Presseberichte 2024

Mai 2024: Bahn-Demo

Bild: Bürgerverein Osternburg

Am Samstag, 18. Mai hat von 11 bis 12 Uhr unter dem Motto „Verkehrschaos beenden und Bahnunterführung realisieren“ eine weitere BAHN-DEMO des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor stattgefunden. Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße und die Öffnung des derzeit nicht befahrbaren Rad- und Fußweges über die Eisenbahnbrücke auf der der Stadt zugewandten Seite.
Für die Bahnunterführung liegt seit mehreren Jahren eine Machbarkeitsstudie vor, die bestätigt hat, dass das Vorhaben verkehrstechnisch umsetzbar ist. Der Bürgerverein fordert, dass Stadt und Bahn die Beseitigung des höhengleichen Doppelbahnübergangs an der Stedinger Straße - des Bahnübergangs mit den meisten Zugquerungen und längsten Schrankenschließzeiten in Oldenburg - zügig angehen. Der Verkehr auf der Stedinger Straße ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Erhebliche Rückstaus an den Bahnübergängen sind die Regel. Die Belastung des Stadtteils und seiner BewohnerInnen durch Verkehrslärm und Abgase ist aus Sicht des Bürgervereins nicht mehr zumutbar. Die vom Bürgerverein geforderte Reaktivierung des gesperrten Rad- und Fußweges über die Eisenbahnbrücke wird die Rad- und Fußwegeverbindung zwischen Osternburg und der nördlichen Innenstadt verbessern und das neue Hafenquartier besser an das Rad- und Fußwegenetz anbinden. Derzeit steht für beide Fahrtrichtungen nur der schmale Rad- und Fußweg auf der der Stadt abgewandten Seite zur Verfügung, der jedenfalls zu Stoßzeiten nicht ausreicht.

Mai 2024: Combi-Markt

Bild: Frank Kreye

Die vom Bürgerverein angeschobene Debatte nimmt Fahrt auf und wir freuen uns, dass sich viele Menschen aus dem Stadtteil gegen die Benachteiligung des Stadtsüdens durch die Stadtverwaltung wehren. Hintergrund:
Sie alle kennen den traurigen Anblick des alten Combi-Marktes an der Bremer Heerstraße. Als vor 10 Jahren der Neubau entstanden ist, gab es von der Stadtverwaltung die Zusage, dass das Bestandsgebäude einer attraktiven Nachnutzung zugeführt werden soll. Seither ist leider nichts geschehen. Der Bürgerverein hatte an dieser Stelle schon mehrfach über die Planungen der Bünting-Gruppe berichtet, das Bestandsgebäude abreißen zu wollen und dort ein modernes Geschäfts- und Wohngebäude zu errichten, in dem u. a. ein großer Drogeriemarkt entstehen soll. Dieses Vorhaben steht im Widerspruch zum städtischen Einzelhandelsentwicklungskonzept (EEK), konnte deshalb bislang leider nicht realisiert werden. Nunmehr wird das EEK neu aufgelegt und der für die Stadt tätige Gutachter hat sich erneut gegen die Ansiedlung einer Drogerie in Osternburg ausgesprochen. Weder in Krusenbusch noch in Osternburg gibt es bislang eine Drogerie. An der Hannah-Arendt-Straße sind viele neue Wohnungen entstanden, sodass die Nachfrage nach einem wohnortnahen Drogerieangebot eher gestiegen sein dürfte. Wenn nun auch das neue EEK das Bauvorhaben nicht zulassen sollte, ist der Stadtteil Osternburg weiterhin benachteiligt im Vergleich zu anderen Standorten, wie etwa an der Donnerschweer Straße und Alexanderstraße, wo in den letzten Jahren entsprechende Ansiedlungen entstanden sind. Wir finden, dass das EEK nicht zu einem Stadtteilentwicklungsverhinderungskonzept für den Stadtsüden werden darf und werden uns entsprechend in dem nun angelaufenen Beteiligungsverfahren für den Stadtteil stark machen.

Mai 2024: Kampstraße

Bild von Mircea Iancu auf Pixabay

Die Verkehrsbelastung für die Anwohner der Kampstraße ist unerträglich. Die durch die Sperrung der Kreuzung Bremer Straße/Schützenhofstraße bedingten Mehrverkehre sind durch die bisherigen Maßnahmen der Verwaltung nicht hinreichend beschränkt worden. Auch vor dem Hintergrund, dass die Kampstraße teilweise über keine bzw. sehr enge Fußwege verfügt, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, insbesondere für Kinder und mobilitätseingeschränkten Personen. Hier muss die Verwaltung nachbessern. Dafür wird sich der Bürgerverein einsetzen.

Mai 2024: Obstbaumwiese

Bild von congerdesign auf Pixabay

Obstbaumwiese am Spielplatz Rosenbohmsweg

Gemeinsam mit Anwohnern aus dem Quartier rund um den Spielplatz Rosenbohmsweg hat sich der Bürgerverein erfolgreich für die Anlage einer Streuobstwiese eingesetzt. Die Wiese wurde von der Stadt angelegt. Dafür sagen wir danke, auch im Namen der Anwohner. Für die Fläche hat der Bürgerverein nun kürzlich einen Nutzungsvertrag mit der Stadt Oldenburg geschlossen. Eine Gruppe von Anwohnern hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Pflege und den Beschnitt der Wiese zu übernehmen. So konnte ein Beitrag zu mehr Lebensqualität und Biodiversität geleistet werden.

Mai 2024: Volleyballplatz am Drielaker See

Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

Der Bürgerverein ist von Nutzern des Volleyballfeldes darauf angesprochen worden, dass der vom Bürgerverein und Runden Tisch Osternburg initiierte Volleyballplatz sich in keinem guten Zustand befindet. Der Bürgerverein hat die Verwaltung angesprochen und freut sich über deren Rückmeldung gefreut. Kurzfristig wird die Verwaltung die Randbereiche des Volleyballplatzes instand setzen und mit Sand auffüllen. Mittelfristig hat die Verwaltung weitere Verbesserungen zugesagt.

Mai 2024: Pflanzenflohmarkt

Bild: Heike Koopmann

Auch in diesem Jahr fand wieder der vom Bürgerverein ausgerichtete Pflanzenflohmarkt am Jochen-Klepper-Haus statt. Menschen aus dem Stadtteil konnten Zier- und Gemüsepflanzen tauschen und erwerben. Der Vorstand des Bürgervereins hatte für dieses Jahr das Konzept geändert und neben Pflanzenständen auch Trödelstände zugelassen. Die Erweiterung war ein Erfolg. Daran wird der Bürgerverein auch in den nächsten Jahren festhalten. Den Erlös aus dem Kuchenverkauf wird der Bürgerverein der Kirchengemeinde für ihre sozialen Projekte und Stadtteilarbeit spenden.

18.5.2024: Kein Neubau neben Combi

Bild: Frank Kreye

Kein Neubau neben Combi – Entsetzen über Handels-Konzept

Der ehemalige Combi-Markt an der Bremer Heerstraße in Oldenburg wirkt verkommen. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich an dieser Stelle einen Drogeriemarkt – wie die Bünting-Unternehmensgruppe ihn plant. Doch Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht lehnt das ab.

Oldenburg
- Der Bünting-Unternehmensgruppe möchte neben ihrem Combi-Markt an der Bremer Heerstraße den Altbau abreißen und auf dem Grundstück einen Neubau mit u.a. 800 Quadratmeter großem Drogeriemarkt errichten. Doch der Plan droht (wie berichtet) zu scheitern. Das Einzelhandelsentwicklungskonzept sieht an dieser Stelle kein Stadtteilzentrum beziehungsweise einen Drogeriemarkt vor. Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht erklärte auf Nachfrage, dass der Euro nur einmal ausgeben werden kann. Man wolle an anderer Stelle keine Kaufkraft abziehen.

