Presseberichte 2021

20.07.21: Vorstandssitzung bei Höffmann Touristik

Bild: BVOD, Cornelia Both, Schriftführerin

Die Vorstandssitzung des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor hat am 12. Juli bei der Höffmann Touristik in der ehemaligen Senfmühle stattgefunden. Zuvor gab es eine Führung auf dem Gelände und in der Mühle, an der der Vorstand mit weiteren Interessierten teilgenommen haben. Der Vorstand freut sich, dass das Unternehmen Höffmann die Mühle umfassend renoviert und einer neuen Nutzung zugeführt hat.

Cornelia Both, Schriftführerin

20.07.2021: Bahn-Demo des Bürgervereins

Bild: Bernd Deeken

Am Samstag, 17. Juli hat von 11 bis 12 Uhr unter dem Motto „Verkehrschaos beenden und Bahnunterführung realisieren“ die dritte BAHN-DEMO des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor stattgefunden. Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße und die Öffnung des derzeit nicht befahrbaren Rad- und Fußweges über die Eisenbahnbrücke auf der der Stadt zugewandten Seite.
Für die Bahnunterführung liegt seit mehreren Jahren eine Machbarkeitsstudie vor, die bestätigt hat, dass das Vorhaben verkehrstechnisch umsetzbar ist. Der Bürgerverein fordert, dass Stadt und Bahn die Beseitigung des höhengleichen Doppelbahnübergangs an der Stedinger Straße - des Bahnübergangs mit den meisten Zugquerungen und längsten Schrankenschließzeiten in Oldenburg - zügig angehen. Der Verkehr auf der Stedinger Straße ist auch in Folge der IKEA-Ansiedlung in den letzten Jahren weiter angestiegen. Erhebliche Rückstaus an den Bahnübergängen sind die Regel. Die Belastung des Stadtteils und seiner BewohnerInnen durch Verkehrslärm und Abgase ist aus Sicht des Bürgervereins nicht mehr zumutbar. Der Bürgerverein geht davon aus, dass der Bahnverkehr durch weitere Zugverbindungen und der Straßenverkehr, u.a. durch das neue Hafenquartier, in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird.
Die vom Bürgerverein geforderte Reaktivierung des gesperrten Rad- und Fußweges über die Eisenbahnbrücke wird die Rad- und Fußwegeverbindung zwischen Osternburg und der nördlichen Innenstadt verbessern und das neue Hafenquartier besser an das Rad- und Fußwegenetz anbinden. Derzeit steht für beide Fahrtrichtungen nur der schmale Rad- und Fußweg auf der der Stadt abgewandten Seite zur Verfügung, der jedenfalls in den Stoßzeiten nicht ausreicht.

Cornelia Both, Schriftführerin

20.07.2021: Sicherheit für Radfahrer erhöhen

Bild: pixabay.com

Auf seiner letzten Vorstandssitzung vor den Sommerferien hat sich der Bürgervereinsvorstand mit der Verkehrssituation an der Einmündung Cloppenburger Straße / Altburgstraße beschäftigt. Die Altburgstraße und der Radweg entlang des Friedhofs werden zur Zeit von vielen Bürgerinnen und Bürgern - darunter sind auch viele Schülerinnen und Schüler - genutzt, die von der Behelfsbrücke Richtung Osternburg bzw. von Osternburg Richtung Innenstadt fahren. Dabei muss die Cloppenburger Straße gequert werden. Hier gibt es weder eine Ampel noch eine Querungshilfe. Im Einmündungs- bzw. Kreuzungsbereich kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Radfahrer. Der Bürgerverein setzt sich für die temporäre Einrichtung einer Ampel in diesem Bereich ein, hat die Stadtverwaltung diesbezüglich angeschrieben. Wir werden hier weiter berichten.

Cornelia Both, Schriftführerin

16.07.21: BV fordert Beseitigung der Bahnübergänge

Bild: NWZonline

Bürgerverein fordert Beseitigung des Doppel-Bahnübergangs in Osternburg

Der Bahnübergang in Osternburg sorgt oftmals für Stau. Der Bürgerverein will daher, dass er beseitigt wird. Am Samstag wollen die Mitglieder dafür demonstrieren.

OLDENBURG An diesem Samstag, 17. Juli, findet von 11 bis 12 Uhr unter dem Motto „Verkehrschaos beenden und Bahnunterführung realisieren“ die dritte Bahn-Demo des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor statt. Treffpunkt ist der Bereich zwischen den Übergängen an der Stedinger Straße. Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße und die Öffnung des derzeit nicht befahrbaren Rad- und Fußweges über die Eisenbahnbrücke auf der der Stadt zugewandten Seite. Für eine Unterführung liege seit mehreren Jahren eine Machbarkeitsstudie vor, die bestätige, dass das Vorhaben verkehrstechnisch umsetzbar sei, so der Verein. Die Belastung des Stadtteils und seiner Bewohner durch Verkehrslärm und Abgase sei nicht mehr zumutbar. Die Reaktivierung des Wegs über die Eisenbahnbrücke werde die Rad- und Fußwegeverbindung zwischen Osternburg und der nördlichen Innenstadt verbessern und das neue Hafenquartier besser an das Rad- und Fußwegenetz anbinden.

