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Freitag, 20. Dezember 2019 - 14:11 Uhr
Jahresmitgliederversammlung

Die Jahresmitgliederversammlung des Bürger- und Gartenbauvereins findet am Dienstag, 10. März 2020, 19 Uhr im Jochen-Klepperhaus, Bremer Straße 28, statt. Neben Wahlen steht ein Referat des neuen Stadtbaurats, Dr. Sven Uhrhahn, auf dem Programm.

Bild: pixabay.com

Montag, 16. Dezember 2019 - 20:43 Uhr
Die Bilder der Adventsfahrt nach Leer sind online

Montag, 9. Dezember 2019 - 19:00 Uhr
Essen der Ehrenamtlichen

Zur guten Tradition des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor gehört es seit vielen Jahren, jenen Ehrenamtlichen Danke zu sagen, die sich im Vorstand und im Beirat, bei der Organisation von Tages- und Urlaubsreisen, bei der Prämierung von Gärten im Stadtteil, bei der Verteilung der „Oldenburger Monatszeitung“ und in vielen anderen Tätigkeiten (Gestaltung der Homepage, Geburtstagsbesuchen, Vertretung in kommunalen Organisationen) engagieren. Sie stellen einen Teil ihrer Freizeit dem Verein und seinen Mitgliedern zur Verfügung. Immer Anfang Dezember werden sie deshalb zum gemeinsamen Grünkohlessen in den „Bümmersteder Krug“ eingeladen. Ehrenvorsitzender Helmut Schultheiß ist der Organisator der Veranstaltung.
Am 6. Dezember 2019 begrüßte der amtierende 2. Vorsitzende Ulf Prange 55 Ehrenamtliche, die der Einladung gefolgt waren. Er übernahm in diesem Jahr die Aufgabe des Vorlesers einer Weihnachtsgeschichte - auch eine Tradition bei diesem Essen. Für einige Stunden tauschte die Runde ihre Erfahrungen aus. Es musste aber leider auch festgestellt werden, dass in dieser Runde die jüngere Generation kaum vertreten war. So ist es 2020 eine Aufgabe, neue Mitarbeiter für den Kreis der Ehrenamtlichen zu werben.

Geert Claußen

Bild: Bümmersteder Krug, Oldenburg

Samstag, 7. Dezember 2019 - 14:52 Uhr
160 Jahre Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor von 1859

