkung gezeigt.“ Auch Dennis Rohde, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, habe „mit seinem Einsatz zu einer besseren Finanzausstattung beigetragen und damit die Wende möglich gemacht“. Jetzt komme es darauf an, so Krogmann, dass das Verfahren zügig und planmäßig umgesetzt werde, damit der Baubeginn im Frühjahr 2027 Realität werden könne.
10.07.2026: Pressemitteilung der Stadt Oldenburg
Weg für Neubau der Cäcilienbrücke ist frei
Bundesverkehrsministerium gibt grünes Licht – Mittel stehen bereit – Auftragsvergabe bis Jahresende geplant
Oldenburg. Der Ersatzneubau für die abgerissene Cäcilienbrücke nimmt nun doch endlich konkrete Formen an: Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung hat die Stadtverwaltung darüber informiert, dass das Bundesverkehrsministerium die Finanzmittel für das Projekt freigegeben und grünes Licht für den Start des Vergabeverfahrens erteilt hat. Die Ausschreibung wurde an diesem Freitag, 10. Juli, veröffentlicht. Nach den aktuellen Planungen ist vorgesehen, den Auftrag bis Ende dieses Jahres zu vergeben. Sofern das Verfahren planmäßig verläuft, könnte im zweiten Quartal des Jahres 2027 mit dem Bau begonnen werden. Es wird mit einer 33-monatigen Bauzeit gerechnet.
Krogmann: Druck hat sich ausgezahlt
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich: „Diese Nachricht ist ein echter Durchbruch. Ich freue mich sehr, dass nach Jahren der Unsicherheit nun endlich der Weg für die Ausschreibung frei ist. Es hat sich ausgezahlt, dass wir in dieser Frage nicht lockergelassen haben. Gemeinsam mit dem Stadtrat sowie vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere dem Bürgerverein Osternburg-Dammtor – haben wir deutlich gemacht, wie wichtig die Cäcilienbrücke für Oldenburg ist. Dieses gemeinsame Engagement hat Wirkung gezeigt.“ Jürgen Krogmann dankt auch Dennis Rohde, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium: „Er hat mit seinem Einsatz zu einer besseren Finanzausstattung beigetragen und damit die Wende möglich gemacht.“ Jetzt komme es darauf an, so Krogmann, dass das Verfahren zügig und planmäßig umgesetzt werde, damit der Baubeginn im Frühjahr 2027 Realität werden könne.
Noch am Montag, 6. Juli, hatte Krogmann nach der Entscheidung des Bundeskabinetts zur Finanzierung der Bundeswasserstraßen aus dem Infrastruktur-Sondervermögen den Bund aufgefordert, die Ausschreibung zügig auf den Weg zu bringen. Mit der nun erteilten Freigabe ist dieser entscheidende Schritt erfolgt.
Zu den Hintergründen
Über 90 Jahre lang war die 1927 erbaute Cäcilienbrücke das Verbindungsstück zwischen den Straßen Am Damm und Bremer Straße. Anfang Mai 2020 begann der Abbau der Brücke, die aufgrund von umfangreichen Bauwerksschäden demontiert werden musste. Der Rückbau der Brückentürme wurde bis August 2025 abgeschlossen. Der Planfeststellungsbeschluss für den Ersatzneubau an selber Stelle liegt bereits seit März 2023 vor. Mitte Juni dieses Jahres hatte das Bundesverkehrsministerium überraschend mitgeteilt, dass der Ersatzneubau wegen fehlender Haushaltsmittel auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werde. Daraufhin hatte der Rat der Stadt Oldenburg am 29. Juni beschlossen, die Verwaltung damit zu beauftragen, alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke zu beschleunigen. Am Montag, 6. Juli, hat das Bundeskabinett nun den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 beschlossen – darin enthalten ist die Finanzierung von Erhaltungs- und Ersatzmaßnahmen an Bundeswasserstraßen aus dem Infrastruktur-Sondervermögen. Demnach sollen für diese Aufgabe zusätzlich rund 230 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen. Davon profitiert nun auch das Projekt Cäcilienbrücke in Oldenburg.
7.7.2026: Ausschreibung für Cäcilienbrücke
Foto: © Stadt Oldenburg
Ausschreibung für Cäcilienbrücke in dieser Woche – Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung kündigt Handeln an
Für die Menschen im Stadtsüden könnte das lange Warten ein Ende haben: Eine Ausschreibung für den Neubau der Cäcilienbrücke soll nun doch sehr zeitnah erfolgen.
Oldenburg - Jetzt könnte es plötzlich schnell gehen: „Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee (WSA) wird, nach der Zuteilung der erforderlichen Finanzmittel, die Ausschreibung für den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke in Oldenburg in dieser Woche veröffentlichen.“ Das teilte eine Sprecherin der übergeordneten Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn am frühen Dienstagabend auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Wann damit nach mehrmaliger Verzögerung der Bau beginnt, ist noch offen. Die Sprecherin kündigte allerdings „eine Pressemitteilung mit weiteren Informationen“ an.
Der Planungsprozess für den Neubau läuft bereits seit 2015. Im April 2020 wurde die 1927 erbaute Brücke stillgelegt und der Überbau abgehoben. Der Abriss der vier Türme erfolgte erst 2025. Um den Bau doch noch zu beschleunigen, hatte der Stadtrat erst vergangene Woche sogar eine Vorfinanzierung der Stadt bei vollständiger Kostenübernahme des Bundes beschlossen.
230 Millionen Euro extra für Wasserstraßen
Bundestagsabgeordneter Dennis Rohde (SPD) hatte am Montag bereits eine deutliche Botschaft an das WSA gerichtet: „Das Geld ist da. Die Verantwortung liegt beim Bundesverkehrsminister und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, jetzt schnell Klarheit zu schaffen. Ich erwarte, dass die dringend notwendigen Mittel für den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke nach dem Beschluss des Haushalts im Bundestag freigegeben werden.“ Zuvor hatte das Bundeskabinett den Regierungsentwurf für den Haushalt 2027 beschlossen. Ein Baustein: die Überführung der Investitionen in die Bundeswasserstraßen vom Kernhaushalt in das sogenannte „Sondervermögen“ für Infrastruktur. Für Erhaltungs- und Ersatzmaßnahmen an Bundeswasserstraßen sollen demnach zusätzlich rund 230 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen – laut Rohde ein Aufwuchs von fast 20 Prozent. „Damit wird auch die Finanzierungssituation wichtiger Baumaßnahmen wie der Cäcilienbrücke erheblich verbessert.“
Seit Jahren müssten Anwohnerinnen und Anwohner sowie die lokale Wirtschaft erhebliche Mobilitätseinschränkungen hinnehmen. „Dass eine Brücke abgerissen wird und der lang geplante Neubau an fehlender Priorisierung scheitert, ist für uns alle vollkommen unverständlich. Weitere Verzögerungen sind inakzeptabel“, so Rohde. „Sanierung und Neubau wichtiger Infrastruktur dürfen nicht an Haushaltsmitteln scheitern – das ist das Versprechen des Infrastruktur-Sondervermögens. Bisher galt dies für Straße und Schiene. Jetzt auch für die Wasserstraße, die über viele Jahrzehnte vernachlässigt wurde. Das Bundesverkehrsministerium muss den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke so bald wie möglich auf den Weg bringen.“ ......
01.07.2026: Stockender Bau der Cäcilienbrücke
Foto: © Stadt Oldenburg
Stockender Bau der Cäcilienbrücke – Stadt prüft Vorfinanzierung
Der Neubau der Cäcilienbrücke in Oldenburg wurde erneut vom Bund verschoben, was bei der Stadt zu erheblichem Unmut führt.
Der Rat der Stadt Oldenburg hat mit breiter Mehrheit beschlossen, eine Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde gegen das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade Nordsee einzulegen.
Zur Beschleunigung des Brückenneubaus soll die Verwaltung unter anderem Gespräche über eine mögliche kommunale Vorfinanzierung führen, jedoch nur bei verbindlicher Kostenerstattung durch den Bund.