Unbefriedigende Aussage
Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Krusenbusch, Osternburg und Tweelbäke ist das eine unbefriedigende Aussage. „Der nächste Drogeriemarkt ist hier in der Stadt sieben Kilometer weit weg“, schreibt eine Leserin. Ein anderer: „Wir aus dem Neubaugebiet Am Bahndamm sind zum größten Teil von der Stadt total enttäuscht. (...) Es gibt keine adäquate Nahversorgung oder Anbindung an die Stadt. Seit Jahren gibt es die Cäcilienbrücke nicht mehr, dann wird über Monate die Anbindung zur Bremer Straße blockiert. Ständig sind die Schranken zu (zwei Gleise Richtung Innenstadt) jetzt soll der Tunnel nicht nach Kreyenbrück gebaut werden.“ Bis zur Hundsmühler Straße zum nächstgelegenen Drogeriemarkt seien es neun Kilometer. Sehr nachhaltig und umweltfreundlich sei die Planung der Stadt nicht, die sich das Ziel, eine Stadt der kurzen Wege zu werden, gesetzt hat.

SPD ergreift Initiative
Politische Unterstützung kommt vom SPD-Ortsverein Stadtmitte-Süd/Osternburg, der die Planungen der Bünting-Unternehmensgruppe grundsätzlich unterstützt. „Der Leerstand muss beendet und der Stadtteil gestärkt werden. Als Ortsverein rufen wir die Fraktionen dazu auf, Anpassungen im Einzelhandelsentwicklungskonzept vorzunehmen, damit der Leerstand beendet werden kann“, so der Vorsitzende Raphael Heitmann. Stellvertreterin Gabriela Wiegand verweist auf die aktuelle Beschlusslage der SPD: „Auf unserem Parteitag im April haben wir eine Stärkung der Stadtteile im neuen Einzelhandelsentwicklungskonzept beschlossen.“

Ebenso steht auch im Kommunalwahlprogramm der SPD die Forderung nach einer Stärkung der Stadtteile und einer Stadt der kurzen Wege. Die fußläufige Erreichbarkeit vom Lebensmittelpunkt zu Discountern, Fachmärkten, Drogerien und Geschäften des täglichen Bedarfs muss unbedingt verbessert werden“, hat der SPD-Unterbezirksparteitag beschlossen.

Zusage der Stadt
Der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor weist in seinem Mitteilungsblatt darauf hin, dass es vor zehn Jahren von der Stadtverwaltung die Zusage gab, das Bestandsgebäude einer attraktiven Nachnutzung zuzuführen. Der Bürgerverein habe sich schon mehrfach unterstützend zu den Planungen der Bünting-Gruppe positioniert.

Weder in Krusenbusch noch in Osternburg gebe es bislang eine Drogerie. „An der Hannah-Arendt-Straße sind viele neue Wohnungen entstanden, sodass die Nachfrage nach einem wohnortnahen Drogerieangebot weiter gestiegen sein dürfte. Wenn nun auch das neue EEK das Bauvorhaben nicht zulassen sollte, ist der Stadtteil Osternburg weiterhin benachteiligt im Vergleich zu anderen Standorten, wie etwa an der Donnerschweer Straße und Alexanderstraße.

Der lange umstrittene Drogeriemarkt an der Donnerschweer Straße/Ecke Kranbergstraße wird im EEK übrigens als Stärkung des Standorts betrachtet.

14.5.2024: Bünting will Schandfleck beseitigen

Bild: Frank Kreye

Warum Bünting den Schandfleck in Osternburg nicht abreißen und neu bauen darf

Der ehemalige Combi-Markt an der Bremer Heerstraße steht seit 2013 leer und ist zu einem Schandfleck verkommen. Baupläne scheitern an der Stadtverwaltung.

Oldenburg
- Für viele Osternburgerinnen und Osternburger ist der ehemalige Combi-Markt an der Bremer Heerstraße ein Schandfleck. Im Jahr 2013 hatte Combi mit seinem Markt das in den 80er Jahren errichtete Gebäude verlassen. Er war zu klein geworden und entsprach nicht mehr den Anforderungen, die an einen modernen Supermarkt gestellt werden. Die Bünting Unternehmensgruppe hatte auf dem Grundstück einen neuen Markt errichtet, der alte steht seitdem leer.

Mit Plänen gescheitert
Bünting-Expansionsleiter Matthias Adler möchte diesen Zustand seit Jahren ändern, scheitert mit den Plänen seines Unternehmens aber immer wieder an der Stadtverwaltung. Der Grund: Im Einzelhandelsentwicklungskonzept ist der Standort nicht als Stadtteilzentrum ausgewiesen. Auch im neuen Konzept, das zurzeit den Ratsgremien zur Verabschiedung vorgestellt wird, ist das nicht der Fall. Und das hat Konsequenzen, weiß Adler. Seine Planungen, den Altbau abzureißen und auf dem Grundstück an dieser Stelle einen bis zu zweieinhalbgeschossigen Neubau zu errichten, können nicht umgesetzt werden. Vorgesehen wäre ein 800 Quadratmeter großer Drogeriemarkt und beispielsweise eine 200 Quadratmeter große Apotheke im Erdgeschoss.

In den weiteren Geschossen könnten auf 840 Quadratmeter Fläche Wohnungen, Büros oder Arztpraxen entstehen, blickt Adler in die Zukunft.

2018 vorgestellt
Bünting hatte die Pläne schon vor sechs Jahren öffentlich vorgestellt, geschehen ist seitdem allerdings nichts. Zum Projekt gehört zudem die Neugestaltung der Parkflächen und die Installation von acht Schnellladeplätzen für E-Fahrzeuge. Mit Investitionskosten in Höhe von fünf bis sechs Millionen Euro plant das Unternehmen. Der Neubau soll nach neuesten Energiestandards errichtet werden, so Adler weiter. Die Beheizung erfolgt über Luft-Wärme-Pumpen. Die Dachfläche wird zudem für eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung genutzt. So kommt der Neubau ohne fossile Brennstoffe aus.

Der Leiter der Standortentwicklung Nord der Bünting Unternehmensgruppe weiter: „Die ehemalige Stadtbaurätin hat uns damals in Aussicht gestellt, dass die geplanten Siedlungsentwicklungen im Stadtteil eine Einstufung rechtfertigen kann.“ Der aktuelle Entwurf der Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes sieht allerdings nach wie vor keine Einstufung als Stadtteilzentrum vor.

Adler: „Wir können das inhaltlich nicht nachvollziehen. In den letzten Jahren ist Osternburg sehr stark gewachsen. Unser Standort befindet sich in einer städtebaulich integrierten Lage und übernimmt eine Nahversorgungsfunktion in Osternburg. Zudem gibt es in dem Stadtteil keinen Drogeriefachmarkt, so dass in diesem Segment ein Versorgungsdefizit besteht. Vor diesem Hintergrund haben wir den Sachverhalt durch einen neutralen Gutachter bewerten lassen. Im Ergebnis hält er eine Einstufung unseres Standortbereiches für sachlogisch und begründbar und eine Realisierung des Projektes für verträglich und unschädlich.“

Politik hat letztes Wort
Das letzte Wort hat hierzu die Politik, die über die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes zu entscheiden hat, gibt Adler die Hoffnung nicht auf. Und weiter: „Wir werden regelmäßig von Bürgerinnen und Bürgern aus Osternburg angesprochen, die sich eine Beseitigung des städtebaulichen Missstandes durch einen zeitgemäßen Neubau wünschen. Häufig wird auch die Ansiedlung eines Drogeriemarktes thematisiert – in diesem Segment wird offenbar ebenfalls ein Defizit gesehen.“

Thomas Husmann

April 2024: VWG Busflotte!