160 Jahre Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor von 1859
Am 11. Dezember 1859 gründete sich der „Osternburger Verein“ im Schützenhof „Zur Wunderburg“ an der Wunderburgstraße (heute Straße „Am Wunderhorn“). Laut
Statut Artikel 1 war sein Zweck, „durch freundschaftliche Unterhaltung, Lesen von
Zeitschriften, gesellige Spiele, Tanz- und anderen Parthien den Mitgliedern Erholung
von ihren Berufsgeschäften zu gewähren“. Es ging nur um Geselligkeit, denn die
Statuten lauteten: „Jedes Mitglied des Vereins ist schuldig, dahin zu wirken, dass
eine fröhliche und heitere Stimmung in der Gesellschaft unterhalten wird. - Der
Verein hatte es darüber hinaus von Anfang an zur Aufgabe gemacht, die „ Interessen der Gemeinde Osternburg in jeder Weise zu fördern“. Öffentliche Aufmerksamkeit war aber offenbar nicht im Sinne des Vereins, denn über die Mitgliederstruktur und das Vereinsleben liegen keine Unterlagen vor. In der Folgezeit gab es in diesem Verein in Osternburg Bürger, die sich aus verschiedensten Gründen trafen, um ihre Anliegen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Aktiv wurden sie zum Beispiel bei Gemeinderatswahlen. Ein Landtags- und Reichstagsabgeordneter aus Drielake regte an, in Osternburg einem Bürgerverein die entsprechenden Statuten zu geben und dabei die Ideen von 1859 einzubeziehen. Hier waren nunmehr „Menschen aller Berufsstände und aus allen Teilen der Gemeinde willkommen, die die Gemeindeinteressen vor die Sonderinteressen stellten und die Besserung der Gemeindeverhältnisse anstrebten“.
In diesem Sinne wurde am 5. Februar 1898 der „Osternburger Bürgerverein“ gegründet. Noch im gleichen Monat wurde die Gaststätte „Harmonie“ an der Dragonerstraße Vereinslokal. Ziel des Bürgervereins war es, die Interessen Osternburgs gegenüber der Landesregierung in Oldenburg zu vertreten.
„Unsere Zeit steht im Zeichen einer außerordentlich raschen Entwicklung auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens“. Dazu gehörten neben Veranstaltungen zur Unterhaltung und „Belehrung“ u. a. die Verbesserung im Kommunalwahlrecht, Auf-stellung von Bebauungsplänen, Verbesserung der Straßen und Wege, der Straßenreinigung und Straßenbeleuchtung, die Anlage von Wasserleitungen und Kanalisation, die Anpflanzungen von Bäumen, die Einrichtung von Schulen und vieles mehr (vergleichbar den Aufgaben im heutigen Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor). Bis zum Beginn des 1. Weltkrieges 1914 waren die Vorbereitungen von Gemeinderats- und Landtagswahlen und die Aufstellung der Listen der Kandidaten Aufgaben und Themen im „Osternburger Verein“.
Dabei gab es nicht selten „tagespolitische Meinungsverschiedenheiten und persönliche Rivalitäten. “Es wurde auch „verbal kräftig ausgeteilt“. „Bürger, die nicht nach der Pfeife einiger Herren im Bürgerverein tanzen wollten, wurden nicht gewählt“. Auch zu Beginn der Weimarer Republik 1919 bot der Bürgerverein den bürgerlichen Parteien, darunter die SPD, zum letzten Mal für deren Listen Mitglieder an. 1922 wurde Osternburg ein Stadtteil von Oldenburg. Dadurch veränderte sich auch der Aufgabenbereich des Vereins. Er richtete sein Augenmerk durch Vorträge städtischer Beamter auf die Entwicklung der städtebaulichen und technischen Infrastruktur des neuen Stadtteils, aber auch zur „Vorgartengestaltung,
Balkonschmuck, Blumenpflege und Vogelschutz“. 1927 verteilte der Bürgerverein an
Schulkinder 500 Blumenpflanzen und stellte 32 gestiftete Ruhebänke auf. Mitglieder
pflanzten im Stadtteil 5000 Bäume und Sträucher. Auf der Bremer Heerstraße wurden 1934 Lindenbäume gepflanzt. Ab 1932 wurden Gärten und Vorgärten von einer Kommission prämiert; von 2000 besichtigten wurden 400 ausgezeichnet. Das alles zeigt, dass der Verein einen neuen Betätigungsbereich gefunden hatte.
Nach der Machtübernahme der Regierung durch die Nazis 1933 wurde auch der
Bürgerverein neu strukturiert. Es gab jetzt eine Abteilung für „Heimatpflege“ mit den
entsprechenden Veranstaltungen im Sinne der NS-Ideologie. Propaganda bestimmte
auch das Wirken des Bürgervereins, der als Helfer der Staatspartei gesehen wurde.
Bald passte ein Bürgerverein trotzdem nicht mehr als Interessenvertretung der
Bürger in das politische Konzept. Die Bürgervereine wurden 1937 aufgefordert, sich
aufzulösen, „da sie im nationalsozialistischen Staat keine Daseinsberechtigung mehr
hatten“. Die Osternburger beschlossen allerdings, diesem Auflösungsbefehl nicht
nachzukommen. Sie wandelten den Verein in einen „Garten-bauverein‘“ um und
unterstellten ihn dem „Reichsnährstand“, der konzentrierte sich vor allem auf die
Lenkung der Produktion, des Vertriebs und der Preise von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Der Beitritt geschah im September1937 und wurde vom Staat
anerkannt. Der Verein hieß jetzt „Gartenbauverein Osternburg-Dammtor“.
Nunmehr betrieb der Verein in „keiner Weise Politik“, sondern die „Förderung des
Gartenbaus durch Belehrung, Bezug und Verteilung von Düngemitteln, Sämereien
und durch andere geeignete Mittel“. Der Bürgerverein fungierte so als Verwalter und
Verteiler von Saatgut aller Art, aber auch als „Verschönerer“ von Straßen und
Plätzen. Nach 1945 blieb es bei diesen Aufgaben, nur nannte man sich ab 1948 „Obst- und Gartenbauverein“, ab 1951 mit dem Zusatz „Bürgerverein“ und ab 1953 mit dem heutigen Namen mit dem Zusatz aus der Tradition „von 1859“.
Seitdem haben sich bis in die Gegenwart zahlreiche Osternburger im Vorstand des
Vereins engagiert. Heute, nach 160 Jahren, sind hier über 800 Mitglieder verzeichnet und er ist Oldenburgs ältester und in Deutschland zweitältester seiner Art.