28.06.2026: Anwohner protestieren gegen Stillstand
Bild: Ursula Hörmann
Anwohner protestieren gegen Stillstand bei Neubau der Cäcilienbrücke
Rund 50 Anwohner in Osternburg protestierten am Wochenende gegen die Verzögerungen beim Neubau der Cäcilienbrücke und forderten schnelles Handeln von der Stadt Oldenburg.
Der geplante Neubau soll frühestens 2028 fertiggestellt werden, während das Bundesfinanzministerium vorerst keine Mittel bereitstellt und hohe Verkehrsbelastung auf den Umleitungsstraßen besteht.
Im Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg soll am 29. Juni diskutiert werden, ob die Stadt den Neubau der Cäcilienbrücke vorfinanzieren könnte, um das Projekt zu beschleunigen.
Juni 2026: Besuch bei der Baumschule Bruns
Es war mal wieder etwas Besonderes, eine Fahrt mit dem Wiards-Bus in die Baumschule Bruns in Bad Zwischenahn. Ganz besonders gefreut hat uns, dass der Fahrer für diese Tour Herr Georg Roever war. Er ist vielen Mitgliedern bekannt von unseren Fahrten durch den Braker Hafen. Start war am Combi-Markt an der Bremer-Heerstraße. 31 Teilnehmer hatten diese Tour gebucht und waren gespannt, was sie zu sehen bekommen. In Rostrup befindet sich die Zentrale der Baumschule. Dort angekommen, nahmen wir Herrn Ludewig auf, der uns auf unserer Runde mit umfangreichen Informationen versorgen wird. 1876 wurde die Baumschule gegründet. Bereits 1913 wurde der erste bebilderte Katalog herausgegeben. Der Erfolg blieb nicht aus und der Betrieb entwickelte sich kontinuierlich immer weiter. Auch über die schweren Jahre mit Weltwirtschaftskrise und Krieg hinweg. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges mussten auf Anweisung der Alliierten alle Baumschulkulturen zurückgefahren bzw. vernichtet werden, um Raum für die Nahrungsmittelproduktion zu schaffen. Johann Bruns pflanzte einige der wertvollen Rhododendren in den Gristeder Wald. Dies war letztendlich die Keimzelle des Gristeder Rhododendronparks. Schon 1946 beginnen Erich und Wilhelm Bruns, zusammen mit 70 Mitarbeitern, den Betrieb wieder aufzubauen. Sie sehen ihre Zukunft nun nicht mehr nur auf dem deutschen Markt: In den 60er und 70er Jahren wird die Baumschule Bruns als deutsche Exportbaumschule zu einem Begriff für grüne Qualität in Europa. Ab 1950 widmet sich Wilhelm Bruns verstärkt der Rhododendronzucht und entwickelt die Gristeder Neuheiten® als später patentierte Marke. Dafür legen sein Bruder und er eine unschätzbare Sammlung von mehr als 1.000 Rhododendronarten/-sorten und Freiland-Azaleen an: es entsteht der Rhododendronpark in Gristede. Heute ist der Betrieb auf über 770 Hektar Fläche angelegt. Baumschule Bruns gilt als das größte Unternehmen dieser Art in Europa. 360 Mitarbeiter sind mit der Pflege und Züchtung beschäftigt. Der Betrieb ist in vier Einheiten unterteilt, das sind Ohrwege, Gristede, Langebrügge und Rostrup mit Hauptsitz. Unsere Tour ging zunächst über die riesige Verladeanlage in Rostrup. Herr Ludewig erläuterte uns das ausgeklügelte System der Pflanzenverteilung. Weiter ging es dann im bequemen Reisebus nach Ohrwege. Georg Roever chauffierte uns über Wege, die sonst nur von Treckern befahren werden mit großem Können. Diese Einheit besitzt eine eigene Halle, ein Betriebsgebäude, unzählige Anhänger, viele Maschinen, Trecker und eine Reihe VW-Busse mit denen die Arbeiter an die Arbeitsstelle gefahren werden. Links und rechts stehen Bäume die schon 30-40 Jahre alt sind und einen mehrfachen fünfstelligen Geldbetrag kosten. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es tauchte die Frage auf, wohin gehen die Pflanzen denn alle? Hier nur einige Beispiele: Disneyland Paris (Frankreich): Bruns liefert seit über 25 Jahren Bäume und Großgehölze. Disneyland Shanghai (China), Château de Villandry (Frankreich): Die weltbekannten, geometrisch angelegten Renaissance-Gärten des französischen Schlosses wurden mit Formgehölzen von Bruns ausgestattet. Auch die Champs-Elysee, der Eiffelturmpark, Versailles wurden von Bruns ausgestattet und sicher noch viele andere Gärten im In- und Ausland. Nach dieser Runde ging es weiter nach Gristede. Hier machten wir einen kleinen Spaziergang durch die dort aufgestellten Containerpflanzen. Sie waren teilweise über 40 Jahre alt und sehr groß. Eine Kiefer wurde uns vorgestellt, die einen Preis erzielt von ca. 48.000 Euro. Die Teilnehmer waren sehr beeindruckt von dieser Vielfalt und von der Möglichkeit, sich jederzeit eine solche Pflanze zuhause einsetzen zu lassen. Leider begann es zu regnen und wir konnten die Tour nicht fortsetzen. Wir nahmen Platz in einem Gewächshaus und Herr Ludewig gab allen wichtige Gartentipps. Zur Erfrischung verteilte Heiko Äpfel und einen Müsliriegel. So konnten wir unser Erlebnis Baumschule Bruns beschließen und fuhren mit grünen Gedanken wieder zurück nach Osternburg.
NWZonline: 09.06.2026, Cäcilienbrücke
Minister Schnieder sieht keine Chance für schnellen Baustart bei Cäcilienbrücke
Das Warten auf den Neubau der Cäcilienbrücke in Oldenburg geht weiter. Aktuell fehlt das Geld. Nun hat sich auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder dazu geäußert.
Oldenburg - Der Neubau der Cäcilienbrücke in Oldenburg ist weiterhin nicht in Sicht. Zuletzt fehlte das Geld vom Bund. Ohne gesicherte Finanzierung kein Baustart. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) forderte in einem Brief Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) dazu auf, sich für die zügige Freigabe der Finanzmittel einzusetzen, damit noch 2026 die Arbeiten beginnen können. Doch dieser Appell erzielte offenbar keine Wirkung.
Schnieder sieht jedenfalls keine Möglichkeit, das Geld kurzfristig zu beschaffen, wie er im Gespräch mit unserer Redaktion mitteilte. „Ich verstehe die Haltung der Stadt und die Ungeduld. Wir würden die Brücke sehr gerne schnell erneuern. Aber wir haben nicht die notwendigen Finanzmittel.“ Mit Verweis auf die Haushaltssituation sprach er von einer strikten Priorisierung, auch bei den Schifffahrtsprojekten (zu denen die Cäcilienbrücke gehört). Vorrang hätten Projekte, bei denen es eine vertragliche Bindung gebe oder die verkehrssicherheitsrelevant seien. „Es will keiner, dass irgendwo ein Wehr bricht oder eine Schleuse abgängig ist. Dafür hat jeder Verständnis“, so seine Ansicht. Man bemühe sich um die künftige Finanzierung der Cäcilienbrücke.
„Skandal“
Derweil wächst der Unmut über den Ist-Zustand. Mittlerweile haben sich auch die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Oldenburg (HWK), des Arbeitgeberverbandes Oldenburg (AGV) und der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) an Schnieder gewandt. „Der Ausfall der Cäcilienbrücke belastet die Stadt Oldenburg in einem Ausmaß, das sowohl aus politischer, verkehrlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht länger hinnehmbar ist“, heißt es in dem Schreiben etwa von IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Torsten Slink. Die Folgen der Brückenschließung für den Stadtverkehr mit langen Staus bedeuteten „eine erhebliche Belastung für den Wirtschaftsstandort Oldenburg“, so HWK-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke. AGV-Hauptgeschäftsführer Dr. Karsten Tech schreibt mit Blick auf den langen Zeithorizont gar von einem „Skandal“.