BILD: VWG

Unser Besuch bei der VWG Busflotte!

Am Anfang haben es viele Mitglieder des Bürgervereins nicht geglaubt, dass es interessant sein kann, einen Busbetrieb zu besichtigen. Sie haben sich geirrt. Wir waren 30 Teilnehmer und trafen uns am Eingang zum großen Betriebsgelände des Busunternehmens. Vom Werkstattleiter und von der Marketingleiterin wurden wir empfangen und in zwei Gruppen aufgeteilt. Die VWG ist ein hochmoderner Betrieb. Dies konnten wir in jeder Phase unseres Rundgangs spüren. Eine eigene Fahrschule bildet ständig neue BusfahrerInnen aus. Die ca. 120 Busse stellen die umweltfreundlichste Busflotte Deutschlands dar. Die meisten Busse sind mit Bio-Erdgas betrieben. Wir konnten auch den ersten Wasserstoffbus in Augenschein nehmen. Die Busflotte wird ständig erneuert. So konnten wir sehen, dass auch umweltfreundliche Busse ausgemustert wurden und zum Verkauf vorbereitet waren. Alle Busse werden täglich gewaschen und von innen gesäubert. Dafür gibt es eine eigene Waschstraße. Das Highlight war aber die Werkstatt. Hier werden alle Busse regelmäßig gewartet. 18 Mitarbeiter sind damit beschäftigt und sorgen für die Sicherheit der Fahrgäste. Die Motoren der Fahrzeuge werden hier komplett auseinandergebaut und wieder nach Wartung zusammengesetzt. Ganz neu ist die Wartungshalle, in der die Monteure die Dächer der Busse bequem von der Seite aus betreten können. Denn die meisten Aggregate befinden sich auf dem Busdach. Auch die neue Fahrzeughalle konnten wir betreten. Wir haben ein umfangreiches Paket an Informationen erhalten. Die TeilnehmerInnen waren begeistert von dieser tollen Betriebsbesichtigung.

Organisiert wurden die Betriebsbesichtigungen durch unser Vorstandsmitglied Heiko Künnemann!

April 24: Begeisterung bei den Besichtigungstouren

Bild: Fa. BÜFA Heiko Künnemann

Begeisterung bei den Besichtigungstouren!
Zunächst waren wir zu Gast bei der Firma „BÜFA Cleaning“ in Ohmstede. BÜFA Cleaning ist ein international operierendes Familienunternehmen mit Sitz in Oldenburg. Wir waren 25 Teilnehmer und starteten um 16 Uhr unseren Informationsrundgang. Als erstes wurden wir über die Struktur und die Produktpalette des Unternehmens umfassend informiert. Kaum einer unserer TeilnehmerInnen konnte sich vorstellen, wie vielschichtig sich die Produktion dieser Firma darstellt. Das Spektrum geht über viele Bereiche der Reinigungstechnik. Wenn man z. B. mit seinem Auto durch eine Waschstraße fährt, kann der Schaum, der aufs Auto gespritzt wird oder die Flüssigkeit zur Trocknungsbeschleunigung aus Ohmstede kommen. Von der Lebensmittelhygiene, über Großküchenhygiene, Industrie- und Fahrzeugreinigung und Textilpflege werden Lösungen für alle Bereiche der Hygiene hergestellt. BÜFA erarbeitet Konzepte zusammen mit den Kunden und kommt somit zu den besten Ergebnissen. Nachhaltigkeit wird in diesem Unternehmen großgeschrieben. Davon konnten wir uns überzeugen. Denn das Oldenburger Chemieunternehmen BÜFA geht einen weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft: Im Geschäftsbereich BÜFA Cleaning werden von jetzt an Reinigungs- und Waschmittel in recycelte Kanister abgefüllt. Dafür hat der langjährige Partner von BÜFA, die AST.-Gruppe AST Kunststoffverarbeitung GmbH (AST.) nicht nur Gebinde mit einem hohen Recycleanteil von 50 Prozent entwickelt, sondern vor allem Kanister, die eine UN-Zulassung aufweisen, also für den Transport zahlreicher Gefahrgüter zugelassen sind. Das ist bisher ein Novum in der Branche. Der Besuch bei BÜFA war für alle Teilnehmer ein großartiges Erlebnis.

15.4.24: Ausbau Sandweg

Bild: Pixabay

Bürger am Sandweg in Oldenburg befürchten Probleme beim Straßenausbau

Mit dem Ausbau des Sandwegs in Oldenburg soll im Herbst begonnen werden. Die Anlieger befürchten viele Unannehmlichkeiten.

Oldenburg
- Die ersten Bäume am Sandweg wurden gefällt, nun lädt die Stadtverwaltung zu einer Bürgerinformationsveranstaltung zu den bevorstehenden Bauarbeiten ein. Der Ausbau des Sandwegs ist seit mehreren Jahren in der Diskussion und musste wegen des Ausbaus der Bremer Heerstraße und der Umgestaltung der Kreuzung Bremer Straße/Schützenhofstraße verschoben werden, teilt dazu die Stadtverwaltung mit.

Arbeiten ab H
erbst
Im Herbst dieses Jahres soll nun mit dem ersten Teilabschnitt zwischen Müllersweg und Ostweg begonnen werden. Verwaltungsausschuss und Verkehrsausschuss hatten die Straßenplanung im September 2020 beschlossen. Die Inhalte wird das Amt für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg am Dienstag, 16. April, in einer Informationsveranstaltung interessierten Bürgerinnen und Bürger vorstellen. Beginn ist um 17 Uhr im Sitzungssaal 1/2 Alte Fleiwa, Industriestraße 1d.

Zahlen und Fakten zum Straßenausbau
Der Ausbau des Sandwegs umfasst insgesamt eine Länge von rund 2.700 Metern. Für den ersten Bereich zwischen Müllersweg und Drielaker Heide sind Kosten in Höhe von 4,3 Millionen Euro in den Haushaltsjahren 2024 bis 2027 veranschlagt. Die folgenden Abschnitte sind in den Jahren 2028 bis 2030 geplant.

Vorgesehen ist eine Fahrbahn mit einer Breite von sechs Metern und einem einseitigen, etwa 2,40 Meter breiten Gehweg. Die Wohnsammelstraße liegt in einer Tempo-30-Zone. Rechts-vor-Links-geregelte Knotenpunkte sollen zur Verdeutlichung eine rote Oberfläche erhalten. Zum Erhalt wertvoller Gehölze und als weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen sind Fahrbahneinengungen geplant. Der Radverkehr soll auf der Fahrbahn geführt werden.

Auf diese Eckpunkte hatte sich im Jahr 2019 eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen, der Verwaltung und einer Bürgerinitiative, mit Unterstützung des planenden Ingenieurbüros verständigt. Einbezogen waren auch der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und die VWG. Im Zuge des Straßenausbaus plant der OOWV, einen Regen- und Schmutzwasserkanal zu verlegen. Bisher erfolgt die Entwässerung über die Straßenseitengräben.