Geert Claußen
Bild: Geert Clußen, OMZ, Matthias Schachtschneider - Osternburg - Ein Ort mit vielen Gesichtern

Freitag, 6. Dezember 2019 - 12:39 Uhr
Betriebsbesichtigung

Einladung zur Betriebsbesichtigung der Firma SMP
(Samvardhana Motherson Peguform - früher Peguform)

am: 16. Januar, 23. Januar und 13. Februar jeweils um 14:30 Uhr (ausgebucht)
Zusatzveranstaltung: 20. Februar 2020, 14:30 Uhr

Sehr geehrte Mitglieder,

Seit über 30 Jahren ist der Automobilzulieferer SMP mit einem Produktionswerk in Oldenburg Osternburg ansässig. In den ersten Jahren noch als Peguform, seit der Übernahme durch einen indischen Konzern im Jahr 2012 nun als SMP.
Die Produkte von SMP prägen das Interieur und Exterieur zahlreicher, beliebter Fahrzeugmodelle weltweit - ein Beitrag zu einer verbesserten Qualität, Komfort, Design und Sicherheit in der Automobilindustrie. Zu den wichtigsten Kunden des Standorts Oldenburg gehören VW, die im Werk Emden den Passat und den Arteon fertigen, und Daimler, für deren Werk Bremen Bauteile für die Sportwagen SLK und SL gefertigt werden.
SMP ist ein Experte für hochwertige Interieur-Systeme wie beispielsweise Türverkleidungen und Innenraumverkleidungen, sowie Exterieur-Systeme, in Wagenfarbe lackierte Stoßfängersysteme, die komplett montiert und einbaufertig im Just-In-Time-System ausgeliefert werden.

Wir wollen uns ansehen, wie diese modernen Produkte in Osternburg gefertigt werden.

Adresse: Rheinstraße 40, 26135 Oldenburg

Anmeldung bei Heiko Künnemann, per E-Mail: heiko.kuennemann@buergerverein-osternburg-dammtor.de oder unter Telefon-Nr.: 0441 203524 - Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor e.V.

Bild: SMP, Gewerbeverein Bötzingen

Mittwoch, 27. November 2019 - 13:29 Uhr
Jahresrückblick 2019


Im Jahr 2019 fanden wieder zahlreiche Veranstaltungen des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor statt. Keine der geplanten Aktionen fiel aus.

Die Kohlfahrt am 03. Februar 2019 (Organisation: Heike Koopmann und Beate Kreye) führte zum „Landgasthof Brüers“, Hatten.

Die Jahreshauptversammlung am 19.März 2019 im Gemeindehaus „Jochen-Klepper-Haus“ besuchten 53 Mitglieder. Sigrid Osterloh vom „Werksstattfilm“ präsentierte in einem Bildvortrag historische Bilder aus der Osternburger Industriegeschichte. - Bei den anstehenden Wahlen wurde Ulf Prange zum 2. Vorsitzenden, Peter Willnow zum 1. Kassenwart, Ursula Hörmann zur 2. Kassenwartin, Heidi Tauchert zur 2. Schriftführerin, Renate Claußen, Frank Kreye, Holger Rauer und Dieter Weber zu Beiratsmitgliedern und Marlies Schuhknecht zur Kassenprüferin gewählt.

Der traditionelle Pflanzenflohmarkt am 27. April 2019 (Organisation: Wilfried Koopmann) fand auf dem Osternburger Markt statt.

An der Tagesfahrt mit Spargelessen am 05. Mai 2019 (Organisation: Irmtraud Hülsebusch und Waltraut Waje) nahmen 43 Personen teil; Ziel war Bramsche.

Vom 17. bis 23. Juni 2019 fuhren 43 Mitglieder auf Urlaubsreise Ins Vogtland (Organisation: Irmtraud Hülsebusch und Waltraut Waje).

28 Teilnehmern beteiligten sich an der Fahrradtour am 11. August 2019 (Organisation: Heike Koopmann, Beate Kreye) durchs Huntetal nach Wardenburg.

Vom 11. bis 15. September 2019 unternahmen 46 Mitgliedern die Fahrt ins Elsass und nach Heidelberg (Organisation: Irmtraud Hülsebusch und Waltraut Waje).

Bei der Tagesfahrt mit Fischessen am 29. September 2019 fuhren 70 Mitglieder nach Cuxhaven verbunden mit einer Hafenrundfahrt und einem Besuch des Museums „Windstärke 10“ (Organisation: Irmtraud Hülsebusch und Waltraut Waje).

Heiko Künnemann organisierte wieder Betriebsbesichtigungen und zwar zu EDEKA (21./21./28. Januar 2019), INTAX (Innovative Fahrzeuglösungen, 13. März 2019), Deutsche Lichtmiete (im Juni 2019) und der Fahrrad-Fabrikant cycle-Union (17. Oktober 2019). Das Interesse der Mitglieder war sehr groß. Einige Termine mussten wiederholt werden.