In der Oldenburger Politik ist die Brücke ebenfalls ein Dauerthema, auch wenn die Stadt für den Bau nicht zuständig ist. Die FDP-Fraktion hat nun beantragt, dass die Stadt eine Fachaufsichtsbeschwerde gegen das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Weser-Jade-Nordsee, die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) sowie das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) prüft und dann auch entsprechend einreicht. „Es drängt sich der Eindruck auf, dass das Projekt auf Bundesebene nicht mit der notwendigen Priorität und Professionalität vorangetrieben wird“, heißt es in der Begründung. Ein Beschluss dazu steht noch aus.
Brücken-Demo
Den Schritt der Aufsichtsbeschwerde ist der Bürgerverein Osternburg-Dammtor bereits gegangen. Die Antwort der GDWS hat bei der Vorsitzenden Lea Pohland für Enttäuschung gesorgt. „Auf die von uns benannten Kritikpunkte wird (...) nicht inhaltlich eingegangen. Insbesondere bleiben unsere zentralen Fragen zur Ursachenbewertung der erheblichen Verzögerungen, zur fachaufsichtlichen Kontrolle sowie zu möglichen Versäumnissen unbeantwortet“, heißt es in einem Antwortschreiben des Vereins, das unserer Redaktion vorliegt. Mittlerweile ist der Bürgerverein auch auf Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne herangetreten und hat um Unterstützung gebeten. Zudem will er öffentlich weiter Druck machen: Für Samstag, 27. Juni, von 11 bis 13 Uhr ruft der Verein zu einer Demonstration auf. Treffpunkt ist am Staatsarchiv am Damm.
Mai 2026: Jahresmitgliederversammlung
Am Dienstag, den 12. Mai fand um 19 Uhr die Jahresmitgliederversammlung des Bürgervereins im Jochen-Klepper-Haus statt. Die Veranstaltung war mit gut 50 Teilnehmenden gut besucht.
Im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung haben wir einen äußerst interessanten Vortrag zur Osternburger Industriegeschichte erlebt. Frau Osterloh nahm uns mit auf eine Reise durch die wirtschaftliche Entwicklung unseres Stadtteils und zeigte eindrucksvoll, wie sehr Industrie und Handwerk das Leben in Osternburg geprägt haben. Besonders im Mittelpunkt standen traditionsreiche Betriebe wie die ehemalige Glashütte, die über viele Jahrzehnte ein bedeutender Arbeitgeber war und mit ihrer Produktion weit über die Region hinaus Bekanntheit erlangte. Ebenso wurde die Warpsspinnerei vorgestellt, die einen wichtigen Beitrag zur industriellen Entwicklung und zur Beschäftigung vieler Familien in Osternburg leistete. Großes Interesse fand auch der Rückblick auf die ehemalige Brand-Werft. Die Geschichte des Schiffbaus an der Hunte machte deutlich, welche Bedeutung die Werften einst für Wirtschaft, Handel und das Leben am Wasser hatten.
Der Vortrag hat gezeigt, wie eng die Entwicklung des Stadtteils mit den industriellen Betrieben verbunden war und wie wichtig es ist, diese Geschichte zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben.
Der Bürgerverein bedankt sich herzlich bei Frau Osterloh für den informativen und engagierten Vortrag.
Die Vorsitzende Lea Pohland berichtete im Rahmen ihres Jahresberichts über die Aktivitäten und Initiativen des Bürgervereins. Anschließend fanden die Vorstands- und Beiratswahlen statt. Gewählt wurden:
- Lea Pohland als Vorsitzende – einstimmig
- Ursula Hörmann als Kassenwartin – einstimmig
- Cornelia Both als Protokollführerin – einstimmig
- Heiko Künnemann, Herbert Specht, Bernd Meiburg, Michael Heß, Brunhild Blank-Helmes als Beiratsmitglieder – einstimmig
- Kassenprüfer als Kassenprüfer – einstimmig.
Mai 2026: Pflanzenflohmarkt
Am 25. April fand der Pflanzenflohmarkt des Bürgervereins auf dem Gelände des Jochen-Klepper-Hauses in Osternburg statt. Mit dem Pflanzenflohmarkt startet der Bürgerverein traditionell in die Gartensaison. Hier können Gartenbesitzer nicht mehr benötigte Pflanzen veräußern und Gartenfreunde für wenig Geld Pflanzen für den eigenen Garten erwerben. Verkäufer und Käufer waren gleichermaßen zufrieden. Neben dem Geschäftlichen kam auch der Austausch über Pflanzentipps und Florales nicht zu kurz. Der Pflanzenflohmarkt war gut besucht. Die Stimmung und das Wetter waren bestens. Mit einem Kaffee- und Kuchenstand sorgte der Bürgerverein für das leibliche Wohl. Den Erlös aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf spendet der Bürgerverein der Evangelischen Kirchengemeinde für ihre Arbeit.
16.5.2026: Viel Handarbeit und ungeplante Funde
Viel Handarbeit und ungeplante Funde – So geht der Ausbau des Sandwegs voran
Teile des Sandwegs in Oldenburg sind derzeit eine einzige Baustelle. Wie der Ausbau vorangeht und was Anwohner zur aktuellen Situation sagen.
Oldenburg - Marion Brandes muss bei der Runde mit ihrem Hund vor ihrer Haustür derzeit durch Sand stapfen. Teile des Sandwegs machen dem Straßennamen alle Ehre. Seit einigen Monaten läuft der lange geplante Ausbau der Straße inklusive umfangreicher Kanalarbeiten. Begonnen wurde am Müllersweg, die Ausbauplanungen laufen bis zur Einmündung Drielaker Heide. Mittlerweile sind die Tiefbauarbeiten ein gutes Stück weitergerückt.
Wie die Stadt kürzlich vermeldete, sind die Kanalbauarbeiten sowie der Bodenaustausch im Bauabschnitt zwischen dem Müllersweg und dem Moorweg größtenteils fertiggestellt. Die Arbeiten konzentrieren sich jetzt auf den Abschnitt zwischen dem Moorweg und dem Hasenweg. Die Zufahrt vom Sandweg aus ist dort derzeit nicht möglich....
16.5.2026: Bahnbrücke wird ab Sonntag repariert
Bild: Pixabay
Bahnbrücke wird ab Sonntag repariert – Kein Zug nach Bremen und Osnabrück
Die Eisenbahn-Klappbrücke über die Hunte in Oldenburg ist seit Monaten defekt. Ein Video zeigt die Probleme der Binnenschifffahrt. Nun steht die Reparatur an – inklusive Sperrung.
Oldenburg - Am Wochenende starten unter Vollsperrung Reparaturarbeiten an der Eisenbahn-Klappbrücke über die Hunte – und alle werden aufatmen, sobald der Weg wieder frei ist: die Bahnreisenden, die sich ab Sonntagabend auf Schienenersatzverkehr einstellen müssen. Die Fußgänger und Radfahrer, die bereits jetzt große Umwege auf sich nehmen. Und die Binnenschiffer, die seit Monaten nur mit sehr viel Augenmaß unter der Brücke hindurchkommen.
Richard Heyen wohnt in der Nähe der Bahnbrücke und beobachtet ständig, wie Schiffe nur sehr knapp passieren können. Der südliche Teil des Bauwerks war bereits im Dezember mit Stützen festgesetzt worden, nachdem ein Riss im Obergurt (Stahlplatten an den Seitenteilen der Brücke) entdeckt worden war. Seit dem Bruch einer neun Meter langen Zahnstange im Januar kann auch die andere Brückenhälfte nicht mehr gehoben werden. Schiffe passen nur bei entsprechend niedrigem Wasserstand hindurch. Oft müssen sie warten....