Erst Mitte der 30-iger Jahre soll der letzte Bauabschnitt (Schulstraße) fertig werden, teilen dazu Jürgen Sanders und Peter Stutz von der Bürgerinitiative Sandweg mit. Und weiter: „Für die Bürger im Umfeld dieser langjährigen Straßenbaumaßnahme wird das mit vielen Problemen verbunden sein. Die Bürgerinitiative rät allen Betroffenen unbedingt an der Anliegerversammlung teilzunehmen und ihre Fragen einzubringen.“ In diesem Zusammenhang erinnern die beiden BI-Vertreter daran, dass die Stadt ihre Zusage gebrochen habe, sich mit der Bürgerinitiative rechtzeitig vor Baumfällungen zu treffen und über die Begrenzung der Rodungsmaßnahmen zu sprechen. Aber: Bei mehreren bedrohten Bäumen deute sich an, dass diese entgegen der ursprünglichen Planung nicht gefällt werden müssten und erhalten werden könnten. Auch Bürgern solle nun bei Ersatzbaumpflanzungen von der Stadt geholfen werden....

April 2024: Kein Drogeriemarkt in Osternburg

Bild von Ulrike Mai auf Pixabay

Warum bekommt Osternburg keine Drogerie?
Sie alle kennen den traurigen Anblick des alten Combi-Marktes an der Bremer Heerstraße. Als vor 10 Jahren der Neubau entstanden ist, gab es von der Stadtverwaltung die Zusage, dass das Bestandsgebäude einer attraktiven Nachnutzung zugeführt werden soll. Seither ist leider nichts geschehen. Der Bürgerverein hatte an dieser Stelle schon mehrfach über die Planungen der Bünting-Gruppe berichtet, das Bestandsgebäude abreißen zu wollen und dort ein modernes Geschäfts- und Wohngebäude zu errichten, in dem u. a. ein großer Drogeriemarkt entstehen soll. Dieses Vorhaben steht im Widerspruch zum städtischen Einzelhandelsentwicklungskonzept (EEK), konnte deshalb bislang leider nicht realisiert werden. Nunmehr wird das EEK neu aufgelegt und der für die Stadt tätige Gutachter hat sich erneut gegen die Ansiedlung einer Drogerie in Osternburg ausgesprochen. Weder in Krusenbusch noch in Osternburg gibt es bislang eine Drogerie. An der Hannah-Arendt-Straße sind viele neue Wohnungen entstanden, sodass die Nachfrage nach einem wohnortnahen Drogerieangebot eher gestiegen sein dürfte. Wenn nun auch das neue EEK das Bauvorhaben nicht zulassen sollte, ist der Stadtteil Osternburg weiterhin benachteiligt im Vergleich zu anderen Standorten, wie etwa an der Donnerschweer Straße und Alexanderstraße, wo in den letzten Jahren entsprechende Ansiedlungen entstanden sind. Wir finden, dass das EEK nicht zu einem Stadtteilentwicklungsverhinderungskonzept werden darf und werden uns entsprechend in dem nun angelaufenen Beteiligungsverfahren für den Stadtteil stark machen.

April 2024: Jahreshauptversammlung

Für die Jahreshauptversammlung im Mai (Di. 28. Mai, 19 Uhr im Jochen-Klepper-Haus) konnte der Vorstand einen Vertreter der Irma-Gruppe als Referenten gewinnen, der uns den Planungsstand des Bauvorhabens am Osternburger Markt vorstellt. Dort soll ein moderner Irma-Markt entstehen. In das Gebäude werden ferner eine Kita und eine neue Sporthalle für Tura integriert.

April 2024: Naturwanderung und Müllsammelaktion

Bild: Herbert Specht

Am Samstag, den 23. März wurde die Naturwanderung und Müllsammelaktion auf den ehemaligen Viktoria Sportanlagen in Osterburg erfolgreich durchgeführt. Das Gelände liegt südlich der Stedinger Straße / Viktoriastraße und erstreckte sich bis zum Schwanenweg. Die heutige Grünanlage der Stadt Oldenburg ist in den letzten Jahrzehnten sehr verwildert und verwachsen.
In der ersten Stunde erfolgte eine Naturwanderung über das gesamte Gelände. Danach wurde Müll eingesammelt, bestehend aus vielen kleinen Plastikteilen, die auf dem gesamten Gelände verteilt waren. Die Begehung des urwüchsigen Geländes war eher sportlich. Es gibt keine Wege und keine Pfade, aber großflächige Brombeersträucher, umgekippte Bäume und rutschige Böschungen. Alte Kleidung, feste Schuhe und dicke Lederhandschuhe waren sehr hilfreich. Der Zugang erfolgte vom Hemmelsbäker Kanalweg. Da die Aktion so erfolgreich war, werden wir sie im nächsten Jahr wiederholen. Der Termin, ca. Anfang März 2025, wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Ansprechpartner im Bürgerverein: Herbert Specht 0441 16001

April 2024: Trauer um Geert Claußen

Bild: Renate Claußen

Wir trauern um unseren langjährigen 1. Schriftführer Geert Claußen, der am 28. März im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Weggefährten. In großer Dankbarkeit blicken wir auf die sehr angenehme und kollegiale Zusammenarbeit mit ihm zurück. Er hat sich mit großem Einsatz ehrenamtlich im Bürgerverein für unseren Stadtteil engagiert. Menschen wie Geert Claußen, die über so viele Jahre verlässlich ihren Bürgerverein unterstützen, sind Herz und Rückgrat eines Vereins.
Neben der Tätigkeit als Schriftführer hat Geert Claußen viele Jahre mit großer Leidenschaft die Bildungsfahrten des Bürgervereins organisiert. Bei vielen Weihnachtsfeiern des Bürgervereins hat er die Ehrenamtlichen mit launigen Weihnachtsgeschichten erfreut. Mit seinem Buch „Spurensuche in Osternburg“ hat er die Geschichte und Entwicklung des Stadtteils sichtbar gemacht. Er war ein großer Kenner der Geschichte Osternburgs und zu Fragen um die Stadtteilgeschichte immer ansprechbar. Viele Vereinsmitglieder werden sich an den sehr unterhaltsamen Vortrag von Geert Claußen erinnern, den er 2022 gemeinsam mit seiner Frau Renate im Rahmen des Festakts 100 Jahre Eingemeindung Osternburgs gehalten hat.

Wir werden Geert Claußen vermissen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

April 2024: Fahrt nach Einbeck

Bild: PS.Speicher Einbeck

In Einbeck gibt es die größte Oldtimersammlung Europas. Und genau die wollen wir uns ansehen. Wir haben einen großen Bus gechartert und am 25. Mai geht´s los. Start ist um 7 Uhr beim Combi Markt.