10.7.21: Anwohner fordern Durchsetzung Tempo 30

Bild: NWZonline, Torsten von Reeken

Anwohner fordern Durchsetzung von Tempo 30

Im Quartier rund um die Dragonerstraße gilt Tempo 30. Doch viel zu wenige Autofahrer halten sich daran. Von der Stadt fordern sie nun verschiedene Maßnahmen ein.

OLDENBURG
Eigentlich gilt seit etlichen Jahren Tempo 30 im Bereich Dragonerstraße, Schulstraße und Dedestraße in Osternburg. Zufrieden mit dem Status quo sind die Anwohner des Viertels dennoch nicht. Aus ihrer Sicht wird trotz der Beschränkung vielfach zu schnell gefahren. Von der Stadt erwarten sie daher Maßnahmen zur Durchsetzung des Tempolimits. In einem Schreiben hatte sich eine Anwohner-Initiative daher an den Verkehrsausschuss gewandt. Die Verwaltung verwies in ihrer Antwort auf jede Menge geltende Vorschriften, die alle eingehalten würden. Zudem listete sie Geschwindigkeitskontrollen in dem Bereich auf. Tenor: Die Zahl der Verstöße seien unauffällig gewesen.
Lkw-Verbote, Tempo-30-Piktogramme auf der Straße, Einführung von rechts vor links: Für die Vorschläge aus der Anwohnerschaft sieht die Verwaltung entweder keine rechtliche Grundlage, keinen Anlass oder ein Problem für die VWG-Busse, die ebenfalls den Bereich passieren.....

2.7.21: Volleyballplatz am Drielaker See

Bild: pixabay.com

Der Bürgerverein hat kürzlich die Mitteilung der Stadtverwaltung erhalten, dass seitens der Stadt 3.000 Euro für die Verbesserung des Volleyballplatzes zur Verfügung stehen. Der Volleyballplatz geht zurück auf eine Initiative des Runden Tisches in Osternburg. Mittlerweile ist die Anlage in die Jahre gekommen. Um so mehr freuen wir uns, dass seitens der Stadt ein neues Netz zur Verfügung gestellt wird, eine Linierung aufgebracht wird und die Aufenthaltsqualität durch einen Tisch mit Bänken verbessert wird. Ob zusätzlich noch ein Ballfangzaun errichtet werden kann, muss noch geklärt werden.

Cornelia Both, Schriftführerin

2.7.21: Teilabschnitt des Sandwegs wird saniert

Bild: NWZonline, Patrick Buck

Teilabschnitt des Sandwegs wird saniert

Bereits seit längerer Zeit fordert der Bürgerverein, dass der Abschnitt des Sandwegs zwischen Buswendeplatz und Ostweg eine neue Asphaltdecke erhält. In diesem Bereich ist der Sandweg in einem sehr schlechten Zustand, die Verkehrssicherheit ist nach unserer Auffassung nicht mehr gegeben. Mit Freude haben wir die Nachricht der Stadtverwaltung zur Kenntnis genommen, dass im Zusammenhang mit dem großen Bauvorhaben der IDB am Sandweg die Fahrbahn erneuert und damit unsere Forderung umgesetzt wird. Im Hinblick auf die Baustellenverkehre ist der Bürgerverein in Kontakt mit der Stadtverwaltung. Wir wollen erreichen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h für den Baustellenverkehr eingehalten wird und dass die Stadt weitere Maßnahmen zur Schulsicherheit ergreift.

Cornelia Both, Schriftführerin

20.6.21: Oberbürgermeister besucht Bahn-Demo

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Teilnehmer

Bild: Bernd Deeken

Oberbürgermeister besucht Bahn-Demo in Osternburg

Am Samstag, den 12. Juni konnte der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor auf seiner Bahn-Demo am Bahnübergang Stedinger Straße den Oldenburger Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßen. Mit der Bahn-Demo, die unter dem Motto „Verkehrschaos beenden - Bahnunterführung jetzt realisieren!“ steht, fordert der Bürgerverein die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge am Doppelbahnübergang an der Stedinger Straße sowie die Öffnung des Rad- und Fußweges an der Eisenbahnbrücke auf der der Stadt zugewandten Seite, um die Verbindung zwischen Stedinger Straße und Stau für RadfahrerInnen und FußgängerInnen zu verbessern.