Ab 05. November 2019 lief die Aktion „Nistkästen“. Zusammen mit der NDR-Aktion BINGO und NABU hängte der Bürgerverein rund 100 Nistkästen am Drielaker See, auf den Friedhöfen und an weiteren Stellen in Osternburg auf (Organisation: Heidi Tauchert).

Am 10. November 2019 fand im „Bümmersteder Krug“ die traditionelle „Gartenprämierung“ (Organisation: Willfried Koopmann) statt. Über 220 Mitglieder besuchten die Veranstaltung. 200 Gärten wurden in Osternburg besichtigt. Als Prämie gab es Echtes Johanniskraut. Im Unterhaltungsteil begeisterten die Liedermacherin Sybille Gimon und Walburga van der Haar vom Emsland Duo mit dem Akkordeon mit vielen bekannten Melodien.

Am 06. Dezember 2019 bedankte sich der Vorstand traditionell bei seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern (Vorstand, Beirat, OMZ-Verteilern, Gartenprämierern u.a.) mit einem gemeinsamen Essen im „Bümmersteder Krug“.

Am 14. Dezember 2019 fand die traditionelle „Maritime Adventsreise nach Leer“ mit der „Warstein Admiral“ auf der Ems statt (Organisation: Heidi Tauchert).

Der Vorstand tagte unter Leitung des 2. Vorsitzenden Ulf Prange insgesamt zehnmal, nämlich immer am 2. Montag eines Monats.

Der Vorstand nahm regelmäßig an den Sitzungen des „Runden Tisch Ostenburg“ und der ASTOB (Arbeitsgemeinschaft der Stadt Oldenburger Bürgervereine) teil.

Am 30. November 2019 hatte der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor 802 Mitglieder.

Geert Claußen
Bild: pixabay.com

Dienstag, 5. November 2019 - 08:05 Uhr
Bürgerverein Osternburg-Dammtor sagt Dankeschön

Volles Haus und beste Stimmung: Rund 200 Gäste begrüßte der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor am Sonntag bei seiner Gartenprämierung im Bümmersteder Krug. In seinem Grußwort würdigte der 2. Vorsitzende Ulf Prange die ehrenamtlichen Tätigkeiten vieler Mitglieder. Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen wurde es dann musikalisch. Liedermacherin Sybille Gimon und Walburga van der Haar vom Emsland Duo am Akkordeon sorgten mit vielen bekannten Liedern dafür, dass sich der Saal in einen großen Chor verwandelte. Dafür gab es großen Applaus. Ein weiterer Programmpunkt war die Verabschiedung von vier langjährigen ehrenamtlichen Mitgliedern, die mit einem herzlichen Dankeschön und einem Gutschein für ihre geleisteten Tätigkeiten geehrt wurden. Wie immer am Schluss der Veranstaltung wurden die Preise für die schönsten Gärten in Osternburg und Dammtor vergeben. 220 Mitglieder wurden je mit einem Johanniskraut im Topf belohnt. Das Bild zeigt (von links) Karl-Heinz Titzmann (Ehrenamtlicher), Ehrenmitglied Rolf Vahlenkamp, Preisträgerin Hildegard Wehlage, Wilfried Koopmann (Organisator der Gartenprämierung), Preisträgerin Irmgard Spruth, Ehrenvorsitzender Helmut Schultheiß, Dieter Heitmann (war 25 Jahre lang Gartenprämierer), Ulf Prange sowie die beiden Ehrenamtlichen Heinz Grüll und Rolf Schwarte.
Artikel: NWZonline, Bild: Piet Meyer

Montag, 28. Oktober 2019 - 13:39 Uhr
Maritime Adventsreise nach Leer

am 14. Dezember 2019

Wir werden mit dem Reisebus nach Leer fahren um dort eine winterliche Schifffahrt mit der weihnachtlich geschmückten Warsteiner Admiral auf Leda und Ems zu unternehmen.
Während der ca. 2,5 stündigen Schifffahrt wird Sie ein buntes Programm unterhalten und es gibt dabei Tee, Kaffee heiße Schokolade und leckeren Zimtapfelkuchen mit Sahne.

Nach der Rückkehr haben Sie am Hafen noch ca. 1 Stunde Zeit die weihnachtlich geschmückte Altstadt mit ihrem festlichen Flair zu erkunden.