07.05.2026: Schneckentempo nährt Zweifel
Schneckentempo nährt Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Staatsapparates
Die Cäcilienbrücke bleibt Oldenburgs Dauerärgernis. Seit Jahren geht es nur äußerst schleppend voran. NWZ-Redakteur Patrick Buck fordert ein Ende des Schneckentempos.
Die grundlegenden Fehler sind bereits früh gemacht worden: Schon ab 2013 wurde ein Neubau der Cäcilienbrücke angekündigt. Aber als sie 2020 außer Betrieb genommen wurde, war nichts so weit vorbereitet, dass mit dem Nachfolgebau hätte begonnen werden können. Das lag auch an einem langwierigen Hin und Her zur Gestaltung der Brücke, aber diese Begründung zieht schon lange nicht mehr.
Immer wieder wird das Projekt nach hinten geschoben. Die letzten Aussagen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes lassen schon befürchten, dass Oldenburg bis zum nächsten Jahrzehnt warten muss. Und das bei einem vergleichsweise kleinen Bauwerk. Zum Vergleich: Der Abriss und Neubau der Huntebrücke der A29 wurde 2019 angekündigt, 2029 soll sie fertig sein. Das ist zwar auch keine Blitz-Geschwindigkeit, aber es ging kontinuierlich voran.
Das Schneckentempo bei der Cäcilienbrücke sorgt dafür, dass die Zweifel an der Leistungsfähigkeit unseres Staatsapparates wachsen. Man wird den Eindruck nicht los, dass das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt eben vor allem auf die Freihaltung des Wasserwegs Wert legt. Eine Brücke stört da nur. Nun sind die Oldenburger Bundespolitiker gefragt, endlich mal mehr Druck zu machen bei der Bundesbehörde und bei den Ministerien, die das Geld freigeben müssen.
06.05.2026: Cäcilienbrücken-Desaster
Cäcilienbrücken-Desaster sorgt nur noch für Frust in Osternburg
Die neue Cäcilienbrücke in Oldenburg lässt weiter auf sich warten. Der Bürgerverein Osternburg-Dammtor beklagt fehlende Kontrolle und zu lange Planung und hat offiziell Beschwerde eingereicht.
Oldenburg - „Es passt ins Gesamtbild des Projekts.“ Lea Pohland ist die Frustration anzumerken. Gerade kam einmal mehr die Nachricht, dass der Neubau der Cäcilienbrücke sich wohl weiter verzögern wird. Bei der Vorsitzenden des Bürgervereins Osternburg-Dammtor und den Menschen, die sie vertritt, ist die Geduld schon lange aufgebraucht. Der Verein geht inzwischen den Weg durch die Instanzen und hat bereits im März eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.
Die Beschwerde richtet sich gegen die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt des Bundes (GDSW) in Bonn. Sie ist die Aufsichtsbehörde des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Weser-Jade-Nordsee, das für den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke zuständig ist. Der Verein wirft der GDSW vor, das WSA nicht ausreichend kontrolliert zu haben. „Andernfalls wäre insbesondere zu erwarten gewesen, dass im Anschluss an die Entscheidung des WSA, es bleibe beim Brücken-Abriss (...), zeitnah mit der erforderlichen Planung und den Abrissarbeiten begonnen worden wären“, heißt es in dem Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt. „Dies geschah indes offensichtlich nicht.“
Dauernde Verschiebungen
Der Verein verweist unter anderem auf einen 2021 vorgestellten Zeitplan, der eine Fertigstellung der Brücke bis 2025 avisierte. Im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung im Januar 2025 sei dann das 3. Quartal 2028 bei optimalem Verlauf als Termin genannt worden. Daraus ergebe sich „nach Meinung des Bürgervereins, dass das WSA bis Ende des Jahres 2025 mangels gegenteiliger Anhaltspunkte in erheblichem Maße untätig war“.
Das sind harsche Formulierungen, „aber wir fühlten uns gezwungen“, erklärt Pohland. „Für die Stadt und insbesondere unseren Stadtteil ist das Fehlen der Brücke dramatisch.“ Sie spricht von einer großen Frustration in der Bevölkerung. Dazu trägt auch bei, dass aus Sicht des Vereins die Kommunikation in Richtung der Bürger nicht gut funktionierte. „Wir müssen jeder Information hinterherlaufen.“ Passend dazu: Bis auf eine Eingangsbestätigung hatte der Bürgerverein auf sein Schreiben vom 6. März bis Anfang Mai noch keine Antwort von der GDWS erhalten.
Die kam erst, nachdem unsere Redaktion eine Anfrage an die GDWS gerichtet hatte. Eine Grundlage für eine Fachaufsichtsbeschwerde, als die sie das Schreiben des Vereins einordnet, sieht sie nicht. „Das Projekt Rekonstruktion der Cäcilienbrücke wurde durch das WSA Weser-Jade-Nordsee kontinuierlich vorangebracht und auf eine zügige Fertigstellung der Maßnahme hingearbeitet“, so Sprecherin Ines Petri. Sie verweist auf zahlreiche Planungsleistungen, Gutachten und Vergabeverfahren. Sie seien „aufwendig und belegen die Länge der Projektlaufzeit“. Die GDWS als Fachaufsicht habe das Projekt durchgängig begleitet.
Finanzierung fehlt
Zum aktuellen Zeitplan heißt es: „Es wird eine Veröffentlichung der Ausschreibung im 2. Quartal 2026 angestrebt, um eine Verkehrsfreigabe Ende 2029 zu realisieren“ – von 2028 ist also schon keine Rede mehr. Um diesen Plan einzuhalten, sei jedoch wieder die Bereitstellung der Haushaltsmittel notwendig. Wie berichtet, gibt es für das Geld des Bundes jedoch derzeit eine Priorisierung, bei der laufende Maßnahmen und systemkritische nichtsperrbare Bauwerke Vorrang haben. „Brücken sind grundsätzlich sperrbar und werden daher nachrangig priorisiert“, so Petri. Weitere Verschiebungen sind also nicht ausgeschlossen. Die GDWS und das Bundesverkehrsministerium würden sich jedoch für zusätzliche Haushaltsmitteln für die Wasserstraßen einsetzen.
Diese Aussagen, die in ausführlicher Form nun auch der Bürgerverein erhalten hat, sorgen bei Pohland eher für mehr Frustration. „Auf unsere Kritikpunkte ist die GDWS eigentlich gar nicht eingegangen.“ Also werden Pohland und ihre Vorstandskollegen weitere Schreiben aufsetzen: an die Generaldirektion, an den Bundesverkehrsminister. „Mehr können wir als Verein nicht tun.“
05.05.2026: Bahn kündigt mehrtägige Sperrung an
Bahn kündigt mehrtägige Sperrung der Klappbrücke in Oldenburg an
Die Bahnbrücke in Oldenburg muss repariert werden. Dafür wird sie im Mai für mehrere Tage für den Bahnverkehr gesperrt. Noch länger betroffen sind Fußgänger und Radfahrer, die die Brücke nutzen.
Oldenburg - Wer Mitte Mai im Raum Oldenburg eine Bahnreise plant, sollte mehr Zeit einkalkulieren oder möglicherweise umdisponieren: Die Deutsche Bahn hat angekündigt, die Hunte-Klappbrücke für drei Tage und vier Nächte für den Zugverkehr zu sperren. Noch deutlich länger betroffen sind diejenigen, die die Brücke zu Fuß oder mit dem Rad überqueren.
Wie die Bahn mitteilt, ist die Brücke für den Bahnverkehr von Sonntag, 17. Mai, 23 Uhr, bis Donnerstag, 21. Mai, 5 Uhr, gesperrt. Betroffen sind die Streckenabschnitte zwischen dem Oldenburger Hauptbahnhof und Bremen sowie Osnabrück. Es kommt zu Umleitungen, Ausfällen und Teilausfällen im Nah- und Fernverkehr. Der Güterverkehr wird laut Bahn über Osnabrück und Rheine umgeleitet.