Oberbürgermeister Krogmann konnte einen Eindruck von der Verkehrsbelastung auf der Stedinger Straße mit langen Rückstaus mitnehmen, hat gegenüber den Vertretern des Bürgervereinsvorstandes deutlich gemacht, dass an der Stedinger Straße auch aus seiner Sicht Handlungsbedarf besteht. Sehr gefreut haben sich die Teilnehmer der Bahn-Demo über die Zusage des Oberbürgermeisters, dass die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge in Oldenburg gleichzeitig angegangen und geplant werden muss, um keine Zeit zu verlieren. Der Bürgervereinsvorstand hat die Hoffnung, aber auch Erwartung, dass die Verhandlungen mit der Bahn über die Beseitigung des Bahnübergangs an der Stedinger Straße mit Hochdruck geführt werden.

Die Vertreter des Bürgervereinsvorstandes nutzten die Gelegenheit, weitere Verkehrsthemen aus dem Stadtteil vom Ausbau der Bremer Heerstraße und des Sandwegs, über den Ersatzbau für die Cäcilienbrücke bis zur hohen Verkehrsbelastung rund um die Autobahnabfahrt Osternburg anzusprechen. Dazu will man mit dem Oberbürgermeister weiter im Austausch bleiben.

Cornelia Both, Schriftführerin

2.7.2021: CB wird weiterhin für Pkws gebraucht

Bild: NWZonline, Patrick Buck

Cäcilienbrücke wird weiterhin für den Pkw-Verkehr gebraucht

Die ohnehin angespannte verkehrliche Situation mit vielen Staus im Stadtteil hat sich durch die Sperrung der Cäcilienbrücke verschärft. Den Bürgerverein erreichen viele Beschwerden aus dem Stadtteil, dass sich der Verkehr auf der Amalienbrücke regelmäßig bis zur Kreuzung Cloppenburger Straße/Bremer Str. und darüber hinaus zurückstaut und dies, obgleich der Verkehr in den letzten Monaten bedingt durch Corona deutlich abgenommen hat. Dies ist aus unserer Sicht ein wesentlicher Grund dafür, dass trotz der Sperrung der Brücke ein noch größeres Verkehrschaos ausgeblieben ist.

Eine dauerhafte Sperrung der Cäcilienbrücke für den Pkw-Verkehr, wie er teilweise gefordert wird, würde zu Umgehungsverkehren führen und zu einer Zunahme des Verkehrs auf den ohnehin stark belasteten Straßen im Stadtteil. Wenn die direkte Zufahrt zur City weiter eingeschränkt wird, sucht sich der Verkehr neue Wege. Der Stop-and-go Verkehr und damit der CO2-Ausstoß im Stadtteil nehmen zu. Es darf nicht sein, dass wir Osternburger Bürger 2. Klasse sind.

Laut Wasserschifffahrtsverwaltung (WSV) dauern Planung, Ausschreibung und Bau der Ersatzbrücke noch mehrere Jahre an. Erst Ende 2025 kann mit einer Fertigstellung gerechnet werden. Umplanungen würden zu weiteren Verzögerungen führen, die dem Stadtteil unserer Auffassung nach nicht zugemutet werden können. Wir haben die Erwartung, dass sich die WSV darum kümmert, das Bauvorhaben zu beschleunigen.

Im Stadtteil wird weniger die Brücke als Hindernis für den Radverkehr wahrgenommen, als vielmehr die beengte Situation für Radfahrer am Damm und auf einigen Abschnitten der Bremer Heerstraße. Die Zeit bis zur Fertigstellung der Brücke sollte von der Stadtverwaltung genutzt werden, um diese Probleme planerisch zu lösen und Maßnahmen zu ergreifen, um den Radverkehr sicherer zu machen. Dazu gehört auch eine Verbesserung der Aufstellbereiche für Radfahrer vor der Cäcilienbrücke.

Cornelia Both, Schriftführerin

26.5.21: Osternburg nicht von der Stadt abhängen

Blick zurück: Die vor der gehobenen Cäcilienbrücke wartenden Radfahrer sollen auch zukünftig Vorfahrt genießen, wenn sie nach der Hebung wieder freigegeben wird für den Verkehr. Bild: NWZonline, Archiv

Die Osternburger fühlen sich als Bürger 2. Klasse. Sie fordern einen raschen Brückenneubau.

OLDENBURG
In der Diskussion über die zukünftige verkehrliche Nutzung der neuen Cäcilienbrücke meldet sich nun auch der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor zu Wort. Die ohnehin angespannte verkehrliche Situation mit vielen Staus im Stadtteil habe sich durch die Sperrung der Cäcilienbrücke verschärft. Den Bürgerverein erreichten viele Beschwerden aus dem Stadtteil, dass sich der Verkehr auf der Amalienbrücke regelmäßig bis zur Kreuzung Cloppenburger Straße/Bremer Straße und darüber hinaus zurückstaue. Und dies, obgleich der Verkehr in den vergangenen Monaten coronabedingt deutlich abgenommen habe.