Wir haben uns dieses Ziel ausgesucht, weil es hier etwas Außergewöhnliches zu sehen gibt. Die Zeitreise durch die verschiedenen Epochen der Mobilität. Es werden nicht nur Fahrzeuge gezeigt, sondern auch das gesellschaftliche Umfeld der jeweiligen Zeit. Ihr seht dort auch das älteste zugelassene Auto der Welt. Auf 6 Etagen sind acht Epochen dieser Zeitreise verteilt. Ihr seht dort auch den ältesten erhaltenen Strafzettel der Welt. Es beginnt mit der Erfindung des Autos und den Aufbruch ins 19. Jahrhundert. Weiter geht es mit der Zeit zwischen 1914 und 1929, hier werden Euch die wichtigen technologischen Entwicklungen dieser Zeit aufgezeigt. In der nächsten Episode von 1930 bis 1945 geht es um Volksfahrzeuge. Dann folgt die Zeit des Wiederaufbaus von 1945 bis 1955. Danach geht es weiter in dieser Zeitreise zunächst 1950 bis 1961 und zeigt Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland auf. Auch hier gibt es einige Überraschungen. Zwischen 1961 und 1970 bestimmt die Freizeitgesellschaft unser Leben, dies wird in unserer Reise auch gezeigt. In den Szenarien wird die Zeit von 1970 bis in die 1980er Jahre aufgearbeitet. Es stand nicht nur die Mobilität im Vordergrund: Auch Krisen wie der Terror der RAF, die Einflüsse der Musik- und Filmgeschichte sowie die deutsche Wiedervereinigung. Ein Highlight der Ausstellung ist der DeLorean aus der bekannten Film-Trilogie "Zurück in die Zukunft". In dem neuesten Ausstellungsbereich von 1990 bis heute geht es um technische Innovationen und weitere Entwicklungen. Unsere Teilnehmer können sich auch in den Sonderschauen wie „Tempo, Tempo, Tempo“ oder „klein aber mein“ noch umsehen und Interessantes entdecken. Für den Hunger gibt es in der Genusswerkstatt frisch zubereitete Gerichte vom Grill und auch Kaffee und Kuchen. Wer nach der Reise durch die Geschichte der Mobilität noch weitere Entdeckungen machen möchte, so gibt es noch vier Depots etwas außerhalb des Haupthauses. Ein Depot beherbergt die weltweit größte Motorradsammlung. In einem anderen Depot befinden sich Nachkriegs-PKW der bedeutenden Marken. In einem weiteren Depot zeigt man hunderte Kleinwagen. Mit einem Shuttle-Bus kann man die LKW- und Bus-Ausstellung erreichen. Dort werden auf 6000 qm historische LKW und Busse gezeigt. Darüber hinaus gibt es dort eine große „Lanz“ Wirtschaft mit 30 Exponaten zu sehen.
Ihr seht, es lohnt sich, mit uns diese tolle Reise anzutreten. Anmelden bei heiko.kuennemann@kabelmail.de
Kosten 52,- €, Busfahrt und Eintritt Haupthaus.

April 2024: Pflanzenflohmarkt

Bild: Pixabay

In diesem Jahr werden wir unseren traditionellen Pflanzenflohmarkt am Samstag, 20. April in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr auf dem Außengelände des Jochen-Klepper-Hauses, Bremer Straße 28, um einen Flohmarkt mit allen Dingen, von denen man sich trennen und ihnen ein neues Zuhause geben möchten, erweitern, für Jung und Alt.

Dieser Flohmarkt ist für Garten- und Balkonbesitzer eine gute Gelegenheit,
überzählige Pflanzen anzubieten oder zu erwerben. Für alle bietet sich die Möglichkeit, sonstige Utensilien aus dem Haushalt anzubieten oder zu kleinen Preisen gut Erhaltenes zu erwerben.
Nebenbei sind es die Gespräche mit Freunden und guten Bekannten, die diesen Flohmarkt auch als Treffpunkt so beliebt macht.
Das Platzangebot auf dem Gelände ist begrenzt und deshalb ist eine
Anmeldung erforderlich unter 0441 204384 oder heiwiko@arcor.de
Eine Standgebühr wird nicht erhoben. Eine kleine Spende zugunsten des Jochen-Klepper-Hauses (Ev. Kirchengemeinde) ist erwünscht. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Standaufbau ist ab 9 Uhr.

April 2024: Sandweg

Bild: Pixabay

Der Bürgerverein begrüßt ausdrücklich den Ausbau des Sandwegs, hält diesen - angesichts des schlechten Zustands der Fahrbahndecke und insbesondere zur Herstellung der Schulwegsicherheit - für dringend erforderlich. Seitens des Bürgervereins ist bei der Stadtverwaltung in den letzten Jahren immer wieder nachgefragt und die zeitnahe Umsetzung der Ausbaumaßnahme eingefordert worden. Mit der Mitteilung der Verwaltung, dass der Ausbau im Herbst 2024 starten soll, besteht immerhin hinsichtlich des Baubeginns Klarheit, auch wenn der Bürgerverein sich eine frühere Umsetzung gewünscht hätte.
Der Ausbau des Sandwegs ist in einem guten Beteiligungsprozess abgestimmt worden, in den sich auch die Bürgerinitiative und der Bürgerverein einbringen konnten. Im Hinblick auf die Fällung von mehr als 50 Bäumen im Bereich des ersten Bauabschnitts des Sandwegs Ende Februar hätte sich der Bürgerverein Osternburg aber eine bessere Information der Anwohnerinnen und Anwohner gewünscht.  Bereits kurz nach der Bekanntgabe im Umweltausschuss wurden die Fällungen durchgeführt.
Der Beteiligungsprozess und die Bekanntmachung von dessen Ergebnisse liegen bereits einige Jahre zurück. Der Planungsstand ist daher vielen Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil nicht mehr präsent. Die Anwohnerinnen und Anwohner, die in den letzten Jahren in den Bereich des Sandwegs zugezogen sind, kennen die Planungen gar nicht. Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand des Bürgervereins es für zwingend erforderlich, dass seitens der Stadtverwaltung zeitnah eine Informationsveranstaltung im Stadtteil durchgeführt wird. In diesem Zusammenhang muss auch geklärt werden, wie es gelingen kann, die zur Kompensation der gefällten Bäume vorzunehmenden Neuanpflanzungen weitestgehend im Stadtteil vorzunehmen.
Angesichts des schwierigen Untergrundes und der Verbreiterung des Straßenquerschnitts - u.a. durch die Schaffung eines Gehwegs - ist die Baumaßnahme nicht ohne die Fällung von Bäumen durchführbar. Dennoch hätte die Verwaltung aus Sicht des Bürgervereins vor den Baumfällungen den Kontakt zur Bürgerinitiative und zum Bürgerverein suchen müssen, zumal es im vorangegangenen Beteiligungsprozess die mündliche Zusage seitens der Verwaltung gegeben hat, nochmal über den Erhalt einzelner Bäume zu sprechen.
Für die künftigen Bauabschnitte haben wir die Erwartung, dass die Verwaltung vor der Durchführung weiterer Baumfällungen besser beteiligt und den Kontakt zu Bürgerinitiative und Bürgerverein.

April 2024: Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung wird in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen im Mai stattfinden. Ein Termin wird noch bekanntgegeben.

4.3.24: Bürgerverein fordert bessere Information

Bild: Pixabay

Bürgerverein fordert bessere Information der Stadt für Anwohner des Sandwegs

Schlecht informiert fühlen sich Anwohner des Sandwegs in Oldenburg zum Straßenausbau und damit verbundenen Baumfällungen. Auch der Bürgerverein Osternburg wünscht sich ein anderes Vorgehen der Stadt.

Oldenburg
- Der Bürgerverein Osternburg-Dammtor begrüßt nach eigenen Angaben zwar, dass der Sandweg nach vielen Jahren endlich ausgebaut wird. Er wünscht sich allerdings seitens der Stadt eine bessere Information in Richtung der Bürger. Zuletzt hatten Anwohner gegenüber unserer Redaktion davon gesprochen, rund um das Fällen von 56 Bäumen in der Straße nicht ausreichend einbezogen worden zu sein.

„Der Ausbau des Sandwegs ist in einem guten Beteiligungsprozess abgestimmt worden, in den sich auch die Bürgerinitiative und der Bürgerverein einbringen konnten“, schreibt nun der Bürgerverein. Im Fall der Baumfällungen habe allerdings eine Information in Richtung der Anwohner gefehlt. Schon kurz nach der Bekanntgabe im Umweltausschuss sei die Maßnahme gestartet worden. Der Beteiligungsprozess und die Bekanntmachung der Ergebnisse lägen bereits einige Jahre zurück. „Der Planungsstand ist daher vielen Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil nicht mehr präsent. Die Anwohnerinnen und Anwohner, die in den letzten Jahren in den Bereich des Sandwegs zugezogen sind, kennen die Planungen gar nicht“, so der Bürgerverein. Eine zeitnahe Informationsveranstaltung hält er daher für zwingend erforderlich.

