Presseberichte 2021

02.2021: Aus dem Vorstand

Foto: Cornelia Both

Die Corona-Pandemie erschwert die Vereinsarbeit für viele Vereine, auch für den Bürgerverein Osternburg-Dammtor. Durch die aktuellen Corona-Regelungen sind Präsenzsitzungen, die für die Vereinsarbeit so wichtig sind, leider nicht möglich. Wir planen daher, für Februar erstmalig auf ein digitales Format für unsere Vorstandssitzungen zurückzugreifen und hoffen auf eine gute Resonanz.
Wir freuen uns sehr darüber, dass die Bauarbeiten am Jochen-Klepper-Haus (siehe Foto) so gut vorangehen und uns die Räumlichkeiten dann hoffentlich im nächsten Jahr – wie in den Vorjahren – von der Kirchengemeinde wieder für unsere Jahreshauptversammlungen zur Verfügung gestellt werden. Jetzt geht es aber zunächst darum, für die in diesem Jahr anstehende Jahreshauptversammlung eine Lösung zu finden. Wir hoffen, in einigen Wochen Klarheit darüber zu haben, ob, wo und unter welchen Bedingungen wir die Jahreshauptversammlung in diesem Jahr durchführen können. Dann werden wir hier wieder berichten.

Cornelia Both, Schriftführerin

02.2021: Sandweg

Bild: pixabay.com

Seit langem beschäftigt den Bürgerverein der Zustand der Straßen im Stadtteil. Wir hoffen sehr, dass der Ausbau der Bremer Heerstraße - anders als im Vorjahr - nun zügig vorangeht. Nach Abschluss der Arbeiten an der Bremer Heerstraße soll ab 2022 der Ausbau des Sandweges im Abschnitt zwischen Buswendeanlage und Müllersweg erfolgen. Die Ausbauplanung ist mittlerweile abgestimmt. Auch für den Herrenweg und den Warnsweg stehen in der Finanzplanung der Stadt Mittel für den Ausbau zur Verfügung. Eine zeitliche Abstimmung der Ausbauarbeiten ist laut Stadtverwaltung aber noch erforderlich. Dazu haben wir zu Beginn des Jahres nochmal nachgefragt. Ferner sind wir aus dem Stadtteil angesprochen worden, wann der Ausbau des vorderen Abschnitts des Sandweges zwischen Schulstraße und Buswendeanlage erfolgen soll. Auch diesbezüglich sind wir an die Stadtverwaltung herangetreten.

Cornelia Both, Schriftführerin

02.2021: Volleyballplatz am Drielaker See

Foto: Cornelia Both

Nachdem wir aus dem Stadtteil auf den Zustand des Volleyballfeldes am Drielaker See angesprochen worden sind, haben wir im Vorjahr die Verwaltung angeschrieben und nachgefragt, ob die Stadt hier helfen kann. Die Einzäunung ist abgängig und das Volleyballfeld ist teilweise zugewachsen. Die Verwaltung hat angeboten, die Einzäunung einschließlich des störenden Bewuchses zu entfernen und die Randbereiche des Volleyballfeldes in Ordnung zu bringen. Nach der Beseitigung der Einzäunung könnte der Rasen dann bis an die Spielfeldgrenze durch die Stadt gemäht werden, sodass das Volleyballfeld künftig nicht mehr zuwächst. Ferner hat die Stadt das Aufstellen von zwei Müllbehältern sowie ein gelegentliches Ergänzen des Sandes angeboten. Über dieses Angebot der Stadtverwaltung haben wir uns sehr gefreut und die Verwaltung gebeten, die Arbeiten am Volleyballplatz auf den Weg zu bringen.

Cornelia Both, Schriftführerin

6.1.2021: Hauptversammlung geht auch digital

VOLLES HAUS; SO WIE HIER BEI EINEM BÜRGERABEND DES BÜRGERVEREINS OFENERDIEK WÄRE ES JETZT NICHT MÖGLICH. ARCHIVBILD: LARS RUHSAM, NWZonline

CORONA-PANDEMIE - Ein Vorstand muss gewählt werden: Was jetzt für Oldenburger Vereine im Lockdown gilt

von Chelsy Haß

OLDENBURG.
Die Corona-Pandemie hat so manches auf den Kopf gestellt. Auch bei den Vereinen. So kam im Frühjahr 2020 unter anderem die Frage nach Jahreshauptversammlungen (JHV) in Zeiten des Lockdowns auf. Auch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie hat die Situation für Vereine geändert.

Was darf, kann und muss? Harald Götting ist Rechtsanwalt und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Stadtoldenburger Bürgervereine (Astob) und erklärt im Gespräch mit unserer Redaktion, was jetzt für Vereine gilt und wichtig ist.

Darf die JHV verschoben werden ?
„Das hängt von der jeweiligen Vereinssatzung ab“, erklärt Götting. Wenn eine jährlich stattfindende Versammlung in der Satzung verankert ist, müsse sie stattfinden. „Manchmal steht aber auch darin, es ,soll’ eine Versammlung abgehalten werden. Mit einer solchen Formulierung kann sie verschoben werden“, sagt der Jurist. Einige Vereine haben in diesem Jahr außerdem die Möglichkeit wahrgenommen, im Internet zusammenzukommen.

„Viele Bürgervereine haben ihre Versammlungen im Frühjahr allerdings noch vor dem Lockdown durchführen können“, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Der Bürgerverein Eversten, dem Götting angehört, hat seine Versammlung verschoben und im Oktober in Form einer Präsenzveranstaltung nachholen können.

Wie viele Mitglieder müssen teilnehmen ?
„Auch das ist abhängig von der jeweiligen Satzung“, sagt Götting. So gebe es bei einigen Vereinen zum Beispiel keine Mindestanzahl, um beschlussfähig zu sein. „Und auch das Vereinsrecht gibt da nichts vor“, erklärt er.

Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie sagt allerdings aus, dass der Vorstand im Amt bleiben darf, wenn kein neuer gewählt werden kann. Das gilt „bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt“, heißt es in dem Gesetz. Wie Götting sagt, gebe es ähnliche Regelungen tatsächlich schon in einigen Vereinssatzungen.

Welche Möglichkeiten zur Stimmenabgabe gibt es ?
„Wenn die Mitglieder nicht vor Ort oder online ihre Stimme abgeben können, dann gibt es die Möglichkeit, schriftlich abzustimmen“, sagt Harald Götting. Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie ermögliche es.

Allerdings, das besagt das Gesetz auch, ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder nur gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde. „Das kann eine Hürde sein“, sagt Harald Götting und nennt als Beispiel den Bürgerverein Ofenerdiek. „Der hat rund 800 Mitglieder. Bei einer normalen Versammlung kommen weit weniger als die Hälfte zusammen. Wenn schriftlich aber mindestens 50 Prozent abstimmen müssen, könnte das schwierig werden“, sagt er.

Das Gesetz habe zum Glück einiges erleichtert. „Dadurch, dass die Satzungen etwas gelockert sind, hat das Gesetz zur Entschärfung der Situation beigetragen“, erklärt Götting. Er könnte sich vorstellen, dass einige Vereine ihre Satzungen anpassen werden, wenn die Corona-Pandemie vorbei ist. „Zum Beispiel die Möglichkeit der Online-Versammlungen könnten mit reingenommen werden“, sagt er. Denn irgendwann werde das Gesetz zur Abmilderung der Pandemie-Folgen auslaufen. „Die Vereine müssen sich für die Zukunft aufstellen“, sagt Harald Götting.

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