Eine dauerhafte Sperrung der Cäcilienbrücke für den Pkw-Verkehr würde im Übrigen zu Umgehungsverkehren und zu einer Zunahme des Verkehrs auf den ohnehin stark belasteten Straßen im Stadtteil wie Stedinger Straße, Cloppenburger Straße und Schützenhofstraße führen sowie für zusätzlichen Verkehr in Wohnstraßen wie Am Festungsgraben sorgen. Auch das Gerichtsviertel bräuchte die Brücke als schnellen Weg nach Osternburg. „Der Stop-and-go-Verkehr und damit der CO2-Ausstoß im Stadtteil nehmen zu. Es darf nicht sein, dass wir Osternburger Bürger 2. Klasse sind“, teilt Ursula Hörmann vom Vorstand des Bürgervereins mit. Warum sollte die Stadt Geld investieren, um die City attraktiver zu machen, wenn gleichzeitig die Zuwegung erschwert wird, fragt sie weiter.
Zudem würden Umplanungen zu weiteren Verzögerungen führen, die dem Stadtteil nicht zugemutet werden könnten. Der Stadtteil dürfe nicht abgehängt werden, weil es zudem mit den Bahnübergängen an der Stedinger Straße und der Bremer Heerstraße sowie der Kreuzung Bremer Heerstraße/Müllersweg mit seiner Autobahnauf-/-abfahrt weitere Verkehrshindernisse im Stadtteil gebe, die regelmäßig zu Staus führten.

Linken-Ratsherr und Oberbürgermeisterkandidat Jonas Christopher Höpken regt an, auf der Straße Damm für Autos ein Tempolimit von 20 Stundenkilometer einzuführen. Radverkehr wäre damit auf der Straße erlaubt. Dies hätte eine deutliche Entspannung der Verkehrssituation zur Folge. Der Autoverkehr würde sich teilen: Ein Teil der Autofahrer würde die stark reduzierte Geschwindigkeit in Kauf nehmen und über die Cäcilienbrücke fahren, der andere Teil würde den Weg über die Amalienbrücke nehmen. Stedinger Straße und Westfalendamm wären nicht über die Maßen belastet; gleichzeitig wäre die Situation an der Cäcilienbrücke entspannter.

„Osternburg gehört wohl nicht mehr zu Oldenburg dazu“, fragt unterdessen Jürgen Günther mit Hinweis auf die durch die Sperrung begründete Verkehrsbelastung des Stadtteils.

25.5.21: Für und Wider Autoverkehr auf der Brücke

Bild: NWZonline. Der Entwurf für den Neubau der Cäcilienbrücke: Das genaue Daum für Abriss und Beginn der Bauarbeiten steht noch nicht fest.

Die Bewohner der angrenzenden Viertel fühlen sich abgeschnitten. Anderseits eröffnen sich ohne den Autoverkehr Möglichkeiten.

OLDENBURG
Der Abriss und Neubau der Cäcilienbrücke beschäftigt nach wie vor unsere Leser. Soll die Brücke auch für Kraftfahrzeuge passierbar oder nur für Radfahrer und Fußgänger nutzbar sein?

„Das Gerichtsviertel braucht die Cäcilienbrücke und damit den schnellsten Zugang nach Osternburg“, wirft Geert Claußen ein, der bis zum vergangenen Jahr dem Vorstand des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg/Dammtor angehörte. Für die Bewohner des Gerichtsviertels und das Wohngebiet rund um den Festungsgraben bliebe für ihre Einkäufe und Besorgungen nur das Auto, der Radweg zur Cloppenburger Straße sei sehr weit und die Auffahrt zum Niedersachsendamm steil. Der Lebensmittelmarkt in den Schlosshöfen sei keine Alternative, ihn zu erreichen, sei insbesondere für Senioren, schwierig und auch mit dem Auto umständlich. „Die nächste Einkaufsmöglichkeit bleibt für die Zukunft nur der Osternburger Markt mit einem Autoverkehr über eine neue vollständige Cäcilienbrücke“, meint er....

21.5.21: Autofreie Cäcilienbrücke

Kein Durchkommen: Auch der Fußweg zur Cäcilienbrücke ist gesperrt. Bild: NWZonline

Autofreie Cäcilienbrücke sorgt weiter für Diskussionen

Was soll nun werden? Für den Brückenersatz in Oldenburg gibt es verschiedene Möglichkeiten – mit oder ohne Autoverkehr. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander.

OLDENBURG
Das Thema Cäcilienbrücke mit oder ohne Autos wird in der Stadt weiter heiß diskutiert. Uns erreichen viele Reaktionen, die wir nach und nach abdrucken wollen.

„Die beiden längerfristigen Brückenschließungen haben gezeigt, dass kein Verkehrschaos entstanden ist“, schreibt Klas Krüger. Das Leben sei auf der stadtabgewandten Seite des Kanals viel ruhiger geworden. Allerdings fühle man sich als Fußgänger und/oder Radfahrer von der Stadt abgeschnitten, seitdem es nur noch den Umweg von 270 Metern über den Kanal gibt. Dieser Zustand werde durch das unnötige Radfahrverbot auf der Umleitungsstrecke verschärft.....