Viel Ersatzverkehr
Die Züge des Regionalexpress RE1 aus und in Richtung Hannover enden und beginnen während der Sperrung in Bremen. Betroffen sind damit auch die Unterwegs-Bahnhöfe in Hude und Delmenhorst. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird laut Bahn eingerichtet. Details dazu liegen noch nicht vor. Die Züge aus und in Richtung Norddeich-Mole enden und beginnen in Oldenburg.
Im Regionalverkehr ebenfalls betroffen sind die Verbindungen der Nordwestbahn. Für die Linie RE18 nach Osnabrück gibt es zwischen Oldenburg und Sandkrug einen Schienenersatzverkehr. Die Zusatzzüge (Zwischentakte) auf dieser Strecke entfallen ersatzlos. Für die Linie RS3 gibt es wegen Gleisarbeiten bereits ab Freitagabend, 8. Mai, bis Montag, 18. Mai, nur einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hude und Bremen (bei einigen späten Verbindungen auch bis Oldenburg). Danach folgt bis Dienstagmorgen, 26. Mai, Ersatzverkehr ab Oldenburg. Nur vom 18. bis zum 20. Mai gilt diese Einschränkung für die RS30 zwischen Oldenburg und Hude....
Gehweg wird gesperrt
Nicht nur Bahnreisende müssen mit Einschränkungen leben. Die Bahn hat angekündigt, für die Arbeiten den Gehweg entlang der Klappbrücke, eine wichtige Verbindung zwischen Osternburg und dem Bahnhofsviertel, bereits ab Montag, 11. Mai, bis Dienstag, 26. Mai, zu sperren....
02. Mai 2026: Bund stellt Cäcilienbrücke hintenan
Bund stellt Cäcilienbrücke in Oldenburg erneut hintenan
Oldenburg - Die schier unendliche Geschichte des Cäcilienbrücken-Neubaus ist um ein Kapitel reicher: Der vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee bisher für dieses Jahr avisierte Baustart ist zumindest fraglich. Nachdem das Wasser- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee Anfang dieses Jahres noch mitgeteilt hatte, dass der Baubeginn in 2026 erfolge, folgte nun die Ernüchterung: Das WSA hat der Stadt mitgeteilt, dass die Ausschreibung erst im zweiten Halbjahr erfolgen könne und dass die Haushaltsmittel des Bundes noch nicht freigegeben wurden.
Finanzielle Prioritäten bremsen Projekte
Zu den genauen Gründen hält sich das WSA gegenüber unserer Redaktion weitgehend bedeckt, bestätigt aber einen möglichen Zeitverzug grundsätzlich: „Die aktuellen Finanzierungsansätze für die Infrastruktur der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes erfordern derzeit eine Priorisierung der Infrastrukturmaßnahmen durch die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) und das Bundesministerium für Verkehr (BMV)“, heißt es von Telse Bartens, Leiterin des für Ersatzinvestitionen und Projekte zuständigen Fachgebiets beim WSA Weser-Jade-Nordsee. Offenbar zählt die Cäcilienbrücke in Oldenburg nicht zu derart priorisierten wichtigen Infrastruktureinrichtungen. Denn vom WSA heißt es weiter: „Vorrangig werden laufende Maßnahmen und Maßnahmen an systemkritischen nichtsperrbaren Bauwerken umgesetzt.“.......
April 2026: Taubenhäuser
Das Taubenhaus in der Innenstadt: Ein Schritt zu einer sauberen und tiergerechten Lösung.
In der Oldenburger Innenstadt wurde kürzlich auf dem Dach der Café & Bar Celona ein Taubenhaus errichtet – ein Projekt, das sowohl dem Tierschutz als auch der Sauberkeit in unserer Stadt dienen soll. Stadttauben sind seit Jahren ein kontrovers diskutiertes Thema: Während einige sie als Teil des Stadtbildes betrachten, sehen andere vor allem die Verschmutzung von Gebäuden und Plätzen kritisch.
Das neue Taubenhaus verfolgt einen modernen und bewährten Ansatz im Umgang mit der Population. Die Idee dahinter ist einfach: Die Tiere werden gezielt angelockt, regelmäßig gefüttert und betreut. Gleichzeitig können die gelegten Eier kontrolliert durch Attrappen ersetzt werden. So wird die Vermehrung auf humane Weise reduziert, ohne die Tiere zu vertreiben oder ihnen zu schaden.
Ein weiterer Vorteil: Wenn sich die Tauben überwiegend im Taubenhaus aufhalten, fällt auch der meiste Kot dort an – und nicht mehr auf Fassaden, Gehwegen oder Denkmälern. Städte, die bereits ähnliche Projekte umgesetzt haben, berichten von deutlich saubereren Innenstädten und einer stabileren Taubenpopulation.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob ein solches Konzept auch für die Oldenburger Stadtteile sinnvoll wäre. Gerade in Wohngebieten, an Bahnhöfen oder größeren Plätzen kommt es ebenfalls immer wieder zu Konflikten zwischen Mensch und Tier. Dezentrale Taubenhäuser könnten helfen, die Population stadtweit besser zu regulieren und gleichzeitig die Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner zu reduzieren.
Natürlich sind mit der Einrichtung weiterer Taubenhäuser auch Kosten und organisatorischer Aufwand verbunden. Pflege, Reinigung und Betreuung müssen dauerhaft gewährleistet sein. Dennoch sehen viele Fachleute darin eine nachhaltige Alternative zu kurzfristigen oder weniger tiergerechten Maßnahmen.
Der Bürgerverein lädt alle Interessierten ein, sich an der Diskussion zu beteiligen: Sind weitere Taubenhäuser in den Stadtteilen eine sinnvolle Ergänzung? Welche Standorte kämen infrage? Und wie kann ein solches Projekt gemeinsam umgesetzt werden?
In Kreyenbrück hat die GSG Oldenburg auf firmeneigenem Gelände bereits im Jahr 2024 ein Taubenloft errichtet.
Klar ist: Das neue Taubenhaus in der Innenstadt ist ein spannender Ansatz – und möglicherweise erst der Anfang eines umfassenderen Konzepts für ein besseres Zusammenleben von Mensch und Stadttaube in Oldenburg.
April 2026: Dienstaufsichtsbeschwerde des BV
Der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor e.V. hat am 6. März eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Generaldirektion Wasserstraße und Schifffahrt des Bundes mit Sitz in Bonn eingereicht. Grund der Beschwerde ist die bislang nicht begonnene bauliche Umsetzung des Ersatzneubaus der Cäcilienbrücke sowie die unzureichende Transparenz in der Kommunikation und beim weiteren Vorgehen. Die Dienstaufsichtsbeschwerde kann auf der Website des BV Osternburg eingesehen werden.
Die Generaldirektion bestätigte den Eingang der Beschwerde und hat deren interne Weiterleitung zur Bearbeitung mitgeteilt. Weitere Rückmeldungen liegen dem BV zum Stand vom 12. April nicht vor.
Über die eingereichte Dienstaufsichtsbeschwerde wurde bereits in einem Radiobeitrag des NDR am 25. März berichtet. In diesem Zusammenhang verwies das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee gegenüber dem NDR auf derzeit bestehende Einschränkungen in der Handlungsfähigkeit, die insbesondere auf noch ausstehende Genehmigungen des Bundesverkehrsministeriums sowie auf die Zuweisung entsprechender Haushaltsmittel zurückgeführt werden.
Dass zum heutigen Zeitpunkt scheinbar sowohl die Finanzierung oder ein Teil dessen fehlt als auch die Genehmigungslage unzureichend ist, ist schwer nachvollziehbar. Zugleich fügt sich dieser Umstand in den bisherigen Projektverlauf ein und unterstreicht die Notwendigkeit der eingereichten Dienstaufsichtsbeschwerde. Der BV fordert eine zügige Realisierung des Ersatzneubaus, klare Verantwortlichkeiten sowie die Wiederherstellung der Anbindung des Stadtsüdens an die Innenstadt und eine gefahrlose Querung der Hunte für alle Bürgerinnen und Bürger.