In diesem Zusammenhang müsse auch geklärt werden, wie es gelingen kann, die zur Kompensation der gefällten Bäume vorzunehmenden Neuanpflanzungen weitestgehend im Stadtteil vorzunehmen. Von den 158 von der Stadt ermittelten Ersatzbäumen werden lediglich acht im Straßenraum des Sandwegs gepflanzt. Der Rest der Kompensation erfolgt an anderer Stelle. Eine Förderung von Pflanzungen in den privaten Gärten am Sandweg ist nicht vorgesehen.

„Für die künftigen Bauabschnitte haben wir die Erwartung, dass die Verwaltung vor der Durchführung weiterer Baumfällungen besser beteiligt und den Kontakt zu Bürgerinitiative und Bürgerverein sucht“, heißt es abschließend vom Verein.

Pressemitteilung

Bild: Pixabay

Bürgerverein fordert von der Verwaltung eine bessere Information beim Sandwegausbau
Der Bürgerverein Osternburg begrüßt ausdrücklich den Ausbau des Sandwegs, hält diesen - angesichts des schlechten Zustands der Fahrbahndecke und insbesondere zur Herstellung der Schulwegsicherheit - für dringend erforderlich. Seitens des Bürgervereins ist bei der Stadtverwaltung in den letzten Jahren immer wieder nachgefragt und die zeitnahe Umsetzung der Ausbaumaßnahme eingefordert worden. Mit der Mitteilung der Verwaltung, dass der Ausbau im Herbst 2024 starten soll, besteht immerhin hinsichtlich des Baubeginns Klarheit, auch wenn der Bürgerverein sich eine frühere Umsetzung gewünscht hätte.

Der Ausbau des Sandwegs ist in einem guten Beteiligungsprozess abgestimmt worden, in den sich auch die Bürgerinitiative und der Bürgerverein einbringen konnten. Im Hinblick auf die Fällung von mehr als 50 Bäumen im Bereich des ersten Bauabschnitts des Sandwegs Ende Februar hätte sich der Bürgerverein Osternburg aber eine bessere Information der Anwohnerinnen und Anwohner gewünscht.  Bereits kurz nach der Bekanntgabe im Umweltausschuss wurden die Fällungen durchgeführt.

Der Beteiligungsprozess und die Bekanntmachung von dessen Ergebnisse liegen bereits einige Jahre zurück. Der Planungsstand ist daher vielen Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil nicht mehr präsent. Die Anwohnerinnen und Anwohner, die in den letzten Jahren in den Bereich des Sandwegs zugezogen sind, kennen die Planungen gar nicht. Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand des Bürgervereins es für zwingend erforderlich, dass seitens der Stadtverwaltung zeitnah eine Informationsveranstaltung im Stadtteil durchgeführt wird. In diesem Zusammenhang muss auch geklärt werden, wie es gelingen kann, die zur Kompensation der gefällten Bäume vorzunehmenden Neuanpflanzungen weitestgehend im Stadtteil vorzunehmen.

Angesichts des schwierigen Untergrundes und der Verbreiterung des Straßenquerschnitts - u.a. durch die Schaffung eines Gehwegs - ist die Baumaßnahme nicht ohne die Fällung von Bäumen durchführbar. Dennoch hätte die Verwaltung aus Sicht des Bürgervereins vor den Baumfällungen den Kontakt zur Bürgerinitiative und zum Bürgerverein suchen müssen, zumal es im vorangegangenen Beteiligungsprozess die mündliche Zusage seitens der Verwaltung gegeben hat, nochmal über den Erhalt einzelner Bäume zu sprechen.

Für die künftigen Bauabschnitte haben wir die Erwartung, dass die Verwaltung vor der Durchführung weiterer Baumfällungen besser beteiligt und den Kontakt zu Bürgerinitiative und Bürgerverein sucht.

20.02.2024 Oldenburger Grüne vermissen Information

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Oldenburger Grüne vermissen Information der Sandweg-Anlieger

Die Baumfällungen am Sandweg ruft die Oldenburger Ratsfraktion der Grünen auf den Plan. Sie erheben Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung.

Oldenburg
- Kritik an der mangelnden Kommunikationsfähigkeit der Stadtverwaltung übt die Ratsfraktion der Grünen im Zusammenhang mit den Baumfällungen am Sandweg. „Wieder einmal läuft die Information der Anwohner am Sandweg durch die Verwaltung schief. Die Stadt hätte wie versprochen mit den Anwohnern reden sollen, sobald die Detailplanung fertig war. Hier muss die Verwaltung besser werden“, teilt Grünen-Ratsherr Maik Niederstein mit. Der verständliche Frust der Anwohner wäre vermeidbar gewesen, schließlich habe es vor einigen Jahren noch sehr konstruktive Gespräche auf Anregung der Politik gegeben. Niederstein: „Wir fordern, dass die schon mehrfach zugesagte Informationsveranstaltung für Anwohner jetzt zügig stattfindet und bei den weiteren Bauabschnitten vonseiten der Stadt früher der Austausch gesucht wird.“ Kein Verständnis habe er zudem, wenn Anwohner „abgewimmelt“ werden, die für Ersatzpflanzungen auf ihrem Grundstück offen wären. Die Verwaltung sollte vielmehr alle Anwohner des Sandwegs anschreiben und ihnen das Angebot unterbreiten, Ersatzbäume auf ihrem Grundstück zu finanzieren. Entlang der Straße sollen lediglich acht Bäume als Ersatz gepflanzt werden.....

17.2.24: PROTEST GEGEN BAUMFÄLLUNGEN

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Bürger am Sandweg fühlen sich übergangen

Seit Freitag werden für den Ausbau des Sandwegs in einem ersten Abschnitt Bäume gefällt. Die Bürgerinitiative ist zwar nicht gegen den Ausbau der Straße, das Vorgehen der Verwaltung stößt allerdings auf Kritik.

Oldenburg
- Am Sandweg in Tweelbäke sind die Anliegerinnen und Anlieger im wahrsten Wortsinn auf dem Baum: Nur acht Tage nach der Ankündigung im Umweltausschuss des Stadtrats, für den Ausbau der Straße am Sandweg 56 Bäume fällen zu müssen, rückten am Freitag die Arbeiter mit ihren Kettensägen an. Der Ausbau beziehungsweise die Sanierung der Straße ist für die Bürgerinitiative unumstritten. Was sie stört, ist das Vorgehen der Verwaltung.

Besichtigung 2016
„2016 fand eine Begehung am Sandweg und eine Besichtigung der Bäume mit der Verwaltung und der BI statt. Damals wurde auch festgehalten, welche Bäume aus Sicht der BI möglichst erhalten bleiben sollten, eine Entscheidung dazu gab es noch nicht“, so Peter Stutz, Sprecher der Initiative. Die Verwaltung wollte prüfen, welche Bäume tatsächlich gefällt werden müssen. Abschließende Aussagen könnten zu etlichen Bäumen erst gemacht werden, wenn die Detailpläne für den Ausbau erstellt worden seien. Nur soweit unvermeidlich und unbedingt notwendig sollten Bäume gefällt werden, habe es damals geheißen.