20.5.21: Pro und contra Autoverkehr

Freie Fahrt nur noch für die Schiffe: Der Überbau der Cäcilienbrücke wurde vor gut einem Jahr ausgehoben Bild: Thomas Husmann

Das Herz vieler Oldenburger hängt an der Cäcilienbrücke. Wie wird es nun mit ihr weitergehen?

OLDENBURG
Die Cäcilienbrücke ist zwar ohne Funktion, nur noch die vier Türme stehen am Ufer des Küstenkanals, doch die Frage, was an dieser Stelle zukünftig passieren soll, bewegt die Oldenburger. Das zeigen die Reaktionen auf einen Bericht unserer Redaktion, der am Dienstag erschienen ist. Nachfolgend eine kleine Auswahl: ....

19.5.21: Diskussion um Cäcilienbrücke in Oldenburg

Bild: NWZONLINE, Rückblick: Die gehobene Cäcilienbrücke verschaffte den Radfahrern einst die Möglichkeit zum Innehalten.

Die Cäcilienbrücke in Oldenburg taucht wieder auf der politischen Tagesordnung auf. Das befürchtete Verkehrschaos ist nach der Sperrung ausgeblieben. Das wirft die Frage auf, ob die Brücke dauerhaft autofrei bleiben soll. Was meinen Sie?

OLDENBURG Es war am 24. April vergangenen Jahres ein bewegender Moment. Zum letzten Mal hob sich in ihrer Geschichte die Cäcilienbrücke, um ein Schiff passieren zu lassen. Die Scherengitter schlossen, die Glocke schrillte ein letztes Mal, dann war es vorbei mit der „Cäci“. Gut zwei Wochen später, am 8. Mai, wurde der bewegliche Teil der Brücke, der Überbau, ausgehoben. Und das war’s dann endgültig, seitdem ragen die vier verbliebenen Türme wie Mahnmale in den Himmel....

https://www.nwzonline.de/plus-oldenburg-stadt/oldenburg-verkehr-die-neue-caecilienbruecke-ohne-autos_a_51,1,2064928439.html

Aus dem Vorstand

Bild: BVOD

Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins kann anders als geplant wegen der Corona-Einschränkungen leider nicht im Juni stattfinden. Die Veranstaltung wird auf den 07. September verlegt. Ort und Uhrzeit werden noch gesondert mitgeteilt.
Die Mehrtagesreise nach Kropp in Schleswig-Holstein, die für den Zeitraum vom 22. bis 27. Juni vorgesehen war, müssen wir wegen der Corona-Einschränkungen ebenfalls absagen. Diejenigen, die sich bereits angemeldet haben, bitten wir um Verständnis. Die Fahrt wird aber nachgeholt. Der Bürgerverein wird die Reise nach Kropp in den Veranstaltungskalender 2022 wieder aufnehmen.
Die Schnitzeljagd „Mit offenen Augen durch Osternburg“ wird bis Anfang Juni verlängert. Die Fragen finden Sie auf unserer Homepage unter
www.buergerverein-osternburg-dammtor.de
Wir wünschen viel Spaß! Unter all denjenigen, die uns ihre Antworten zuschicken, verlosen wir 10 Eisgutscheine für die Eisdiele am Osternburger Markt.

Bei der letzten Sitzung der AStoB waren Vertreter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu Gast und haben über den aktuellen Planungsstand für den Ersatzbau der Cäcilienbrücke informiert. Wenngleich wir als Bürgerverein die vorliegende Gestaltung, die immerhin einige Elemente der Bestandsbrücke aufgreift, begrüßen, halten wir den Zeitplan für den Ersatzbau, der eine Fertigstellung Ende 2025 vorsieht, für problematisch. Der Stadtteil Osternburg darf nicht abgehängt werden. Die Vertreter des Bürgervereins haben in dem Termin mit der WSV ihre Unzufriedenheit mit den zeitlichen Abläufen deutlich gemacht und eine Beschleunigung von Planung, Genehmigung und Bau der Brücke eingefordert.