19.3.2026: Bahnübergang am Herrenweg
Bahnübergang am Herrenweg wird in den Osterferien gesperrt
Der Bahnübergang Herrenweg in Oldenburg wird ab dem 23. März wegen Bauarbeiten am Gehweg und Bahndammgraben vollständig gesperrt, wie die Stadt Oldenburg mitteilt.
Die Arbeiten, für die rund 78.000 Euro veranschlagt sind, umfassen die Verrohrung eines Wasserlaufs und den Endausbau des Gehwegs und sollen bis zum 2. April abgeschlossen werden.
Für Grundschüler der Grundschule Drielake ist der Schulweg an einer Stelle auf die Straße verlegt, da dort der Gehweg am Herrenweg in Osternburg fehlt, was die Stadt als "unglücklich" bezeichnet.
Unser Artikel wurde mit KI für Sie zusammengefasst.
April 2026: Pflanzenflohmarkt
Wie im letzten Jahr werden wir unseren traditionellen Pflanzenflohmarkt am 25. April in der Zeit von 10 bis 12:30 Uhr um einen Flohmarkt mit allen Dingen, von denen Sie sich trennen und denen Sie ein neues zuhause geben möchten, erweitern. Für Jung und Alt.
Dieser Flohmarkt ist für Haus- und Gartenbesitzer eine gute Gelegenheit, z.B. überzählige Pflanzen sowie sonstige Utensilien aus dem Haushalt anzubieten, oder zu kleinen Preisen gut Erhaltenes zu erwerben.
Nebenbei sind es die Gespräche mit Freunden und guten Bekannten, dass diesen Flohmarkt auch als Treffpunkt so beliebt macht.
Das Platzangebot auf dem Gelände ist begrenzt und deshalb ist eine Anmeldung erforderlich unter 0441 36189310 oder info@buergerverein-osternburg-dammtor.de.
Standgebühr wird nicht erhoben. Eine kleine Spende zugunsten des Jochen-Klepper-Hauses (evang. Kirchengemeinde) wäre erwünscht. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Standaufbau ist ab 9 Uhr.
März 2026: Miniatur Wunderland Hamburg
Hamburg ist die zweitgrößte Stadt in Deutschland und hat viele tolle Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist das Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt. Bisher haben sich 25.000.000 Besucher diese weltgrößte Modellanlage angesehen. Nun hat sich auch unser Bürgerverein mit einer Gruppe von 47 Personen auf den Weg gemacht, um sich dieses Highlight der Hamburger Sehenswürdigkeiten anzusehen. An einem Samstag um 11:30 Uhr sind wir mit einem Reisebus gestartet und sind recht schnell in der Speicherstadt angekommen. Der Einlass, eigentlich um 15 Uhr gebucht, konnte schnell und vorzeitig vollzogen werden, so dass mehr Zeit als geplant zur Verfügung stand. Die 1700 qm große Modellanlage übertrifft alle Erwartungen. Begonnen wurde der Aufbau der Anlage mit „Mitteldeutschland“ und der Stadt Knuffingen. Weiter ging es mit „Österreich“, den Alpen, Hamburg und der deutschen Küste. Es kamen dann noch mehr als 25 weiter Anlagen hinzu. Allein die Anlage des „Circuit de Monaco“ hat 11 Jahre gedauert. Insgesamt gibt es ca. 16 km. Gleise, 1231 Züge mit 12.000 Waggons, 5278 Häuser werden von 11.080 Autos umkreist, 516 Schiffe und Boote fahren auf den Gewässern, 292.110 Figuren wurden in verschiedenen Arealen platziert. 157.000 Bäume machen die Miniaturwelt grün. Zurzeit wird die Anlage von 1.500.000 Besuchern aufgesucht, das macht einen Umsatz von ca. 25.000.000 € aus. Mit über 440 Mitarbeitern wird die Anlage betrieben. In der uns zur Verfügung stehenden Zeit konnten wir uns nicht alle Details ansehen, lediglich die Inaugenscheinnahme konnte unsere Teilnehmer begeistern. Viele von uns wollen die Anlage nochmal privat aufsuchen und mit mehr Zeit auch die Details zu sehen. Wir aber mussten um 17:30 Uhr die Anlage verlassen, versammelten uns vor dem Ausgang und sind dann in geschlossener Gruppe über die Niederbaumbrücke zum Restaurant „Heimathafen“ gegangen. Dort war für uns reserviert und wir haben unser Abendessen eingenommen. Es gab wie für Hamburg typisch: Labskaus. Wer diesem Seemannsessen nicht so zugetan war, konnte stattdessen Backfisch, Schnitzel oder ein veganes Gericht wählen. Alle Teilnehmer waren mit dem Essen sehr zufrieden, es hat richtig gut geschmeckt. Um 19 Uhr stand unser Bus vor der Tür und wir traten die Heimreise an. Um 21:10 Uhr waren wir wieder in unserem schönen Osternburg.
Heiko Künnemann
März 2026: Besichtigung Baumhaus
Wenn man von Osternburg über die Bremer Heerstraße in Richtung Stadt fährt, kommt man an eine große Kreuzung, hier muss man rechts abbiegen, denn geradeaus direkt in die Stadt ist nicht möglich, weil seit Jahren die Cäcilienbrücke fehlt. Es geht also rechts in die Stedinger Straße. Dort erblickt man, vor allem auf der rechten Seite mehrere große Gebäude. Einige sind den Oldenburgern noch bekannt als Bahlsen Kuchenfabrik und vorher war dort die Brotfabrik Brokat. Heute befindet sich hier die Baumhaus GmbH mit ihren vielen einzelnen GmbH´s. Die Vision der Gründer war, dass eine Gemeinschaft mit festen Wurzeln entsteht, die wächst wie ein Baum mit vielen Zweigen sowie Früchten und einer prächtigen Krone als Verbindung zur geistigen Welt. Die Gemeinschaft sollte eine neue Heimat werden und das Haus Geborgenheit und Schutz bieten. So entstanden: Die Werkstatt, das Wohnhaus und Wohnungen für das betreute Wohnen befinden sich auf diesem Gelände im Zentrum von Oldenburg und sind Teil einer sozialen Stadtgemeinschaft. Dazu gehören ein Mehrgenerationenwohnhaus, der heilpädagogische Schulzweig der Waldorfschule, eine große Sporthalle, eine Kirche der Christengemeinschaft, ein ambulanter Pflegedienst, eine Kinderkrippe, der Sportivo e. V. und mehrere Wohnprojekte in der Nachbarschaft. Der zentrale Standort bietet optimale Bedingungen, um am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen. Die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht die Zugehörigkeit zur Gesellschaft und schafft gemeinsame Lebenswelten für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Wir konnte mit unseren Gruppen, jeweils 13 Personen die folgenden Bereiche ansehen. Die Wäscherei, dieser Bereich versorgt die Kantine, die Villa Stern und das Wohnhaus mit frischer Wäsche. Küche und Café Herz: Hier werden täglich 350 Essen gekocht. Es werden die Schüler der umliegenden Schulen und die Werkstattmitarbeiter mit schmackhaftem Essen versorgt. Es können auch Anwohner sich dort zum Essen einfinden. Sogar an Kindergärten wird Essen mit einem roten Auto geliefert. Die Fahrradwerkstatt heißt jetzt Radhaus 47 und befindet sich gegenüber in der Stedinger Straße 47. Hier konnten wir bestaunen, wie aus alten Schrottfahrrädern wieder schicke, funktionstüchtige Fahrräder gemacht werden. Dort kann man für geringes Geld diese Räder erwerben. Die Mitarbeiter haben uns bereitwillig ihre Tätigkeitsbereiche gezeigt. Die Holzwerkstatt: Hier werden Holzprodukte in liebevoller Handarbeit hergestellt. Dabei werden Materialien verwendet, die aus Abbruchhäusern stammen. Auch ein Gartenservice ist hier angesiedelt. Die Wollegruppe hat den schönsten Raum in der Werkstatt mit einer besonders ruhigen und angenehmen Arbeitsatmosphäre. Deswegen arbeiten hier auch mehrere Mitarbeiter mit höherem Unterstützungsbedarf und mit Methoden der unterstützten Kommunikation. In der Seifenvilla an der Stedinger Straße stellen die Mitarbeiter Seife aus pflanzlichen Rohstoffen, natürlichen Farben und ätherischen Ölen her. Durch die natürliche Herstellung duften die Seifen angenehm nach Orange, Zimt, Lavendel, Rose oder Rosmarin. In allen Bereichen der Baumhaus Gruppen konnten wie die große Harmonie spüren, überall trafen wir auf fröhliche Menschen, die hier sehr wertgeschätzt werden. Sie finden hier Anerkennung ihrer ganz individuellen Leistung. Es ist beeindruckend, wie glücklich die Mitarbeiter der einzelnen Gruppen ihren Aufgaben nachgekommen sind. Am Ende des Rundgangs wurden wir in der Villa Stern noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen, der uns von Mitarbeitern mit Beeinträchtigung gereicht wurde. Auch wurden uns noch verschiedene Hotelzimmer gezeigt, um einen umfassenden Überblick über die Villa Stern zu erhalten. Alle unsere Teilnehmer waren von diesem Rundgang restlos begeistert.