„Nicht festgeschrieben“
Gegenüber der BI sei mehrfach von Stadtvertretern zugesagt worden, dass später rechtzeitig vor den Baumfällungen nach Erarbeitung der Detailpläne mit der BI und den Anliegern über die zu erhaltenden Bäume gemeinsam gesprochen werde. „Das wird jetzt von der Verwaltung bestritten“, so Stutz. „Leider wurde das nicht in einem Protokoll festgeschrieben“, räumt er ein. Und mehr noch: Eine Nachbarin möchte auf ihrem Grundstück einen Ersatzbaum pflanzen und ihr Ehemann habe vor einigen Wochen von der bei der Stadtverwaltung angesiedelten Unteren Naturschutzbehörde auf Nachfrage die Auskunft bekommen, dass es von der Stadt keinen Zuschuss für Sandweg-Anlieger gebe und der Etat für Ersatzbäume für die Baumfällungen am Sandweg im übrigen schon für Bäume in einem anderen Stadtteil ausgegeben worden sei.

Stutz: „Die BI möchte, dass die Stadt zeitnah die mehrfach im letzten Jahr angekündigte und immer wieder verschobene Infoveranstaltung für Anlieger durchführt.“ Von Interesse seien Themen wie der Erhalt der Gräben, Standorte der neuen Bushaltestellen, Fußgänger- und Radfahrersicherheit am hinteren sehr schlecht beleuchteten Sandweg, Klärung wie die Anlieger während des Ausbaus ihre Grundstücke erreichen können und die Vollendung der bislang provisorischen Asphaltierung des Sandweges ab Buswendeplatz.

Baubeginn im Sommer
Baubeginn ist Sommer, hatte die Verwaltung mitgeteilt. Entlang der Straße sind zahlreiche Baugebiete erschlossen, Häuser gebaut und neue Stichstraßen angelegt worden. Der bauliche Untergrund und die Asphaltdecke hielten der durch den anschwellenden Autoverkehr zunehmenden Belastung nicht stand. Bei den 56 Bäumen, die in diesem ersten Bauabschnitt gefällt werden müssen, handelt es sich um Erlen, Eichen, Pappeln und Ahorn mit einem Stammumfang von rund einem bis zwei Meter. Für den Ausbau des Sandweges zwischen Buswendeanlage und Müllersweg sind Kosten in Höhe von ca. 4 300 000 Euro geschätzt. Zusätzlich wurden ca. 250 000 Euro als Kompensationsbedarf ermittelt.

09.02.24: 56 Bäume fallen in Oldenburg

Bild: Heike Koopmann

56 Bäume fallen in Oldenburg für den Ausbau des Sandwegs

Für den Ausbau des Sandwegs in Oldenburg müssen 56 Bäume gefällt werden. Es ist ein saurer Apfel, in den alle beißen.

Oldenburg
- Vor dem Ausbau kommt der Kahlschlag: Im Sommer soll der Sandweg zwischen Müllersweg und Ostweg in einem ersten Abschnitt ausgebaut werden. Allein dafür müssen 56 teils an die 100 Jahre alte Bäume gefällt werden. Der Umweltausschuss nahm den Bericht der Verwaltung (es lag kein Antrag vor, über den abgestimmt werden musste) ohne große Diskussion zur Kenntnis. CDU-Rasfrau Wortmann bedauerte die Maßnahme. Die Fällungen beginnen am Montag, 19. Februar, und sollen spätestens nach eineinhalb Wochen abgeschlossen sein

Saurer Apfel

Es ist ein sauerer Apfel, in den die Politik beißen muss. Denn der Ausbau der maroden Straße, die einst wohl von Landwirten mit Sand aufgeschüttet wurde, um das Moor bewirtschaften zu können, wird sei Jahrzehnten gefordert und diskutiert. Der Widerstand von Bürgerinnen und Bürgern gegen den Ausbau erlosch, als beschlossen wurde, Straßenausbaubeiträge nicht mehr auf die Anlieger umzulegen.

Entlang der Straße sind zahlreiche Baugebiete erschlossen, Häuser gebaut und neue Stichstraßen angelegt worden. Der bauliche Untergrund und die Asphaltdecke hielt der durch den anschwellenden Autoverkehr zunehmenden Belastung nicht stand.

Die Fahrbahn sackte ab, es entstanden tiefe Löcher, der Straßenbelag musste immer wieder notdürftig repariert werden. Der Sandweg ist zu einer „Wohnsammelstraße“ geworden.....

19.01.2024: Fraktion fordert sofortige Öffnung

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Fraktion fordert sofortige Öffnung der „Schlafbaustelle“ in Osternburg

Das Wagenknecht-Bündnis im Oldenburger Rat kritisiert die „Schlafbaustelle“ in Osternburg und will die Sperrung per Beschluss sofort aufheben lassen. So reagiert die Stadt auf den Vorstoß.

Oldenburg - Bereits seit dem 27. November ist die Kreuzung Schützenhofstraße/Bremer Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt. Sie wird mit Blick auf die Sicherheit umgebaut. In dem Zuge finden umfangreiche Kanalbauarbeiten in Tiefen zwischen 2,5 bis 4,5 Meter statt. Insgesamt rund acht Monate soll das Projekt dauern, das nach Angaben der Stadt bautechnisch sowie aus Kosten- und Zeitgründen nicht ohne Vollsperrung umsetzbar ist. Allerdings: Seit dem Baustart spielte das Wetter selten mit. Entweder gab es Frost und Schnee oder Dauerregen. Aus der Politik kommt daher nun ein Vorstoß, die Absperrungen vorerst wieder abzubauen.

Der Antrag
Die aus den Linken hervorgegangene Wagenknecht-Fraktion „Bündnis Vernunft und Gerechtigkeit“ hat für die Sitzungen des Allgemeinen und Verwaltungsausschusses einen Dringlichkeitsantrag eingereicht. Gefordert wird darin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Baustelle umgehend aufgehoben wird und die verkehrslenkenden Maßnahmen rückgängig gemacht werden. Dies soll so lange gelten, „bis sichergestellt ist, dass die Arbeiten an der Baustelle nicht aus Gründen der Witterung oder aus anderen Gründen ausgesetzt werden. Stattdessen sollen die Arbeiten bei Konzentration der Baufachleute ohne Unterbrechungen zügig fortgesetzt werden, wenn dies auch tatsächlich gewährleistet ist“.

Die Fraktion sieht in Osternburg „eine Schlafbaustelle, an der seit Wochen überhaupt nicht gearbeitet wird“. Die Begründung sei mit Blick auf das Wetter nachzuvollziehen, die andauernden Einschränkungen für den Verkehr allerdings nicht. „Für Osternburg hat die Verwaltung kilometerlange Umwegstrecken angeordnet, deren Benutzung mit erheblichen Zeitverlusten verbunden ist, überflüssige Treibhausgase erzeugt und bei der Osternburger Bevölkerung zunehmend Verärgerung hervorruft“, heißt es.....

Januar 2024: Doppelkopfrunde

Bild: Pixabay

Der Bürgerverein freut sich, künftig regelmäßig Doppelkopf im Stadtteil anbieten zu können. Gespielt wird 14-tägig in den ungeraden Wochen montags ab 15 Uhr in der Arche, Steenkenweg 7.

Die nächste Runde findet am 29. Januar statt.