Cornelia Both, Schriftführerin

05.2021: BV fordert Bahnunterführung

Bild: BVOD

BV fordert Bahnunterführung an der Stedinger Straße

Der Bürgerverein hat am 24. April mit einer Bahn-Demo seiner Forderung nach einer Bahnunterführung an der Stedinger Straße Ausdruck verliehen. Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße. Bereits im Jahr 2014 hat die Stadt Oldenburg eine Machbarkeitsstudie eingeholt, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass eine Bahnunterquerung verkehrstechnisch umsetzbar ist. Der Bürgerverein fordert, dass Stadt und Bahn die Beseitigung des höhengleichen Doppelbahnübergangs an der Stedinger Straße - des Bahnübergangs mit den meisten Zugquerungen und längsten Schrankenschließzeiten in Oldenburg - in Angriff nehmen. Der Verkehr auf der Stedinger Straße ist auch in Folge der IKEA-Ansiedlung in den letzten Jahren weiter angestiegen. Der Bürgerverein geht davon aus, dass sowohl der Bahnverkehr durch weitere Zugverbindungen als auch der Straßenverkehr, u.a. durch das neue Hafenquartier in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Erhebliche Rückstaus an den Bahnübergängen sind schon jetzt die Regel. Die Belastung des Stadtteils und seiner BewohnerInnen durch Verkehrslärm und Abgase ist aus Sicht des Bürgervereins nicht mehr zumutbar. Des Weiteren fordert der Bürgerverein die Bahn auf, den auf der der Stadt zugewandten Seite vorhandenen Rad- und Fußweg über die Eisenbahnbrücke zu öffnen und so die Verbindung zwischen Stedinger Straße und Stau für RadfahrerInnen und FußgängerInnen zu verbessern. Dadurch könnte auch das neue Hafenquartier besser an das Rad- und Fußwegenetz angebunden werden. Zurzeit steht für beide Fahrrichtungen nur der verhältnismäßig schmale Rad- und Fußweg auf der der Stadt abgewandten Seite zur Verfügung, der jedenfalls in Stoßzeiten nicht ausreicht.

Cornelia Both, Schriftführerin

04.2021: Anwohner demonstrieren für Unterführungen

Bild: BVOD

Anwohner demonstrieren für Unterführungen in Ofenerdiek und Osternburg

An der Alexanderstraße in Oldenburg wird der beschrankte Bahnübergang verschwinden. Doch dabei soll es nicht bleiben. Auch in anderen Stadtteilen fordern Anwohner den Bau von Unterführungen.

Oldenburg Die Zukunft der Bahnübergänge in Oldenburg ist derzeit ein zentrales Verkehrsthema. An der Alexanderstraße laufen die Arbeiten für eine Beseitigung der Schranken. Doch auch an anderer Stelle haben Anwohner keine Lust mehr auf Staus.

Der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor hat mit einer Bahn-Demo seiner Forderung nach einer Bahnunterführung an der Stedinger Straße Ausdruck verliehen. „Der Bürgerverein fordert von Bahn und Stadt die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge an der Stedinger Straße und kurzfristig eine Optimierung der Schrankenschließzeiten“, so Ulf Prange, stellvertretender Vorsitzender (zudem SPD-Ratsherr und -Landtagsabgeordneter). Zudem möchte der Verein, dass der Rad- und Fußweg über die Eisenbahnbrücke auf der Innenstadt-Seite geöffnet wird.

Bereits 2014 hatte die Stadt eine Machbarkeitsstudie eingeholt, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass eine Bahnunterquerung verkehrstechnisch umsetzbar ist. Auf rund 20 Millionen Euro wurden damals die Kosten geschätzt. Die Umsetzung war wegen der Klage der Stadt gegen die Bahn und der Forderung nach einer Bahnumfahrung zurückgestellt worden. Nachdem diese nicht erfolgreich war, muss das Thema nach Ansicht des Vereins wieder auf den Tisch.

Die Schließzeiten führten zu Staus, Lärm und Abgasen, heißt es zur Begründung. Die Schließzeiten am Doppelübergang seien länger als an anderen Bahnübergängen, auch weil die Signaltechnik veraltet sei. Kurzfristig fordert der Bürgerverein daher eine Optimierung der technischen Ausstattung.

Die vom Bürgerverein geforderte Reaktivierung des gesperrten Rad- und Fußwegs über die Eisenbahnbrücke würde Verbindung zwischen Osternburg und der nördlichen Innenstadt verbessern und das neue Hafenquartier besser an das bestehende Verkehrsnetz anbinden, so die Argumentation. Die zurzeit für beide Fahrtrichtungen geöffnete, schmale Verbindung auf der anderen Seite reiche zu Stoßzeiten nicht aus.

Weitere Aktionen seitens des Bürgervereins seien bereits geplant.......

04.2021: Bahndemo an Stedinger Straße

Bild: Ursula Hörmann

Der Bürgervereinsvorstand hat sich in seiner letzten Vorstandssitzung intensiv mit der verkehrlichen Situation am Bahnübergang Stedinger Straße befasst. Der Bahnübergang an der Stedinger Straße hat die meisten Zugquerungen im Vergleich zu den anderen Oldenburger Bahnübergängen, da über die Gleise an der Stedinger Straße sowohl der Verkehr in Richtung Bremen als auch nach Osnabrück abgewickelt wird. Parallel hat in den letzten Jahren der Verkehr auf der Stedinger Straße deutlich zugenommen, u. a. bedingt durch das große Gewerbegebiet mit IKEA. Weitere Verkehre sind durch das neue Hafenquartier zu erwarten. Nachdem die Klage der Stadt Oldenburg gegen die Bahn keinen Erfolg hatte, muss der Blick wieder stärker auf den Aus- und Umbau der durch Oldenburg führenden Bahntrassen gerichtet werden. Aktuell wird in der Stadt viel über die Bahnübergänge an der Alexanderstraße und in Ofenerdiek diskutiert. Dabei darf der verkehrlich am stärksten belastete Osternburger Bahnübergang an der Stedinger Straße nicht vergessen werden. Deshalb wird der Bürgerverein mit einer Demo am Bahnübergang auf die schwierige verkehrliche Situation im Stadtteil hinweisen. Unsere Forderungen sind der Bau einer Unterführung sowie der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Lärm und Emissionen. Ferner werden immer wieder Beschwerden über die verhältnismäßig langen Schrankenschließzeiten an der Stedinger Straße an uns herangetragen. Dies hängt nach unserem Kenntnisstand damit zusammen, dass die Schrankentechnik vom Bahnhof aus bedient und noch nicht voll digitalisiert ist. Dies muss sich kurzfristig ändern. Dafür setzen wir uns ein. Im Zusammenhang mit der Debatte um den Bahnübergang fordern wir schließlich, dass der Rad- und Fußweg entlang der Eisenbahnbrücke auf der der Stadt zugewandten Seite endlich wieder geöffnet wird. Dies wäre eine wichtige Verbesserung für den Radverkehr und die Anbindung des neuen Stadtquartiers am Hafen.