Heiko Künnemann
21.2.2026: Oeins Aktuell - Cäcilienbrücke jetzt
Der Bericht über die Demo startet bei 13:28 Min. Video: Youtube, Oeins aktuell | 17.02.2026
OMZ: März 2026 Cäcilienbrücke jetzt
Am Samstag, den 14. Februar fand die Demonstration des Bürgervereins Osternburg unter dem Motto „Cäcilienbrücke jetzt“ statt. Das Ziel: Die Verzögerungen beim Ersatzneubau der Cäcilienbrücke aufzuzeigen. Nach dem Treffen am Staatsarchiv ging es für die ca. 70 Demonstrationsteilnehmenden, begleitet vom Oeins Filmteam über die Behelfsbrücke, zu einem Abschlussgespräch. Hier sind u. a. die Intransparenz zum Planungs- und Umsetzungsstand seitens des Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) thematisiert worden sowie der fehlende sichtbare (Bau-) Fortschritt. Weiterhin sind die vorliegenden Zeitpläne aus 2021 und 2025 des WSA mit dem aktuellen und bekannten Sachstand verglichen worden. Hierbei blieb nur die Erkenntnis, dass zum heutigen Stand die Ankündigungen gemäß der bisherigen Zeitstrahle nicht eingetreten sind. So müsste sich, gemäß des optimierten Zeitstrahls aus 2025, der Ersatzneubau bereits in der baulichen Umsetzung befinden oder zumindest gemäß des ursprünglichen Zeitstrahls aus 2025 das Vergabeverfahren begonnen sein. Beides ist bislang nicht der Fall. Die derzeitige Situation stellt eine erhebliche verkehrliche Belastung dar und führt zu einer angespannten Verkehrslage im Stadtteil Osternburg. Des Weiteren ist der Oldenburger Stadtsüden durch das Fehlen der Brücke von der Oldenburger Innenstadt abgeschnitten. Wir fordern eine Beschleunigung der Baumaßnahme und eine vollumfängliche Informationspolitik des WSA.
Lea Pohland, Vorsitzende
17.02.2026: Baumschutzsatzung
Baumschutzsatzung sorgt unter Bürgervereinen in Oldenburg für Streit
In Oldenburg spaltet die bevorstehende Abstimmung über die Baumschutzsatzung die Bürgervereine. Ein Flyer sorgt dabei für Ärger und gegenseitige Vorwürfe. Doch nicht alle teilen die Kritik.
Oldenburg - Die anstehende Abstimmung über die Baumschutzsatzung am kommenden Sonntag, 22. Februar, entzweit die Oldenburger Bürgervereine. Beziehungsweise führt die kontrovers geführte Diskussion darüber dazu, dass sie nicht wie in den 1990er Jahren, als es schon einmal eine Abstimmung über eine Baumschutzsatzung gab, mit einer Stimme sprechen.
Frank Kreye aus dem Vorstand des Bürgervereins Osternburg/Dammtor weist auf aus seiner Sicht „dubios Methoden“ hin, um „hier Einfluss mit manipulativen Mitteln geltend zu machen“, wie er in einer Mail an unsere Redaktion schreibt. Namentlich macht Kreye Paul Behrens, 1. Vorsitzender vom Bürgerverein Bloherfelde, dafür verantwortlich, in der aktuellen „Oldenburger Monatszeitung“, die von der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine (ASTOB) erstellt wird, einen Flyer verteilt zu haben, in dem dazu aufgerufen wird, mit „NEIN“ zur Abschaffung der Baumschutzsatzung zu stimmen. Urheber dieses Blattes ist der Bürgerverein Bloherfelde. Kreye: „Nach meinen Recherchen fand hierzu keinerlei Abstimmung zwischen den Oldenburger Bürgervereinen statt. Wir vom Bürgerverein Osternburg-Dammtor haben uns im Vorfeld in einer internen Abstimmung gegen die Baumschutzsatzung ausgesprochen.“
Normalerweise würden Beilagen von einzelnen Bürgervereinen bei der Verteilung durch den eigenen Verein nur in deren Einzugsgebiet beigelegt. Hier seien die Flyer erstmalig über alle Vereine hinweg ohne deren Zustimmung verteilt worden. Paul Behrens, der auch SPD-Ratsherr ist, sieht darin einen legitimen Weg, um für die Baumschutzsatzung zu werben, wie er auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte. Im Herbst hätten die Gegner der Satzung beim laufenden Bürgerbegehren ebenfalls einen Flyer beigelegt. Mit dem Isensee-Verlag sei die Verteilung zudem abgesprochen gewesen.........
14.02.2026: Ulf Prange, CÄCILIENBRÜCKE JETZT!
04.02.2026: Demo zur Cäcilienbrücke
KURZ NOTIERT
Der Bürgerverein Osternburg-Dammtor lädt für Samstag, 14. Februar, zu einer Demonstration zur Situation „Neubau Cäcilienbrücke“ ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem Staatsarchiv. Nach einer Ansprache gehen die Teilnehmer über die Behelfsbrücke zur neuen Brückenbaustelle neben dem Lokal „Brückenwirtin“. Dort findet die Abschlussdiskussion statt.
03.02.26: Bürger hoffen auf Unterführung
Bürger hoffen auf Unterführung am Bahnübergang Stedinger Straße – und weniger Staus
In Oldenburg-Osternburg sorgen lange Schrankenzeiten am Bahnübergang Stedinger Straße für Stau und Frust. Die Pläne für eine neue Bahnbrücke nähren nun die Hoffnung auf Besserung.
Oldenburg - Am Doppelbahnübergang Stedinger Straße in Osternburg ist häufig Geduld gefragt. Wenn verschiedene Züge hier unterwegs sind, kann es lange dauern, bis sich die Schranken wieder öffnen. Das führt zu Staus und im Winter zu fröstelnden Radfahrern. Nun gibt es im Stadtteil Hoffnung, dass sich die Situation ändert. Das hat mit den Plänen für eine neue Bahnbrücke zu tun.
Florin Hagemann arbeitet östlich des Bahnübergangs für ein Lieferunternehmen. „Wir müssen von dort fast nur Richtung Innenstadt. Die Schranken halten uns häufig auf, daher kommt es zu Verspätungen“, berichtet er, während er im Auto ausharrt. Radfahrerin Monika Raikowski findet die Warterei ebenfalls „sehr frustrierend“ – insbesondere, weil über lange Zeit kein Zug zu sehen ist. Eine Unterführung für den Auto-, Fuß- und Radverkehr hält sie für die deutlich bessere Lösung. „Da wären die Bürger mehr mit zufrieden“, ist sie überzeugt......