Abfahrt: 12:45 auf dem Combi-Parkplatz
Rückkehr: ca. 19:00 Uhr
Preis: 39 €, incl. allem

Organisation: Heidi Tauchert

Mittwoch, 23. Oktober 2019 - 10:42 Uhr
Neue Häuser unter Dach und Fach, Artikel auf NWZonline

Die Entscheidung fiel im Ausschuss einstimmig. Bausünden wie am Sandweg/Reiherweg sollen sich nicht wiederholen.

Osternburg
Wenn der Bauausschuss darüber diskutiert, ob die Häuser ein Walm- oder Flachdach haben sollen, die gebaut werden, ist eigentlich schon alles gesagt – nur nicht von jedem. Diesen Eindruck vermittelten die Ratsmitglieder auf der eigens einberufenen Sondersitzung des Ausschusses am Montagnachmittag. Einziges Thema (neben einem nachgeschobenen Antrag der Grünen zum Thema Vermarktung der Flächen für Baugemeinschaften, Am Bahndamm) das Baugebiet nördlich Sandweg/südlich Sieben Bösen in Osternburg.

Ein hochsensibles Thema offensichtlich, auch die Vertreter der LzO reagierten bei der visualisierten Präsentation der Baupläne eher zurückhaltend. Zu sehen war nämlich auch, wie der Sandweg in diesem Bereich nach dem Ausbau aussehen könnte – die mächtigen Eichen sind verschwunden, der Straßenkörper wirkt insgesamt mit den Fahrbahnen und dem Rad-/Fußweg ausgesprochen breit. Mit der Bebauung hat das aber nichts zu tun.

Im Gegenteil: Im städtebaulichen Vertrag soll nun eine Flachdachbauweise festgeschrieben werden. Die Häuser sind nur noch 9,5 Meter statt der eigentlich zulässigen 11,50 Meter (mit Walmdach) hoch, die Baukante ist sieben statt der eigentlich zulässigen vier Meter von der Straße entfernt. Als Geschmacksdebatte bezeichnete Grünen-Ratsherr Sebastian Beer die Redebeiträge im Ausschuss. Dabei böten die Flachdächer die besten Möglichkeiten für die Begrünung und den Aufbau von Solaranlagen.

Hinter den vier Mehrfamilienhäusern direkt am Sandweg schließt sich ein Baugebiet mit Einfamilien- und Reihenhäusern an. 78 Wohnungen in 38 Gebäuden entstehen insgesamt. Investor ist die IDB, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Landessparkasse zu Oldenburg. Der Verlust von Natur wird auf Flächen in Osternburg und im Everstenmoor kompensiert.

Die Skepsis der Anlieger des Sandwegs ist übrigens absolut verständlich. An der Ecke Sandweg/Reiherweg ist in einem Neubaugebiet derart verdichtet gebaut worden, dass kaum noch Grün zu sehen ist. „Das darf und wird sich in Oldenburg niemals wiederholen“, versprach Stadtplanungsamtsleiterin Elke Wicherts angesichts der Bilder, die sie im Ausschuss zeigen ließ.
Quelle: NWZonline
Bild: Stadt

Sonntag, 20. Oktober 2019 - 14:31 Uhr
Großzügige Unterstützung durch die Bingo-Umweltstiftung

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) förderte den Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor mit 5800 Euro, damit er etwa 5000 Quadratmeter rund um den Drielaker See mit Nisthilfen und Tagesquartieren ausstatten kann. Davon profitieren neben Vögeln auch andere Tierarten wie Eichhörnchen, Hornissen und Fledermäuse.
Durch diese großzügige Förderung war es uns möglich den Verteilungsbereich der Nisthilfen in Osternburg auszuweiten. So wird die Oberschule Osternburg für das Schulgelände 25 Kästen bekommen, die im Rahmen eines Biologieprojektes aufgehängt werden.
Die Schule hat unsere Aktion begeistert aufgegriffen.
Auch die Ev. Kirchengemeinde Osternburg machte gerne mit und so konnten 20 Nisthilfen und Fledermauskästen auf dem Alten und auch auf dem Neuen Osternburger Friedhof angebracht werden.
Alle diese Standorte sind selbstverständlich mit dem NABU Oldenburg auf ihre Eignung geprüft worden.
Eine weitere große Aktion des Vorstandes fand am 19. Oktober am Drielaker See statt, wo auch Mitarbeiter des NABU uns tatkräftig unterstützten.
Hier hat der Bürgerverein rund um den See zahlreiche Vogelkästen in den unterschiedlichsten Größen an den Bäumen aufgehängt. Besonders die vielen Fledermauskästen am Hemmelsbäker Kanalweg sind beeindruckend.
Damit ist das „Wohnungsbauprogramm für Vögel“ abgeschlossen.

Heidi Tauchert
Bilder: Siegfried Tauchert

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