Cornelia Both, Schriftführerin

04.2021: Chronik soll neu aufgelegt werden

Bild: Matthias Schachtschneider

Die Chronik „Osternburg – Ein Ort mit vielen Gesichtern“ von Matthias Schachtschneider soll neu aufgelegt werden. Dem Bürgerverein liegt mittlerweile ein Angebot des Verlages Isensee vor. Mit der Neuauflage setzt der Vorstand einen Beschluss der letzten Mitgliederversammlung um. Wir planen, dass die Neuauflage pünktlich zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Eingemeindung Osternburg“ im nächsten Jahr herauskommt. Die Neuauflage ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Deshalb würden wir uns über die ein oder andere Spende freuen.

Cornelia Both, Schriftführerin

04.2021: Osternburg spielerisch entdecken

Bild: pixabay.com

Wir freuen uns über die gute Resonanz auf unsere Schnitzeljagd „Mit offenen Augen durch Osternburg“. Die Antworten werden wir – wie angekündigt – Anfang Mai auf der Homepage www.buergerverein-osternburg-dammtor.de veröffentlichen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 10 Gutscheine über je 10,- € für die Eisdiele am Osternburger Markt. Das Mitmachen lohnt sich also.

Cornelia Both, Schriftführerin

02.2021: Aus dem Vorstand

Foto: Cornelia Both

Die Corona-Pandemie erschwert die Vereinsarbeit für viele Vereine, auch für den Bürgerverein Osternburg-Dammtor. Durch die aktuellen Corona-Regelungen sind Präsenzsitzungen, die für die Vereinsarbeit so wichtig sind, leider nicht möglich. Wir planen daher, für Februar erstmalig auf ein digitales Format für unsere Vorstandssitzungen zurückzugreifen und hoffen auf eine gute Resonanz.
Wir freuen uns sehr darüber, dass die Bauarbeiten am Jochen-Klepper-Haus (siehe Foto) so gut vorangehen und uns die Räumlichkeiten dann hoffentlich im nächsten Jahr – wie in den Vorjahren – von der Kirchengemeinde wieder für unsere Jahreshauptversammlungen zur Verfügung gestellt werden. Jetzt geht es aber zunächst darum, für die in diesem Jahr anstehende Jahreshauptversammlung eine Lösung zu finden. Wir hoffen, in einigen Wochen Klarheit darüber zu haben, ob, wo und unter welchen Bedingungen wir die Jahreshauptversammlung in diesem Jahr durchführen können. Dann werden wir hier wieder berichten.

Cornelia Both, Schriftführerin

02.2021: Sandweg

Bild: pixabay.com

Seit langem beschäftigt den Bürgerverein der Zustand der Straßen im Stadtteil. Wir hoffen sehr, dass der Ausbau der Bremer Heerstraße - anders als im Vorjahr - nun zügig vorangeht. Nach Abschluss der Arbeiten an der Bremer Heerstraße soll ab 2022 der Ausbau des Sandweges im Abschnitt zwischen Buswendeanlage und Müllersweg erfolgen. Die Ausbauplanung ist mittlerweile abgestimmt. Auch für den Herrenweg und den Warnsweg stehen in der Finanzplanung der Stadt Mittel für den Ausbau zur Verfügung. Eine zeitliche Abstimmung der Ausbauarbeiten ist laut Stadtverwaltung aber noch erforderlich. Dazu haben wir zu Beginn des Jahres nochmal nachgefragt. Ferner sind wir aus dem Stadtteil angesprochen worden, wann der Ausbau des vorderen Abschnitts des Sandweges zwischen Schulstraße und Buswendeanlage erfolgen soll. Auch diesbezüglich sind wir an die Stadtverwaltung herangetreten.