........ Das sieht auch der Bürgerverein Osternburg-Dammtor (Name wurde korrigiert) so, der für dieses Anliegen schon häufiger demonstriert hat. „Damit würde eine langjährige Forderung vieler Bürgerinnen und Bürger endlich erfüllt“, heißt es vom Vorstand auf Anfrage unserer Redaktion. Vor allem die massiven Stauprobleme könnten deutlich reduziert werden, ebenso die damit verbundene Lärm- und Abgasbelastung für die Anwohner.
Mit Fuß- und Radweg
Der Bürgerverein äußert zudem die Forderung, dass der Brückenneubau genutzt wird, um eine sichere und leistungsfähige Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Osternburg und dem Bahnhof zu schaffen: entweder durch einen beidseitigen Fuß- und Radweg oder durch einen Fuß- und Radweg auf einer Seite mit ausreichender Breite. „Wir erwarten, dass die Stadt diese Forderung im weiteren Planungsprozess konsequent vertritt und ihre Umsetzung sicherstellt.........
29.01.26: Erst die neue Bahnbrücke über die Hunte
Erst die neue Bahnbrücke über die Hunte, dann die Erneuerung der Pferdemarktbrücke
Es soll eine neue Bahnbrücke in Oldenburg geben. Das Land will dafür Sorge tragen, dass es dabei schnell vorangeht. Das zuständige Ministerium nennt auch Details, wie es dafür sorgen will.
Oldenburg - Eine neue Bahnbrücke soll es in Oldenburg geben, und das schon in den 2030er-Jahren. Das Wort „schon“ klingt bei dem Zeitraum in den Ohren vieler Menschen zwar unpassend. Die beteiligten Stellen unterstreichen jedoch, dass es nun deutlich schneller gehen soll als ursprünglich geplant. Zudem nimmt sich das Land Niedersachsen selbst in die Pflicht, das Verfahren zu beschleunigen.
Parallel planen
„Ursprünglich war die Rede davon, dass wir 2040 eine neue Brücke haben. Wir gehen davon aus, dass wir das wirklich Jahre nach vorne ziehen können“, machte Niedersachsens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne im Gespräch mit unserer Redaktion deutlich. Er hatte Anfang der Woche Vertreter von Bahn, Stadt und IHK an einen Tisch geholt. Im Anschluss wurden die vorgezogenen Neubaupläne bekannt. Der Minister will nun dafür sorgen, dass wie beim Brückenprojekt in Elsfleth der Fuß auf dem Gaspedal bleibt. „Wir werden uns als Land insbesondere darum mit kümmern, dass die Planungsprozesse parallel laufen und nicht hintereinander abgearbeitet werden.“
Ein weiterer Baustein für ein schnelleres Verfahren: Laut einer Mitteilung des Ministeriums einigten sich die Beteiligten darauf, die Erneuerung der Pferdemarktbrücke zeitlich nach dem Ersatzneubau der Huntebrücke zu platzieren. Ursprünglich war angekündigt, ab 2035 die Bahnbrücke im Innenstadtbereich zu erneuern......
28.01.26: Bahnbrücke in Oldenburg
Bahn kündigt Ersatz-Neubau für störanfällige Klappbrücke in Oldenburg an
Die Deutsche Bahn plant in Oldenburg einen schnelleren Neubau der Huntebrücke, der künftig keinen Klapp- oder Drehmechanismus mehr benötigt.
Ein Riss in der Rollklappbrücke führte im November zu wochenlangen Zugausfällen und veranlasste Vertreter aus Stadt und Wirtschaft, die Landesregierung um Unterstützung zu bitten.
Die Bahn prüft weiterhin eine Grundinstandsetzung, parallel werden Schritte für den beschleunigten Neubau eingeleitet, der Mitte bis Ende der 2030er-Jahre fertig sein könnte......
28.01.26: Bahn kündigt Ersatz-Neubau an
Bahn kündigt Ersatz-Neubau für störanfällige Klappbrücke in Oldenburg an
Die Deutsche Bahn plant in Oldenburg einen schnelleren Neubau der Huntebrücke, der künftig keinen Klapp- oder Drehmechanismus mehr benötigt.
Ein Riss in der Rollklappbrücke führte im November zu wochenlangen Zugausfällen und veranlasste Vertreter aus Stadt und Wirtschaft, die Landesregierung um Unterstützung zu bitten.
Die Bahn prüft weiterhin eine Grundinstandsetzung, parallel werden Schritte für den beschleunigten Neubau eingeleitet, der Mitte bis Ende der 2030er-Jahre fertig sein könnte......
Aktuelle Termine
Montags:
Doppelkopf,
Info: Sonja Droste, OL 9491020.
Jeden 1. Sonntag im Monat 15-17 Uhr,
Repair-Café Osternburg, Gorch-Fock-Str. 5a, 26135 OL,
haase@efb-oldenburg.de.
Samstag, 14. Februar, 11-12 Uhr,
Cäcilienbrücken-Demo, Treffpunkt beim Staatsarchiv, Damm 43, OL.
Freitag, 20. Februar, 10 Uhr,
Besuch Baumhaus Oldenburg, Bahlsen-Gelände, Stedinger Str. 26, ggf. folgt eine Folgetermin, da ausgebucht; Organisation, Heiko Künnemann.
Samstag, 14. März, 11:30 Uhr,
Fahrt zum Miniaturwunderland Hamburg,
Abfahrt Combi-Markt, Bremer Heerstr. 160, OL; Organisation Heiko Künnemann.
Samstag, 25. April, ab 10 Uhr,
Pflanzenflohmarkt, Gelände Jochen-Klepper-Haus, Bremer Str. 28, OL.
Januar 2026: Demo Cäcilienbrücke
Beim Thema Neubau der Cäcilienbrücke bleibt der Bürgerverein weiter am Ball. Unter dem Motto „Cäcilienbrücke jetzt“ gegen das Planungschaos beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) wird die nächste Demo am 14. Februar in der Zeit von 11-12 Uhr an der Cäcilienbrücke stattfinden. Wir treffen uns vor dem Staatsarchiv, Damm 43.
Januar 2026: Kohlessen
Bei bestem Winterwetter trafen sich 36 Kohlfreundinnen und -freunde am 11. Januar in Metjendorf in Köhncke`s Hotel zu der alljährlichen Kohlfahrt des Bürgervereins.
Es hat uns gefreut, dass sich alle auf die mit Schnee bedeckten, etwas rutschigen Straßen getraut haben.
Und wir wurden belohnt: Das aufmerksame Team von Köhncke`s bewirtete uns mit einem leckeren und reichhaltigen Grünkohlessen.
Unser Spaziergang, eine kleine Runde in der nahen Umgebung, mit „Obstler“-Pause machte allen Spaß, der Schnee und der blaue Himmel haben uns besonders erfreut.
Zum Aufwärmen gab es anschließend Kaffee und Tee. In diesem Jahr haben Frau Osterloh, Frau Kreye und Frau Koopmann ein Kuchenbuffet bestückt mit Käse-, Apfel-, Schokoladen- und Nusskuchen. Nach einer Abstimmung wird im nächsten Jahr auf den Kuchen verzichtet. Nach dem üppigen Grünkohlessen reichen Tee und Kaffee aus.
Vielen Dank an alle Teilnehmer, die wieder dafür gesorgt haben, dass es ein gemütlicher und anregender Sonntag wurde.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Kohlessen und hoffen auf viele Anmeldungen. Wir danken Heike Koopmann und Beate Kreye für die Organisation
Zugriffe heute: 2 - gesamt: 176.






















