Januar 2024: Bahn-Demo

Bild: BVOD

Am Samstag, 13. Januar hat von 11 bis 12 Uhr unter dem Motto „Verkehrschaos beenden und Bahnunterführung realisieren“ eine weitere BAHN-DEMO des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor stattgefunden. Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße und die Öffnung des derzeit nicht befahrbaren Rad- und Fußweges über die Eisenbahnbrücke auf der der Stadt zugewandten Seite.
Für die Bahnunterführung liegt seit mehreren Jahren eine Machbarkeitsstudie vor, die bestätigt hat, dass das Vorhaben verkehrstechnisch umsetzbar ist. Der Bürgerverein fordert, dass Stadt und Bahn die Beseitigung des höhengleichen Doppelbahnübergangs an der Stedinger Straße - des Bahnübergangs mit den meisten Zugquerungen und längsten Schrankenschließzeiten in Oldenburg - zügig angehen. Der Verkehr auf der Stedinger Straße ist auch in Folge der IKEA-Ansiedlung in den letzten Jahren weiter angestiegen. Erhebliche Rückstaus an den Bahnübergängen sind die Regel. Die Belastung des Stadtteils und seiner BewohnerInnen durch Verkehrslärm und Abgase ist aus Sicht des Bürgervereins nicht mehr zumutbar. Der Bürgerverein geht davon aus, dass der Bahnverkehr durch weitere Zugverbindungen und der Straßenverkehr, u.a. durch das neue Hafenquartier, in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird.
Die vom Bürgerverein geforderte Reaktivierung des gesperrten Rad- und Fußweges über die Eisenbahnbrücke wird die Rad- und Fußwegeverbindung zwischen Osternburg und der nördlichen Innenstadt verbessern und das neue Hafenquartier besser an das Rad- und Fußwegenetz anbinden. Derzeit steht für beide Fahrtrichtungen nur der schmale Rad- und Fußweg auf der der Stadt abgewandten Seite zur Verfügung, der jedenfalls in den Stoßzeiten nicht ausreicht.

Bild: BVOD, Teilnehmer der Bahn-Demo

Cornelia Both, Schriftführerin

05.01.24: Unverschämte Zumutung

Bild: Pixabay

Unverschämte Zumutung für die Osternburger Bevölkerung

Acht Monate für eine Baustelle an einer Oldenburger Kreuzung. Das erscheint Lesern dann doch viel zu lang. Der Beginn im Winter sorgt zudem für Unverständnis.

So begründet die Stadt den Baustart zum Winter
Der Stuttgarter Fernsehturm wurde als erstes Bauwerk seiner Art 1956 in nur 20 Monaten errichtet (Höhe: 217 Meter). 99 Jahre war die Rendsburger Hochbrücke die längste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die in nur zwei Jahren errichtet wurde (1911-1913). Nach acht Jahren Bauzeit wurde 1895 der Nordostsee-Kanal eröffnet, und zwar ohne Mehrkosten und Verzögerungen (98,65 Kilometer Länge, 67 Meter Breite und neun Meter Tiefe).

In Osternburg wird eine Kreuzung (!) für acht Monate wegen Bauarbeiten gesperrt. Eine neue Brücke über die Hunte (400 Meter) wird erst in sechs Jahren fertig sein. In dieser Zeit haben die Chinesen einen der größten Flughäfen der Welt gebaut. Was ist bloß los in D? Und wo sind die Grünen, wenn man sie mal braucht, von wegen CO2-Emissionen durch Staus und Umleitungen?

Thomas Haak Oldenburg

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Ich habe am 4. Dezember morgens die Baustelle besichtigt und dabei festgestellt, dass sich dort nichts Relevantes bisher tut. Es liefen einige Bauarbeiter umher, und am Straßenrand waren einige Baumaschinen (ein kleiner, ein großer Bagger) abgestellt.

Unter solchen Umständen ist es mir verständlich, dass die Umgestaltung der Kreuzung ganze acht Monate dauern soll.

Ich meine, hier sollte die Stadt Oldenburg sowie OOWV und VWG darauf drängen, die Zeit besser zu nutzen. Auch der Bürgerverein Osternburg-Dammtor sollte ein Auge hierauf werfen.

Michael Neuhof Oldenburg

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Die angekündigte achtmonatige Sperrung der Kreuzung Schützenhofstraße/Bremer Straße ist eine unverschämte Zumutung für die Osternburger Bevölkerung.

Natürlich ist es wichtig, diesen Gefahrenpunkt zu entschärfen – der Bürgerverein Osternburg fordert das seit langem – aber die Dauer der Baumaßnahme und der Beginn mitten im Winter sind nicht zu akzeptieren.

Diese komplexe Planung scheint unsere Verwaltung zu überfordern und die Belange des Stadtteiles scheinen ihr unbedeutend. Die Verlegung der Bushaltestellen und großräumige Umleitungen, dazu die Interessen der Gewerbetreibenden, wer fühlt sich dafür verantwortlich? Gibt es noch Ratsvertreter, die sich darum kümmern oder ist das Thema nicht global genug?

Der Stadtsüden stöhnt seit langem über die überlastete Amalienbrücke, aber kürzlich erklärte das Wasserschifffahrtsamt, dass die Pläne für die Cäcilienbrücke „leider“ seit zwei Jahren unbearbeitet blieben. Und wir braven Bürger schieben noch weitere Jahre unsere Fahrräder über die blaue Behelfsbrücke. Wie borniert behandelt diese Bundesbehörde die Stadt Oldenburg und die milde Reaktion der Verwaltungsspitze darauf ist enttäuschend.

Die Geduld vieler Osternburger ist nicht unendlich.

Heidemarie Tauchert Oldenburg

Januar 2024: Bahn-Demo

Bild: BVOD, Cornelia Both

Am 13. Januar findet in der Zeit von 11 bis 12 Uhr die erste Bahn-Demo des Bürgervereins im Jahr 2024 statt. Mit der Demo wollen wir unseren Forderungen an Bahn und Stadt noch einmal Nachdruck verleihen. Wir fordern weiterhin die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge im Stadtteil und eine bessere Anbindung des Fahrradverkehrs durch eine Öffnung des zweiten Fuß- und Radwegs entlang der Eisenbahnbrücke. Die Interessen Osternburgs dürfen nicht aus dem Blick geraten. Wir brauchen eine Anbindung des Rad- und Fußweges an die Stedinger Straße entlang des Peguform-Geländes. Wir hoffen auf eine breite Beteiligung aus dem Stadtteil und werden eine Unterschriftenaktion starten, um unseren Forderungen noch mehr Nachdruck zu verleihen.

Besichtigungen und Fahrten

Im Jahre 2024 wollen wir wieder das Thema Betriebsbesichtigungen verstärkt in unserem Programm aufnehmen.

Dazu wurde ein Organisationsteam ins Leben gerufen. Vier Vereinsmitglieder, bestehend aus Erika Blessmann, Frauke Gerdes, Manfred Hörmann und Heiko Künnemann, werden zukünftig mit verschiedenen Firmen, Betrieben, u.a.m. sprechen, um Termine zu vereinbaren. Dieses Team will auch Tagesfahrten und später auch Reisen organisieren. Unsere Mitglieder können auch gern Wünsche und Ideen zu diesem Thema äußern, wenn möglich, werden wir sie dann mit in unsere Planungen einbeziehen.

Für Anfang bis Mitte 2024 haben wir bereits Vereinbarungen mit Firmen getroffen. Unsere Mitglieder werden über die neuen Termine rechtzeitig durch eine Beilage über die Oldenburger Monatszeitung informiert.

Um unsere Mitglieder schnell und mit geringerem Aufwand informieren zu können, wünschen wir uns, den Kontakt zu ihnen per E-Mail durchzuführen. Daher ist es wichtig, von unseren Mitgliedern die aktuelle Mailadresse zu erhalten (nur falls vorhanden). Hier können die Mailadressen mitgeteilt werden:

info@buergerverein-osternburg-dammtor.de

Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unseren Ideen interessante Akzente setzen können. Sicher ist auch etwas für Sie dabei.

Cornelia Both, Schriftführerin

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