Cornelia Both, Schriftführerin

02.2021: Volleyballplatz am Drielaker See

Foto: Cornelia Both

Nachdem wir aus dem Stadtteil auf den Zustand des Volleyballfeldes am Drielaker See angesprochen worden sind, haben wir im Vorjahr die Verwaltung angeschrieben und nachgefragt, ob die Stadt hier helfen kann. Die Einzäunung ist abgängig und das Volleyballfeld ist teilweise zugewachsen. Die Verwaltung hat angeboten, die Einzäunung einschließlich des störenden Bewuchses zu entfernen und die Randbereiche des Volleyballfeldes in Ordnung zu bringen. Nach der Beseitigung der Einzäunung könnte der Rasen dann bis an die Spielfeldgrenze durch die Stadt gemäht werden, sodass das Volleyballfeld künftig nicht mehr zuwächst. Ferner hat die Stadt das Aufstellen von zwei Müllbehältern sowie ein gelegentliches Ergänzen des Sandes angeboten. Über dieses Angebot der Stadtverwaltung haben wir uns sehr gefreut und die Verwaltung gebeten, die Arbeiten am Volleyballplatz auf den Weg zu bringen.

Cornelia Both, Schriftführerin

6.1.2021: Hauptversammlung geht auch digital

VOLLES HAUS; SO WIE HIER BEI EINEM BÜRGERABEND DES BÜRGERVEREINS OFENERDIEK WÄRE ES JETZT NICHT MÖGLICH. ARCHIVBILD: LARS RUHSAM, NWZonline

CORONA-PANDEMIE - Ein Vorstand muss gewählt werden: Was jetzt für Oldenburger Vereine im Lockdown gilt

von Chelsy Haß

OLDENBURG.
Die Corona-Pandemie hat so manches auf den Kopf gestellt. Auch bei den Vereinen. So kam im Frühjahr 2020 unter anderem die Frage nach Jahreshauptversammlungen (JHV) in Zeiten des Lockdowns auf. Auch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie hat die Situation für Vereine geändert.

Was darf, kann und muss? Harald Götting ist Rechtsanwalt und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Stadtoldenburger Bürgervereine (Astob) und erklärt im Gespräch mit unserer Redaktion, was jetzt für Vereine gilt und wichtig ist.

Darf die JHV verschoben werden ?
„Das hängt von der jeweiligen Vereinssatzung ab“, erklärt Götting. Wenn eine jährlich stattfindende Versammlung in der Satzung verankert ist, müsse sie stattfinden. „Manchmal steht aber auch darin, es ,soll’ eine Versammlung abgehalten werden. Mit einer solchen Formulierung kann sie verschoben werden“, sagt der Jurist. Einige Vereine haben in diesem Jahr außerdem die Möglichkeit wahrgenommen, im Internet zusammenzukommen.

„Viele Bürgervereine haben ihre Versammlungen im Frühjahr allerdings noch vor dem Lockdown durchführen können“, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Der Bürgerverein Eversten, dem Götting angehört, hat seine Versammlung verschoben und im Oktober in Form einer Präsenzveranstaltung nachholen können.

Wie viele Mitglieder müssen teilnehmen ?
„Auch das ist abhängig von der jeweiligen Satzung“, sagt Götting. So gebe es bei einigen Vereinen zum Beispiel keine Mindestanzahl, um beschlussfähig zu sein. „Und auch das Vereinsrecht gibt da nichts vor“, erklärt er.

Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie sagt allerdings aus, dass der Vorstand im Amt bleiben darf, wenn kein neuer gewählt werden kann. Das gilt „bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt“, heißt es in dem Gesetz. Wie Götting sagt, gebe es ähnliche Regelungen tatsächlich schon in einigen Vereinssatzungen.

Welche Möglichkeiten zur Stimmenabgabe gibt es ?
„Wenn die Mitglieder nicht vor Ort oder online ihre Stimme abgeben können, dann gibt es die Möglichkeit, schriftlich abzustimmen“, sagt Harald Götting. Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie ermögliche es.

Allerdings, das besagt das Gesetz auch, ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder nur gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde. „Das kann eine Hürde sein“, sagt Harald Götting und nennt als Beispiel den Bürgerverein Ofenerdiek. „Der hat rund 800 Mitglieder. Bei einer normalen Versammlung kommen weit weniger als die Hälfte zusammen. Wenn schriftlich aber mindestens 50 Prozent abstimmen müssen, könnte das schwierig werden“, sagt er.

Das Gesetz habe zum Glück einiges erleichtert. „Dadurch, dass die Satzungen etwas gelockert sind, hat das Gesetz zur Entschärfung der Situation beigetragen“, erklärt Götting. Er könnte sich vorstellen, dass einige Vereine ihre Satzungen anpassen werden, wenn die Corona-Pandemie vorbei ist. „Zum Beispiel die Möglichkeit der Online-Versammlungen könnten mit reingenommen werden“, sagt er. Denn irgendwann werde das Gesetz zur Abmilderung der Pandemie-Folgen auslaufen. „Die Vereine müssen sich für die Zukunft aufstellen“, sagt Harald Götting.

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